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Skelett der Fische

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Team Digital
Skelett der Fische
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Skelett der Fische

Inhalt

Skelett der Fische – Biologie

„Ach menno, jetzt habe ich schon wieder eine Gräte. So macht das Fischessen gar keinen Spaß.“ Kommt dir das bekannt vor? Du bist dabei, leckeren Fisch zu essen, und ständig hast du eine Gräte zwischen den Zähnen! Aber was sind Gräten und wofür braucht sie der Fisch? Wie heißen die Knochen der Fische? Und wie sieht eigentlich das Skelett eines Fisches genau aus? Das und vieles mehr erfährst du hier.

Das Fischskelett

Fische zählen zu den Wirbeltieren – der Fisch besitzt also auch eine Wirbelsäule.
Einfach erklärt besteht das Fischskelett aus dem Kopf mit dem Schädel und den Kiemendeckeln. Unter der Schädeldecke liegt das Gehirn und die Kiemendeckel schützen die Kiemen des Fisches. Danach folgen die Wirbelsäule, die Rippen, die die Organe des Fisches schützen, und die Flossen, die der Fortbewegung dienen.

Das Skelett des Fisches gibt seine typische Körperform vor. Die Form der Flossen, der Schädelknochen und der Wirbelsäule ergeben die spindelförmige Fischform. Dieser stromlinienartige Aufbau hilft dem Fisch, sich leichter durch das Wasser bewegen zu können. Das Wasser umströmt den Fisch. Beim Schwimmen kommt es so zu einem geringeren Widerstand und damit spart der Fisch Kraft beim Schwimmen.

Spindelform

Die Beschriftung und die Lage der einzelnen Skelettteile der Fische kannst du dir auf der folgenden Zeichnung ansehen:

Flossenskelett

Was für eine Wirbelsäule haben Fische?

Die Wirbelsäule besteht aus vielen einzelnen Wirbeln und verbindet den Schädelknochen mit der Schwanzflosse. Durch sie erhält der Fischkörper genügend Flexibilität für die Schwimmbewegungen. Die Wirbelsäule gibt dem Fisch Halt und sie bestimmt seine Körperform mit.

Wo sind die Rippen beim Fisch?

An den Wirbeln der Wirbelsäule liegen lange Fortsätze – die Rippen. Sie erstrecken sich über die ganze Länge der Wirbelsäule. Die Rippen schützen die inneren Organe des Fisches und sie geben dem Körper Halt.

Was sind Gräten?

Allgemein werden die Rippen, die Flossenstrahlen sowie Bindegewebsverknöcherungen, die quer nach hinten geneigt zu den Rippen zwischen den Muskelsegmenten liegen und keinen Kontakt zur Wirbelsäule haben, als Gräte bezeichnet. Zoologisch gesehen sind jedoch nur die nadelartigen, feinen Bindegewebsverknöcherungen Gräten.

Und welcher Fisch hat keine Gräten? Es gibt ein paar wenige Fische ohne Gräten. Achtung, sie haben dennoch Flossenstrahlen sowie Rippen, die sich jedoch beim Filetieren nicht von der Wirbelsäule lösen. Zu diesen Fischarten zählen zum Beispiel der Wels, der Seeteufel oder auch die Scholle.

Welche Flossen hat ein Fisch?

Das Flossenskelett beinhaltet die Rücken-, Brust-, Bauch-, After- und Schwanzflosse. Zur Stabilisierung sind in den Flossen die knöchernen Flossenstrahlen enthalten. Zusammen mit den Muskeln geben sie der Flossenhaut Struktur und Halt. Dieser Aufbau ermöglicht dem Fisch, seine Flossen zu bewegen. Für das Vorwärtskommen benötigt der Fisch hauptsächlich die Schwanzflosse. Sie dient dem Fisch als Antrieb.
Eine Besonderheit bei der Rücken- und Afterflosse sind die knöchernen Flossenträger, die wie ein Gelenk funktionieren. Durch die so entstandene Beweglichkeit können die Rücken- und die Afterflosse die Steuerung unterstützen. Während der Schwimmbewegung stabilisieren sie außerdem die Lage des Fisches im Wasser. Die Brustflossen dienen zur Auf- und Abwärtsbewegung sowie zum Bremsen. Mit den Bauchflossen kann der Fisch ebenfalls bremsen oder ein Absinken verhindern.

Das Fischskelett – Zusammenfassung

Das Skelett eines Fisches besteht aus dem Schädel, den Kiemendeckeln, der Wirbelsäule, den Rippen und dem Flossenskelett. Fische zählen zu den Wirbeltieren. Ihre Wirbelsäule ist sehr beweglich, was, zusammen mit der Bewegung der Schwanzflosse, eine rasche Fortbewegung im Wasser ermöglicht. Der Fischkörper selbst wird durch das Skelett bestimmt und stabilisiert. Fische sind in der Regel spindelförmig, um mit wenig Kraftaufwand im Wasser schwimmen zu können.

Du hast nun einiges über das Fischskelett gelernt. Teste doch dein Wissen an unserem Arbeitsblatt und mit den verfügbaren Übungen. In unseren weiterführenden Videos findest du noch viele Informationen über die Organe und den äußeren Bau der Fische.

Transkript Skelett der Fische

Freddys Familie isst gerne Fisch. Für Freddy völlig unverständlich; sind da doch diese nervigen Gräten, die einem den Appetit verderben. Hast du dich auch schon einmal gefragt, was Gräten eigentlich sind und wie das „Skelett der Fische“ aufgebaut ist? Antworten dazu bekommst du in diesem Video. Fische gehören zu den Wirbeltieren. Sie besitzen, wie nahezu alle Wirbeltiere, ein inneres Skelett mit einer Wirbelsäule. Die Wirbelsäule erstreckt sich entlang des Fischkörpers. An dieser setzen die Rippen an, welche die inneren Organe des Fisches schützen. Ob ein Fisch nun „so“, „so“ oder „so“ aussieht; ihnen allen ist ein besonderer Grundbauplan gemein. Ihr Körper gliedert sich in „Kopf“, „Rumpf“ und „Schwanz“. Der Kopf besteht dabei aus dem „Schädelknochen“, welcher das Gehirn des Fisches schützt. An den Schädelknochen schließen die „Kiemendeckel“ an. Hinter ihnen liegen die Kiemen – die „Atemorgane“ der Fische. Die Kiemendeckel dienen somit als Schutz für dieses wichtige Organ. Das gesamte Skelett des Fisches gibt dem Körper Stabilität und bildet die charakteristische Körperform der Fische. Bei allen drei Fischen kannst du erkennen, dass ihr Körper vorne und hinten abgeflacht ist und in der Mitte dicker verläuft. Diese Form nennt man auch „Spindelform“. Hier siehst du eine Spindel, erkennst du die Ähnlichkeit? Die Form ermöglicht es dem Fisch, schnell durchs Wasser zu gleiten, da das Wasser gut an ihm vorbeiströmen kann. Bei der Fortbewegung spielen außerdem die „Flossen“ eine Rolle. Sie werden nach der Lage am Körper des Fisches benannt. So besitzt er meist „Brust- und Bauchflossen“, „After-, Schwanz- und Rückenflosse“. Sie bestehen allesamt aus dünnen Knochenstäbchen, den „Flossenstrahlen“. Zwischen ihnen spannt sich die Flossenhaut. Durch schlängelnde Bewegungen und das Hin- und Herschlagen der Schwanzflosse erlangt der Fisch Vortrieb. Diese Windungen sind nur möglich, da die Wirbelsäule „beweglich“ ist. Sie besteht aus vielen kleinen Wirbeln, die die Wirbelsäule – wie auch beim Menschen – sehr flexibel machen. Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass der Körper von Fischen – ausgenommen die Flossen – von vielen kleinen Schuppen bedeckt ist.
Diese liegen wie Dachziegel übereinander.
Sie bestehen aus knöchernen Strukturen. Der gesamte Körper des Fisches ist außerdem noch von einer dünnen Haut überzogen. „Hautdrüsen“ sondern Schleim ab und machen seine Körperoberfläche glitschig. Somit kann sich der Fisch ebenfalls besser durchs Wasser bewegen und seine Haut ist vor dem Eindringen von Krankheitserregern geschützt. Eine Frage bleibt da noch: Was sind nun eigentlich „Gräten“? Anders als du vielleicht gedacht hast, sind mit den Gräten meist „nicht“ die Rippen gemeint. Im Gegensatz zu den Rippen setzen die Gräten nicht an der Wirbelsäule an, sondern liegen als zarte, knöcherne Teile des Skeletts zwischen den Muskeln und quer zu den Rippen verlaufend. Wir haben nun Einiges über das „Skelett von Fischen“ erfahren.
Fassen wir noch einmal zusammen. Fische gehören zu den „Wirbeltieren“. Du hast nun gelernt, dass ihr Körper in drei Abschnitte eingeteilt werden kann: in „Kopf“, „Rumpf“ und „Schwanz“. Das Skelett gibt dem Fisch seine charakteristische „Spindelform“, „Schutz“ und „Halt“. Die „Flossen“ werden nach ihrer Lage am Körper benannt. Zusammen mit der beweglichen Wirbelsäule ermöglichen sie die Fortbewegung. Du weißt nun auch, dass es zarte, quer zu den Rippen verlaufende Teile des Skelettes sind, die wir als „Gräten“ bezeichnen und die uns das Essen von Fischen manchmal ganz schön schwer machen. Freddy ist heute noch einmal vor dem Fisch-Essen davongekommen.
Seine Katze Luke hat sich wohl scheinbar freiwillig bereit erklärt. Luke scheint kein Problem mit den Gräten zu haben.

5 Kommentare

5 Kommentare
  1. Ich habe alles verstanden.
    Weiter so.

    Von DongwooYT, vor 3 Tagen
  2. Vierte V●ᴥ●V /ᐠ。ꞈ。ᐟ\

    Von Lea die ..., vor 9 Tagen
  3. dritter 🥉

    Von Malek, vor 2 Monaten
  4. zweiter

    Von Mateo0904, vor 5 Monaten
  5. erster

    Von Tola, vor 5 Monaten

Skelett der Fische Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Skelett der Fische kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne einige Bestandteile des Fischkörpers.

    Tipps

    Einer der Begriffe kann nicht zugeordnet werden.

    Der Körper der Fische gliedert sich in Kopf, Rumpf und Schwanz.

    Schädelknochen und Kiemendeckel gehören zum Kopf.

    Die Gräten verlaufen quer zu den Rippen.

    Lösung

    Allen Fischen ist ein besonderer Grundbauplan gemein. Ihr Körper gliedert sich in Kopf, Rumpf und Schwanz.

    Zum Kopf gehört der Schädelknochen, der das Gehirn des Fisches schützt. Unterhalb des Schädelknochens schließen die Kiemendeckel an. Hinter ihnen liegen die Kiemen – die Atemorgane der Fische.

    Zum Rumpf des Fisches gehört eine flexible Wirbelsäule, die der Fortbewegung dient.
    An der Wirbelsäule setzen die Rippen an, die die inneren Organe des Fisches schützen. Die Gräten verlaufen quer zu den Rippen, sie sind in der Abbildung nicht eingezeichnet.

  • Gib die Funktionen der Körperbestandteile eines Fisches wieder.

    Tipps

    Die Schuppen sind knöcherne Strukturen und bedecken den Körper des Fisches.

    Durch das Hin- und Herschlagen der Schwanzflosse hat der Fisch eine Art Antrieb.

    Die Hautdrüsen verschaffen dem Fisch seine glitschige Oberfläche.

    Lösung

    Die Flossen des Fisches dienen der Fortbewegung. Durch das Hin- und Herschlagen der Schanzflosse erlangt der Fisch Vortrieb und bewegt sich schlängelnd fort.
    Diese Windungen sind nur möglich, da die Wirbelsäule beweglich ist.
    Sie besteht aus vielen kleinen Wirbeln, die die Wirbelsäule – wie auch beim Menschen – sehr flexibel machen.

    Die Rippen schließen an die Wirbelsäule an und dienen dem Schutz der Organe.

    Der Kopf der Fische besteht aus einem Schädelknochen, an dem die Kiemendeckel anschließen. Diese dienen dem Schutz der Kiemen – der Atemorgane der Fische.

    Nach außen bedecken Schuppen wie Dachziegel übereinander liegend den gesamten Körper des Fisches – abgesehen von den Flossen – und bieten ihm so Schutz vor der Außenwelt.

    Die Haut der Fische besitzt viele Hautdrüsen, die Schleim absondern, der die Körperoberfläche glitschig macht und so den Widerstand des Wassers verringert sowie den Fisch vor dem Eindringen von Krankheitserregern schützt.

  • Beschreibe die Körperbestandteile des Fisches, die seine Fortbewegung ermöglichen.

    Tipps

    Vier der Begriffe kannst du nicht zuordnen.

    Eine Spindel ist aus allen Richtungen betrachtet vorne und hinten flach und in der Mitte breiter.

    Durch die Schwanzflosse bewegt sich der Fisch vorwärts, sein Körper bewegt sich dabei flexibel mit.

    Lösung

    Bei allen drei Fischen kannst du erkennen, dass ihr Körper vorne und hinten abgeflacht ist und in der Mitte dicker verläuft. Diese Form nennt man auch Spindelform. Die Form ermöglicht es dem Fisch, schnell durchs Wasser zu gleiten, da das Wasser gut an ihm vorbeiströmen kann.

    Bei der Fortbewegung spielen außerdem die Flossen eine Rolle. Sie werden nach der Lage am Körper des Fisches benannt.

    Durch schlängelnde Bewegungen und das Hin- und Herschlagen der Schwanzflosse erlangt der Fisch Vortrieb.

    Diese Windungen sind nur möglich, da die Wirbelsäule beweglich ist. Das machen viele kleine Wirbel möglich, die die Wirbelsäule – wie auch beim Menschen – sehr flexibel machen.

  • Vervollständige das Flossenskelett der Fische um die passenden Fachbegriffe.

    Tipps

    Drei der Begriffe passen nicht.

    Beim Fisch liegt der Bauch unten und der Rücken oben.

    Die Segmente der Flossen bezeichnet man nicht als Knochen.

    Lösung

    Zur Fortbewegung besitzt der Fisch mehrere Flossen, die durch die Flossenstrahlen segmentiert werden. Zwischen den Flossenstrahlen spannt sich die Flossenhaut.

    Fische liegen so im Wasser, dass ihr Bauch unten und der Rücken oben liegt.
    Die Flossen werden nach der Lage am Körper des Fisches benannt.
    So besitzt er meist Brust- und Bauchflossen sowie eine Rückenflosse und eine Schwanzflosse.
    Der After liegt bei den Fischen auf der Bauchseite. Dahinter, kurz vor der Schwanzflosse, befindet sich die Afterflosse.

  • Definiere, was man unter der Spindelform von Fischen versteht.

    Tipps

    Nur zwei Aussagen sind richtig.

    Die Schuppen des Fisches bestimmen nicht seine Körperform.

    Schau dir das Bild der Spindel noch einmal genau an und überlege dir, wie du die Form beschreiben würdest.

    Lösung

    Das gesamte Skelett des Fisches gibt dem Körper Stabilität und bildet die charakteristische Körperform der Fische. Bei allen Fischen kannst du erkennen, dass ihr Körper vorne und hinten abgeflacht und in der Mitte dicker ist. Diese Form nennt man auch Spindelform.
    Die Form ermöglicht es dem Fisch, schnell durchs Wasser zu gleiten, da das Wasser gut an ihm vorbeiströmen kann.

  • Erkläre den Unterschied zwischen Gräten und Rippen.

    Tipps

    Die Gräten des Fisches verlaufen quer zu den Rippen.

    Rippen besitzen auch wir Menschen. Sie umgeben viele wichtige Organe wie das Herz.

    Die Knochen kannst du leicht aus einem Fisch heraustrennen, zum Heraustrennen der Gräten ist oft mehr Fingerspitzengefühl nötig.

    Lösung

    Direkt an der Wirbelsäule sitzen die Rippen des Fisches, im linken Bild rot gekennzeichnet. Sie sind feste Knochen und dienen dem Schutz der Organe.

    Gräten verlaufen quer zu den Rippen, sie sind feine und flexible knöcherne Strukturen, die zwischen den Muskelsegmenten liegen und die Wirbelsäule nicht berühren. Im rechten Bild sind sie zart violett dargestellt.

    Da wir bei Fischen wie bei allen anderen Tieren auch hauptsächlich das Muskelfleisch verzehren, kann das Heraustrennen der Gräten ganz schöne Arbeit bedeuten.

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