Über 1,6 Millionen Schüler*innen nutzen sofatutor!
  • 93%

    haben mit sofatutor ihre Noten in mindestens einem Fach verbessert

  • 94%

    verstehen den Schulstoff mit sofatutor besser

  • 92%

    können sich mit sofatutor besser auf Schularbeiten vorbereiten

Krebs und Immunsystem

Alle Inhalte sind von Lehrkräften & Lernexperten erstellt
Alle Inhalte sind von Lehrkräften & Lernexperten erstellt
Du willst ganz einfach ein neues Thema lernen
in nur 12 Minuten?
Du willst ganz einfach ein neues
Thema lernen in nur 12 Minuten?
  • Das Mädchen lernt 5 Minuten mit dem Computer 5 Minuten verstehen

    Unsere Videos erklären Ihrem Kind Themen anschaulich und verständlich.

    92%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim selbstständigen Lernen.
  • Das Mädchen übt 5 Minuten auf dem Tablet 5 Minuten üben

    Mit Übungen und Lernspielen festigt Ihr Kind das neue Wissen spielerisch.

    93%
    der Schüler*innen haben ihre Noten in mindestens einem Fach verbessert.
  • Das Mädchen stellt fragen und nutzt dafür ein Tablet 2 Minuten Fragen stellen

    Hat Ihr Kind Fragen, kann es diese im Chat oder in der Fragenbox stellen.

    94%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim Verstehen von Unterrichtsinhalten.
Bewertung

Ø 4.6 / 5 Bewertungen
Die Autor*innen
Avatar
Maja O.
Krebs und Immunsystem
lernst du in der Oberstufe 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Krebs und Immunsystem Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Krebs und Immunsystem kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme, ob die Begriffe zur cytotoxischen T-Zelle oder zur Krebszelle gehören.

    Tipps

    Perforine sind Signalmoleküle, die Zellmembranen durchlöchern und darin Poren bilden können. Durch diese Poren können dann Enzyme in die perforierte Zelle eindringen und ihren Zelltod auslösen. Überlege dir, welche Zelle die Perforine freisetzt!

    Bei der Phagozytose werden Stoffe in eine Zelle aufgenommen.

    Lösung

    Zu unseren körpereigenen Immunzellen gehören die cytotoxischen T-Lymphozyten. Sie besitzen das Oberflächenmolekül CD8 und T-Zell-Rezeptoren. Die Krebszellen tragen Tumor-Antigene auf ihrer Oberfläche. Diese werden von MHC-Klasse-I-Proteinen präsentiert. An den Tumor-Antigenen erkennen die T-Lymphozyten entartete Zellen. Mit ihren T-Zell-Rezeptoren können sie an diesen Antigenen andocken. Dadurch kommt es zu einer Immunreaktion: Der cytotoxische T-Lymphozyt schüttet Signalmoleküle, sogenannte Perforine, aus. Diese perforieren die Zellmembran der Krebszelle und führen dadurch zur Lyse, also zum Zerfall dieser Zelle. Immunsuppressive Cytokine sind Proteine, die Krebszellen ausschütten können. Diese Proteine hemmen die Immunzellen und somit die Immunreaktion des Körpers. Unter Phagozytose versteht man die Aufnahme von Stoffen in eine Zelle. Die Krebszelle kann ihre Tumor-Antigene von ihrer Oberfläche verschwinden lassen, indem sie diese Antigene in sich aufnimmt. Dadurch kann sie den Immunzellen verborgen bleiben.

  • Beschreibe die Begriffe zum Immunsystem.

    Tipps

    Bei der Immunsuppression werden körpereigene Abwehrprozesse des Immunsystems unterdrückt oder gehemmt.

    Lösung

    Die cytotoxischen T-Lymphozyten gehören zu unserer Immunabwehr und haben die Aufgabe, Krebszellen zu identifizieren und zu zerstören. Die T-Zell-Rezeptoren auf der Oberfläche der cytotoxischen T-Zelle können an die Tumor-Antigene auf der Krebszelle binden. Die CD8-Moleküle der T-Zellen binden zusätzlich an den MHC-Proteinen der Krebszellen und verstärken dadurch die Antigenerkennung.

    Die Immunogenität ist die Eigenschaft eines Stoffes, eine Reaktion des Immunsystems auszulösen. Diese Reaktion nennt man auch Immunantwort. Tumor-Antigene können genau solch eine Immunantwort auslösen und besitzen daher immunogenes Potential. Bei einer verringerten Immunogenität trägt die Krebszelle keine MHC-Klasse-I Proteine auf der Oberfläche und kann dadurch keine Antigene präsentieren. Die Krebszelle bleibt also von den Immunzellen unentdeckt.

    Immunsuppressive Cytokine besitzen hemmende Eigenschaften für das Immunsystem. Manche Krebszellen können diese Proteine ausschütten und sich so vor einer allzu heftigen Immunantwort schützen.

    Bei der Antikörper-induzierten Phagozytose der Krebszelle binden Antikörper an die Tumor-Antigene auf der Krebszelle. Dadurch werden die Antigene phagozytiert, also in die Krebszelle aufgenommen. Die Immunzellen können die Krebszelle nun nicht mehr als solche identifizieren.

    MHC-Klasse-I-Proteine präsentieren die Tumor-Antigene auf der Oberfläche der Krebszellen. Diese Proteine sitzen auf fast allen körpereigenen Zellen. Bei gesunden Zellen präsentieren sie gesundes Zellmaterial. Bei entarteten Zellen oder körperfremden Stoffen werden jedoch Peptide (z.B. Tumor-Antigene) präsentiert, auf die unsere cytotoxischen T-Lymphozyten reagieren können.

  • Erläutere, wie Krebszellen unserem Immunsystem entgehen können.

    Tipps

    Unsere Immunzellen können Krebszellen noch gut erkennen und bekämpfen, solange diese Tumor-Antigene auf ihrer Oberfläche präsentieren.

    Krebszellen verlieren nach und nach ihre auffälligen Eigenschaften. Zellen, die diese Eigenschaften schon verloren haben, teilen sich weiter. Die neuen Zellen besitzen dann ebenfalls keine auffälligen Eigenschaften mehr. Der Anteil der Krebszellen mit auffälligen Eigenschaften nimmt also immer mehr ab, während der Anteil der Krebszellen ohne auffällige Eigenschaften immer mehr zunimmt.

    Lösung

    Die cytotoxischen T-Lymphozyten unserer Immunabwehr können mithilfe des Oberflächenmoleküls CD8 und den T-Zell-Rezeptoren Tumor-Antigene auf der Oberfläche von Krebszellen erkennen und die Zerstörung der Krebszellen veranlassen. Dies funktioniert solange, wie Krebszellen Antigene auf ihrer Oberfläche präsentieren. Diese Phase nennen Fachleute auch Eliminierungsphase.

    Krebszellen können ihre auffälligen Eigenschaften, also z.B. ihre Tumor-Antigene, verlieren. Dies passiert, indem Antikörper an die Antigene binden, wodurch diese phagozytiert werden und von der Oberfläche verschwinden. Dann können unsere Immunzellen diese Krebszellen nicht mehr erkennen und nicht beseitigen.

    Die entarteten Zellen können sich dadurch immer weiter vermehren. Dabei verlieren sie immer mehr ihrer auffälligen Eigenschaften. Diese Phase wird auch Immun-Editing genannt.

    Wenn die Krebszellen es geschafft haben, all ihre auffälligen Eigenschaften zu verlieren, sind sie von unserem Immunsystem praktisch nicht mehr aufspürbar. Die letzte Phase, der Immun-Escape, ist angebrochen.

    Unsere Immunzellen stellen für die Krebszellen nun keine Bedrohung mehr dar. Der Tumor kann jetzt ungehindert wachsen.

  • Bestimme, welche Zellen an unserer Immunabwehr beteiligt sind.

    Tipps

    Erythrozyten, Thrombozyten und Leukozyten übernehmen unterschiedliche Aufgaben im Körper. Leukozyten sind an der Immunabwehr beteiligt. Überlege, welche der hier aufgeführten Zellen in diese Gruppe gehören.

    Lösung

    Die B-Lymphozyten bilden die Antikörper, die auffällige oder fremde Strukturen im Körper erkennen.

    Die T-Lymphozyten kennst du aus dem Video. Sie können weiter unterteilt werden und haben dementsprechend unterschiedliche Aufgaben. Die cytotoxischen T-Lymphozyten erkennen und zerstören Körperzellen, die von Viren befallen wurden.

    Die Erythrozyten, also die roten Blutkörperchen, sind für den Sauerstofftransport im Blut, aber nicht für die Immunabwehr zuständig.

    Die natürlichen Killerzellen greifen virusinfizierte Zellen und auch Tumorzellen an, falls sie diese erkennen.

    Die Makrophagen sind Fresszellen, die entartete Zellen oder Teile davon in sich aufnehmen und eliminieren können.

    Die Thrombozyten, also die Blutblättchen, sind für die Blutgerinnung zuständig. Sie übernehmen keine Aufgaben der Immunabwehr.

    Die dentritischen Zellen nehmen Fremdstoffe auf, um sie den Lymphozyten zu zeigen und sie auf diese Fremdstoffe aufmerksam zu machen.

  • Nenne die Eigenschaften von Krebszellen.

    Tipps

    Das Oberflächenmolekül CD8 ist ein Erkennungsmolekül, das körperfremde Peptide erkennen und die Zerstörung der dazugehörigen Zelle veranlassen kann.

    Lösung

    Im menschlichen Körper gibt es viele verschiedene Zelltypen, die jeweils spezifische Funktionen wahrnehmen.

    Krebszellen sind körpereigene Zellen, die sich unkontrolliert teilen und ihre ursprüngliche Form verlieren.

    Das Oberflächenmolekül CD8 sitzt auf den cytotoxischen T-Lymphozyten, die zu unserer körpereigenen Abwehr gehören. Dieses Molekül erkennt, ob Antigene, die auf einer Zelle sitzen, zu einer gesunden Zelle, einem körperfremden Stoff oder einer entarteten Krebszelle gehören. Es ist also von sehr großer Bedeutung bei der Aufspürung und Zerstörung von Krebszellen.

    Viele Krebszellen tragen solche Antigene. Es gibt aber auch Krebszellen, die keine Antigene auf ihrer Oberfläche präsentieren und somit auch nicht von unseren Immunzellen entdeckt werden.

    Bei der Unterdrückung der Immunantwort setzen Krebszellen immunsuppressive Cytokine frei, die die Lymphozyten hemmen und eine Immunreaktion verhindern.

  • Prüfe, welche Aussagen über die Risikofaktoren der Krebsentstehung der Wahrheit entsprechen.

    Tipps

    Eine gesunde Lebensweise, Sport und eine abwechslungsreiche Ernährung können das Krebsrisiko mindern.

    Bei vielen Stoffen kommt es auf die eingenommene Menge an. Während eine zu hohe Dosis schwere Folgen haben kann, können geringe Mengen eine positive Wirkung entfalten.

    Lösung

    Von wegen rauchfreie Lokale! Passivrauchen hat keinen Einfluss darauf, ob ein Mensch an Krebs erkrankt.

    Falsch! Der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs ist wissenschaftlich belegt.

    Krebs ist ansteckend! Wenn der Körper mit Krebsviren eines anderen Menschen in Berührung kommt, bekommt man selbst Krebs.

    Falsch! Kommt man mit fremdem Tumorgewebe in Kontakt, erkennt die körpereigene Immunabwehr dieses Gewebe und bekämpft es. Auch bei Krebsarten, die durch Viren ausgelöst werden, besteht keine akute Ansteckungsgefahr. Viele weitere Risikofaktoren sind dafür entscheidend, ob ein Mensch an Krebs erkrankt oder nicht.

    Auf die Plätze, fertig, los...! Bewegung senkt das Risiko für Darmkrebs.

    Richtig! Studien konnten belegen, dass 30 bis 60 Minuten tägliche Bewegung bereits das Darmkrebsrisiko senken können.

    Hände weg von Deodorants! Sie verhindern, dass krebsfördernde Stoffe ausgeschwitzt werden können.

    Falsch! Wir scheiden Schadstoffe nicht über den Schweiß, sondern über die Nieren und den Darm aus. Bisher konnte kein Zusammenhang zwischen der Anwendung von Deodorants und der Entstehung von Krebs festgestellt werden.

    Mit Milch und Zucker? Kaffee kann vor Krebs schützen.

    Richtig! Die Inhaltsstoffe des Kaffees können Veränderungen des Lebergewebes aufhalten und so vor Leberkrebs schützen. Auch für andere häufige Krebsarten stellt Kaffee kein Risikofaktor dar.

30 Tage kostenlos testen
Mit Spaß Noten verbessern
und vollen Zugriff erhalten auf

7.933

sofaheld-Level

6.601

vorgefertigte
Vokabeln

7.433

Lernvideos

35.488

Übungen

33.037

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrer*
innen

laufender Yeti

Inhalte für alle Fächer und Schulstufen.
Von Expert*innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden