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Impfung – aktive und passive Immunisierung

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Team Digital
Impfung – aktive und passive Immunisierung
lernst du in der Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Impfung – aktive und passive Immunisierung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Impfung – aktive und passive Immunisierung kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse die wichtigsten Informationen zur Impfung zusammen.

    Tipps

    Schutzimpfungen werden vor dem Ausbruch einer Krankheit injiziert, Heilimpfungen erst, wenn eine Person bereits erkrankt ist.

    Babys sowie alte oder schwer kranke Menschen können oft nicht geimpft werden, aber können durch die geimpfte Gemeinschaft geschützt werden.

    Bei einer aktiven Immunisierung bildet der Körper selbst aktiv Antikörper und Gedächtniszellen, um sich vor eindringenden Krankheitserregern zu schützen.

    Lösung

    Unser Immunsystem ist für sich allein schon richtig stark. Bei manchen Gegnern braucht unser Immunsystem allerdings noch zusätzliche Unterstützung in Form von Impfungen.

    Die Schutzimpfung wird auch aktive Immunisierung genannt, da diese das Immunsystem schon vor dem Ausbruch einer Krankheit beim Kampf gegen diese unterstützt. Sie veranlasst den Körper dazu, selbst aktiv Antikörper zu bilden und sich so vor einer Krankheit zu schützen.

    Bei der Heilimpfung hingegen werden erst nach dem Eindringen von Krankheitserregern Antikörper zur Unterstützung injiziert. Man bezeichnet sie auch als passive Immunisierung.

    Ist ein Großteil der Bevölkerung gegen eine Infektionskrankheit geschützt, sodass sich die Krankheit kaum mehr ausbreiten kann, spricht man von einer Herdenimmunität.

    Dadurch können Menschen geschützt werden, die sich aufgrund von Alter oder einer Immunschwäche nicht impfen lassen können. Durch die Entdeckung der Impfung konnten schon einige Krankheiten, wie zum Beispiel die Pocken, ausgerottet werden.

  • Beschreibe, wie der Arzt Edward Jenner die erste Schutzimpfung entwickelte.

    Tipps

    Bevor passende Schutzmaßnahmen gegen eine Krankheit getroffen werden können, wird diese zunächst in ihrem normalen Verlauf in der Bevölkerung beobachtet.

    Die Injektion von Rinderpockenviren wurde zunächst an einigen Menschen getestet, um dann zu prüfen, ob sie in der nächsten Ausbruchsphase Wirkung zeigte.

    Lösung

    Im 18. Jahrhundert gab es eine Pockenepidemie, die vielen Menschen das Leben kostete.

    Es konnte allerdings beobachtet werden, dass bereits einmal erkrankte Menschen vor einer erneuten Infektion geschützt waren. Diese Beobachtung veranlasste den englischen Arzt Edward Jenner dazu, harmlose Rinderpockenviren in mehrere Menschen zu injizieren, damit diese vor einer Ansteckung geschützt waren.

    Diese Menschen waren in der nächsten Pockenepidemie geschützt und wurden nicht krank. Diese Entdeckung war sozusagen die erste Impfung und legte den Grundstein für Impfungen, wie du sie heute kennst.

  • Erkläre, wie die aktive und passive Immunisierung funktionieren.

    Tipps

    Einen der Begriffe kannst du in keine der Lücken einsetzen.

    Nur eine Krankheit, die schon ausgebrochen ist, kann auch geheilt werden.

    Das Eindringen von krank machenden Erregern in den Körper wird als Infektion bezeichnet.

    Lösung

    Impfverfahren werden in aktive und passive Immunisierung unterteilt.

    Impfungen der aktiven Immunisierung werden Schutzimpfungen genannt. Hierbei werden stark abgeschwächte, tote oder auch nur Teile von Erregern absichtlich in den Körper gebracht. Die Krankheit bricht dabei nicht aus, sondern die Infektion wird nur vorgetäuscht.

    Dabei produziert der Körper Antikörper, die den Erreger im aktuellen Krankheitsprozess bekämpfen. Ein langfristiger Schutz wird erreicht, indem der Körper außerdem Gedächtniszellen bildet, die Informationen über den Erreger speichern.
    Kommt dein Körper zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in Kontakt mit diesem Erreger, wird dieser erkannt und Antikörper werden schneller als bei der ersten Infektion produziert.
    Man spricht von Immunität, die oft viele Jahre lang bestehen bleibt. Manchmal ist aber auch einige Jahre oder Monate später eine Auffrischungsimpfung notwendig.

    Impfungen der passiven Immunisierung werden Heilimpfungen genannt. Die Impfung findet also erst nach Ausbruch der Krankheit statt und der Körper bildet dabei nicht selbst die Antikörper.
    Für die passive Immunisierung werden Antikörper von Menschen oder Tieren verwendet, die bereits die entsprechende Krankheit hatten oder aktiv immunisiert wurden. Aus den Antikörpern im Blut kann dann ein Serum hergestellt werden, das der erkrankten Person geimpft werden kann. Der Schutz bei einer passiven Immunisierung hält allerdings nur wenige Monate an.

  • Erkläre, wie die unterschiedlichen Impfreaktionen zustande kommen.

    Tipps

    Zwei der rechten Textabschnitte lassen sich nicht zuordnen.

    Hautausschläge sind oft Überempfindlichkeitsreaktionen, ähnlich wie bei einer Allergie.

    Kopfschmerzen und Fieber treten auch bei einer echten Infektion auf.

    Lösung

    Viele Menschen haben Angst vor den Risiken von Impfungen, auch wenn diese meistens in keinem Verhältnis zu der Krankheit stehen, vor der die Impfung schützt. Welche Reaktionen bringen Impfungen mit sich?

    Häufig kommt es nach einer Impfung zu Schmerzen an der Einstichstelle. Diese entstehen, weil der Körper dort direkt auf die lokal hohen Mengen an Impfstoff reagiert, der sich erst mit der Zeit im Rest des Körpers verteilt.

    Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Fieber können auftreten, weil im Körper eine Immunreaktion ausgelöst wird, die ihn für eine kurze Zeit ähnlich wie eine Infektion beansprucht. Dies wäre auch bei einer natürlichen Infektion der Fall, nur dass die Symptome dort meist stärker ausfallen und länger anhalten.

    Zu Rötungen oder einem Kribbeln auf der Haut kann es kommen, wenn der Körper überempfindlich auf Impfbestandteile reagiert, und meist gehen solche Symptome schnell wieder vorbei. Dabei liegt eine geringfügige Überreaktion des Immunsystems, ähnlich wie bei einer Allergie, vor.

    Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten und treten meist nur bei immunschwachen oder vorerkrankten Personen auf.

  • Zeige die wichtigsten Merkmale der passiven und aktiven Immunisierung auf.

    Tipps

    Zwei der Begriffe können der passiven Immunisierung zugeordnet werden.

    Bei der passiven Immunisierung werden Antikörper zur Unterstützung des Immunsystems injiziert.

    Bei der aktiven Immunisierung wird der Körper durch die Injektion von abgetöteten oder abgeschwächten Krankheitserregern selbst zur Einleitung von Schutzmaßnahmen angeregt.

    Vorbeugend bedeutet, dass bereits vor einer Erkrankung ein Schutz aufgebaut wird.

    Lösung

    Impfungen der aktiven Immunisierung werden Schutzimpfungen genannt. Hierbei werden stark abgeschwächte, tote oder auch nur Teile von Erregern absichtlich in den Körper gebracht. Dein Körper produziert nun Antikörper und es entstehen Gedächtniszellen, die die Information über den Erreger speichern. Dein Körper ist gegen diese Krankheitserreger immun geworden und die Krankheit bricht nicht mehr aus. Es handelt sich damit um eine vorbeugende Maßnahme. Die dadurch erzeugte Immunität hält meist viele Jahre an.

    Eine passive Immunisierung führt man erst durch, wenn eine Krankheit bereits ausgebrochen ist. Diese Impfung soll den Körper also beim Kampf gegen die Erreger unterstützen und wird deswegen auch Heilimpfung genannt. Der Körper bildet dabei allerdings nicht selbst die Antikörper gegen einen Erreger, sondern erhält die Antikörper einer erkrankten Person in Form eines Serums. Es handelt sich dabei um eine behandelnde Maßnahme, da der Körper keine eigenen Antikörper und Gedächtniszellen für einen langfristigen Schutz bildet.

  • Vergleiche eine natürliche Infektion und eine Impfung.

    Tipps

    Eine der markierbaren Textstellen trifft nur auf die Impfung zu.

    Zwei der markierbaren Textstellen treffen nur auf die natürliche Infektion zu.

    Eine Immunität kannst du durch eine Impfung oder eine natürliche Infektion erlangen.

    Lösung

    Bei einer Impfung in Form einer aktiven Immunisierung wird dem Körper eine Infektion suggeriert. Daher sind viele der ablaufenden Prozesse identisch mit denen einer natürlichen Infektion.

    Befällt ein Erreger den Körper, erkennt der Körper dies und beginnt, Antikörper zu bilden. Bei einer Impfung werden allerdings nur stark abgeschwächte, tote oder Teile von Erregern in den Körper eingebracht, während bei einer Infektion krank machende Erreger in den Körper gelangen.
    Sowohl bei einer Impfung als auch bei einer natürlichen Infektion können Müdigkeit oder Fieber auftreten, da im Körper eine Immunreaktion ausgelöst wurde, die ihn beansprucht. Bei einer natürlichen Infektion mit Masern hingegen können sogar körperlich fitte Menschen schwer krank werden und sie erholen sich manchmal erst nach mehreren Wochen wieder vollständig.

    In beiden Fällen bildet der Körper nach dem Erregerkontakt auch Gedächtniszellen, die den Erreger im Fall eines erneuten Kontakts erkennen und gegen ihn ankämpfen. So wirst du immun gegen die Krankheit.