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Stoffe und ihre Sinneseindrücke

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Die Autor*innen
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André Otto
Stoffe und ihre Sinneseindrücke
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Stoffe und ihre Sinneseindrücke

Inhalt

Sinneseindrücke von Stoffen – Chemie

Wie sieht eine Zitrone aus? Richtig, sie ist gelb. Und wie schmeckt eine Zitrone? Richtig, sie schmeckt sauer. Wie du Stoffe mit deinen Sinnen erkennen kannst und welche Sinneseindrücke von Stoffen es in der Chemie gibt, erfährst du im folgenden Text.

Stoffe mit den Sinnen erkennen

Stoffe haben unterschiedliche Eigenschaften. Diese Eigenschaften kannst du mit deinen Sinnen erspüren. Du kannst einen Stoff mit den Augen, mit der Nase, dem Mund oder deinen Fingern – also mit dem Tastsinn – wahrnehmen. Auch deine Ohren (der Hörsinn) helfen dir dabei, manche Stoffe zu unterscheiden, denn Glas klingt ganz anders als Plastik oder Holz.

Stoffe werden beispielsweise durch die Eigenschaften Aggregatzustand (fest, flüssig, gasförmig), Geruch, Geschmack, Farbe und Wärmeleitfähigkeit unterschieden. Du kannst also viele Stoffe anhand dieser Eigenschaften bestimmen.

Chemische Stoffe mit den Sinnen erkennen – Beispiele

In der Tabelle sind Beispiele zu verschiedenen chemischen Stoffen und Aspekte, wie du diese mit deinen Sinnen erkennen kannst, gezeigt:

Sinneseindruck
Organ
Beispiel Anmerkung
Geruch
Nase
Ammoniak hat einen stechenden, charakteristischen Geruch.
Vanillin (3-Methoxy-4-hydroxybenzaldehyd) hat einen süßlichen Geruch.
Den Geruch darfst du nur unter Anweisung der Lehrkraft überprüfen!
Du fächelst dir dabei vorsichtig die Dämpfe der Lösung zu.
Geschmack
Mund und Nase
Geschmacksrichtungen:
süß (Zucker)
salzig (Kochsalz)
sauer (Zitrone)
bitter (Grapefruit)
umami = wohlschmeckend (Glutamat)
In der Chemie wird generell nicht gekostet.
Farbe
Auge
Die Farbwahrnehmung ist der erste bleibende Sinneseindruck.
Gold hat eine gelbe Farbe und Kaliumpermanganat ist dunkelblau.
Wichtig beim Erkennen der Farbe sind die Wahrnehmungsbedingungen und der Eindruck des Farbtons.
Wärmeleitfähigkeit
Haut
Ein Metalllöffel wird schnell heiß. Er ist ein guter Wärmeleiter.
Die Holzbank fühlt sich bei Kälte zunächst warm an – Holz ist ein schlechter Wärmeleiter.
  • Metalle sind gute Wärmeleiter.
  • Viele Nichtmetalle sind schlechte Wärmeleiter.
  • Dieses Video

    In diesem Video lernst du Stoffe und ihre Sinneseindrücke kennen. Du erfährst, wie du die Stoffe mithilfe deiner Sinneseindrücke bestimmen und unterscheiden kannst. Du kannst Stoffe unter anderem aufgrund der folgenden Eigenschaften unterscheiden:

    • Aggregatzustand
    • Geruch
    • Geschmack
    • Farbe
    • Wärmeleitfähigkeit

    Im Anschluss an das Video und diesen Text findest du Übungsaufgaben, um dein erlerntes Wissen zu überprüfen. Viel Spaß!

    Transkript Stoffe und ihre Sinneseindrücke

    Guten Tag und herzlich willkommen zu diesem Video. Es heißt “Stoffe und ihre Sinneseindrücke”. Du kennst bereits Stoffe, reine Stoffe und Stoffgemische. Nachher kannst du wichtige Stoffeigenschaften zuordnen und bestimmten. Der Film besteht aus sechs Abschnitten. Erstens: Stoffe und ihre Eigenschaften, Zweitens: Geruch, Drittens: Geschmack, Viertens: Farbe, Fünftens: Wärmeleitfähigkeit und Sechstens: Elektrische Leitfähigkeit. Erstens: Stoffe und ihre Eigenschaften. Stoffe unterscheidet man nach ihren Eigenschaften. Manche sind fest, andere flüssig und dritte gasförmig. Dann unterscheidet man sie nach dem Geruch, dem Geschmack, der Farbe, der Brennbarkeit, der Löslichkeit, der Wärmeleitfähigkeit und der elektrischen Leitfähigkeit. Zweitens: Geruch. Der Geruch von vielen Stoffen ist sehr einprägsam. Zum Beispiel hat Ammoniak einen stechenden, charakteristischen Geruch. Ebenfalls stechend, aber anders, ist der Geruch von konzentrierter Salzsäure. Ammoniak ist ätzend und sogar giftig. Salzsäure ist zwar nicht giftig, aber ätzend und schädlich. Für den Geruchstest einer unbekannten Substanz sollte man unbedingt eine Schutzbrille aufsetzen. Der Geruch wird bestimmt, indem man sich die Dämpfe der Verbindung vorsichtig mit der Hand zufächelt. Der Geruch einer chemischen Verbindung darf nur auf Weisung des Lehrers erfolgen. Drittens: Geschmack. Der Geschmack wird nicht nur durch die Zunge, sondern auch durch die Nase wahrgenommen. Wir unterscheiden im Wesentlichen vier große Geschmacksrichtungen: Süß wie Zucker, sauer wie Zitrone, salzig wie Kochsalz und bitter wie eine Grapefruit. Gekostet werden darf generell nicht. Wir kosten nur auf Anweisung des Lehrers. Viertens: Farbe. Die Farbwahrnehmung findet über die Augen statt. Die Farbwahrnehmung ist der erste bleibende Sinneseindruck. Wichtig sind hier erstens die Wahrnehmungsbedingungen und zweitens der Eindruck des Farbtons. Ich habe hier eine Flüssigkeit hinter einem gelben Hintergrund. Sie scheint farblos zu sein. Jetzt schaue ich mir die Flüssigkeit vor einem blauen Hintergrund an. Hier sehe ich, dass sie etwas gelblich ist. Die gleiche Flüssigkeit vor einem orangefarbenen Hintergrund, sie scheint wieder farblos zu sein. Vor einem weißen Hintergrund sieht man sehr schön, dass die Flüssigkeit tatsächlich hellgelb ist. Schauen wir uns die Farben einiger Stoffe an. Chlorophyll, der Pflanzenfarbstoff, ein Smaragd, ein Edelstein. Beide Stoffe sind grün. Ein Rubin, der Farbstoff Purpur, das Metall Kupfer. Alle Stoffe sind rot, jeder auf seine Art. Indigo und Kaliumpermanganat, das Salz Kupfersulfat als Kristalle und das Salz Kupfersulfat zerkleinert. Alle vier Stoffe sind blau, aber jeder hat einen eigenen Farbton. Schwefel und Gold. Beide Stoffe sind gelb. Fünftens: Wärmeleitfähigkeit. Häufig nimmt man einen Metalllöffel zum Umrühren von Kaffee. Der Metalllöffel wird schnell heiß, er ist ein guter Wärmeleiter. Metalle sind gute Wärmeleiter. Die Holzbank fühlt sich bei Kälte zunächst warm an. Sie ist wie viele Nichtmetalle ein schlechter Wärmeleiter. Sechstens: Elektrische Leitfähigkeit. Die elektrische Leitfähigkeit wird gemessen. Im Stromkreis befindet sich an der Stelle des Widerstandes der zu untersuchende Stoff. R, der elektrische Widerstand, ergibt sich als Quotient aus Spannung und Stromstärke. Für manche Stoffe ist er relativ groß. Gute Leiter sind Metalle und Lösungen von Säuren, Basen und Salzen. Zum Abschluss möchte ich noch besonders leitfähige Metalle nennen. Am besten leitet Silber, dann kommt Kupfer, dann Gold und dann Aluminium. Das wär’s schon wieder für heute. Ich hoffe, ihr hattet. genau wie ich, viel Spaß. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg. Tschüss.

    7 Kommentare

    7 Kommentare
    1. 🅢🅔🅗🅡 🅣🅞🅛🅛 𝒅𝒂𝒏𝒌𝒆๛ʊ∞︎︎∞︎︎

      Von S Oez 1, vor mehr als einem Jahr
    2. Tolles Video, echt suuuupi erklärt!!!!
      ;-)
      :-)

      Von Jonas Nelly b., vor mehr als 4 Jahren
    3. gut erklärt !'

      Von Claudia Zanza, vor mehr als 8 Jahren
    4. Ich bin kein Biologe und kenne den Kontext nur ungefähr.
      Wasser leitet rein nur kaum. Bei Zugabe von Ionen wird es zum elektrischen Leiter. Je mehr Ionen Na+ und K+ in Lösung sind, um so größer ist ihre Konzentration (Volumen bleibt ungefähr gleich).
      Also könnte man statt "Leitfähigkeit" auch "Konzentration" oder bei dem konstanten Volumen "Teilchenzahl" sagen.
      Ich vermute, dass eben DAS dahinter steckt.
      Alles Gute

      Von André Otto, vor mehr als 8 Jahren
    5. Hallo, ich bin auf der Suche nach einer Erklärung für Leitfähigkeit. Ich muss im Biologieunterricht ein Aktionspotential bzw. dessen Vorgang an und in Abhängigkeit der Leitfähigkeit von Na^+ und K^+. Den Vorgang eines AP kann ich erklären und verstehe diesen auch. Aber was ist die Leitfähigkeit?
      Vielen Dank schon jetzt für Ihre Unterstützung.
      MfG f.h

      Von Franzi Athome, vor mehr als 8 Jahren
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