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Was bedeutet Klassifizierung?

Was bedeutet Klassifizierung in der Biologie? Erfahre, wie Lebewesen anhand ihrer Merkmale geordnet werden. Die Taxonomie nach Carl von Linné unterstützt dabei, Tiere in Reich, Stamm, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung und Art zu unterteilen. Interessiert? Dies und vieles mehr findest du im folgenden Text!

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Die Autor*innen
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Team Realfilm
Was bedeutet Klassifizierung?
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse - Oberstufe 5. Klasse

Was bedeutet Klassifizierung? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Was bedeutet Klassifizierung? kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe, was mit Klassifizierung von Lebewesen gemeint ist.

    Tipps

    Zwei Begriffe bleiben übrig.

    Lösung

    Klassifizierung von Lebewesen ist eine Methode, die Forscherinnen und Forscher nutzen, um unterschiedliche Lebewesen anhand ihrer Merkmale in bestimmte Gruppen zu ordnen.

  • Stelle die verschiedenen Wirbeltierklassen durch jeweils ein zusammenpassendes Paar dar.

    Tipps

    Eine Hündin säugt ihre Nachkommen.

    Ein Merkmal von Reptilien sind ihre Hornschuppen, die als Schutz gegen äußere Einwirkungen dienen.

    Lösung

    Die Ente und der Pfau gehören zur Klasse der Vögel.
    Der Klasse der Fische können der Goldfisch und der Hai zugeordnet werden.
    Der Hund und das Schnabeltier sind Vertreter der Säugetiere.
    Zu den Reptilien können die Schildkröte und das Krokodil gezählt werden.
    Der Frosch gehört zu den Amphibien, genauso wie der Salamander.

  • Ordne den Wirbeltierklassen die passenden Merkmale zu.

    Tipps

    Gleichwarme Tiere können ihre Körpertemperatur relativ konstant halten.

    Frösche gehören zu den Amphibien.

    Lösung

    Das kennzeichnende Merkmal der Säugetiere ist das Säugen des Nachwuchses mit Milch. Der Körper von Säugetieren ist ganz oder teilweise mit einem Fell bedeckt. In Kombination mit der gleichwarmen Körpertemperatur sind Säugetiere von der Umgebungstemperatur relativ unabhängig.

    Die Vögel sind eine Wirbeltierklasse, deren Vertreter allesamt Flügel, eine Körperbedeckung aus Federn und einen Schnabel ohne Zähne aufweisen. Sie sind wie die Säugetiere gleichwarme Tiere.

    Die Reptilien haben eine trockene und schuppige Haut. Ihre Hornschuppen dienen als Schutz gegen äußere Einwirkungen. Reptilien haben keine konstante Körpertemperatur, sie sind also wechselwarm. Ihre Körpertemperatur passt sich der Umgebungstemperatur an.

    Die Amphibien (auch: Lurche) benötigen zur Fortpflanzung Gewässer. Während der Entwicklung vom Ei zum erwachsenen Tier, durchläuft der Amphibienkörper eine Metamorphose. Das bedeutet, dass sich ihre Gestalt und Lebensweise verändert. Amphibien sind wechselwarme Tiere.

    Fische atmen – von ganz wenigen Ausnahmen wie den Lungenfischen abgesehen – über Kiemen. Zur Fortbewegung benutzen sie ihre Flossen. Auch Fische sind wechselwarme Tiere.

  • Bestimme, welche Merkmale des Schnabeltiers typisch für Säugetiere sind.

    Tipps

    Wie zerkleinern Säugetiere normalerweise ihre Nahrung?

    Ein Schnabeltier hält seine Körpertemperatur durchgehend auf ungefähr 30 °C.

    Lösung

    Das Schnabeltier ist ein eher ungewöhnliches Säugetier. Es hat viele Merkmale, die für Säugetiere typisch sind, aber auch einige, die wir eher aus anderen Wirbeltierklassen kennen. Deshalb wird es auch als „Ursäuger“ bezeichnet.

    Ein Schnabeltier hat wie jedes andere Säugetier ein Fell, vier Gliedmaßen und seine Körpertemperatur ist konstant (warmblütig). Außerdem säugt es seine Jungen.

    Allerdings werden die Jungen nicht lebend geboren, denn sie schlüpfen aus einem Ei. Das ist ein Merkmal, das du wahrscheinlich eher von Vögeln oder Reptilien kennst.

    Des Weiteren hat ein Schnabeltier – wie der Name schon sagt – einen Schnabel. Im Schnabel befinden sich keine Zähne, sondern Hornplatten, mit welchen Schnabeltiere Nahrung wie Würmer oder Larven zermahlen können.

  • Nenne die Person, die das am meisten genutzte Klassifizierungssystem entwickelt hat.

    Tipps

    Das meistbenutzte Klassifizierungssystem wurde von einem Mann entwickelt.

    Lösung

    „Gott schuf, Linné ordnete.“ Das sind die berühmten Worte des schwedischen Wissenschaftlers Carl von Linné, der im 18. Jahrhundert lebte. Linné war ein selbstbewusster Mann, der sich einen Namen machen wollte – und zwar im Bereich der Botanik, der Pflanzenkunde. Besonders fasziniert war er von der überragenden Vielfalt an Pflanzen auf der Erde, und er wollte einen Weg finden, sie alle zu ordnen.
    Um dies zu erreichen, entwickelte er ein Klassifizierungssystem, das auf körperlichen Merkmalen beruhte.
    Zudem vereinfachte Linné die Pflanzennamen zu zweiteiligen lateinischen Namen, basierend auf seinem neuen Klassifizierungssystem. Linné benannte jede dokumentierte Pflanze und jedes dokumentierte Tier nach diesem Format um.

  • Klassifiziere die dargestellten Tiere.

    Tipps

    Das Seepferdchen gehört zur Klasse der Fische.

    Die Klassen Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische gehören zum Stamm der Wirbeltiere.

    Lösung

    Zu den Wirbeltieren gehören: Fledermaus, Kugelfisch, Seepferdchen, Delfin und Salamander. Diese Tiere besitzen alle eine Wirbelsäule. Die Fledermaus und der Delfin gehören zur Klasse der Säugetiere. Der Kugelfisch und das Seepferdchen sind der Klasse der Fische zuzuordnen. Der Salamander gehört zur Klasse der Amphibien.

    Zum Stamm der wirbellosen Tiere gehören: Biene, Regenwurm, Tintenfisch, Schmetterling, Schnecke und Qualle. Diese Tiere besitzen keine Wirbelsäule.