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Schutzmaßnahmen für Reptilien

Bitte schützen wir unsere heimischen Reptilien! Erfahre, wie man Arten wie die Kreuzotter und die Sumpfschildkröte schützen kann. Finde heraus, warum Reptilien unter Naturschutz stehen und wie du ihren Lebensraum bewahren kannst. Interessiert? Das und vieles mehr im folgenden Text!

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Schutzmaßnahmen für Reptilien
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse

Schutzmaßnahmen für Reptilien Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Schutzmaßnahmen für Reptilien kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Namen der Reptilien.

    Tipps

    Die Kreuzotter erkennst du gut am Zackenband, das vom Nacken bis zum Schwanz reicht.

    Die Zauneidechse besitzt einen dunkelbraunen Streifen auf dem Rücken.

    Lösung

    Die hier abgebildeten Reptilien sind alle in Deutschland heimisch.

    Die Ringelnatter ist für den Menschen ungefährlich. Sie ist eine der häufigsten und bekanntesten Schlangen in Europa. Sie wird zwischen 1-2 m lang. Die Zeichnung ihrer Haut ist unterschiedlich, denn es gibt 9 Unterarten von ihnen. Charakteristisch ist aber der bunte Fleck am Hinterkopf.

    Die Äskulapnatter kannst du gut an dem hellgelben Fleck am Hinterkopf erkennen.

    Die Kreuzotter ist eine der am häufigsten vorkommenden Giftschlangen in Europa. Ihr auffälligstes Merkmal ist das Zackenband, das ihren Körper schmückt.

    Auch die Echsen gehören zu den Reptilien. Die Zauneidechse trägt auf ihrem Rücken einen dunkelbraunen Streifen. Die Mauereidechse besitzt einen sehr langen Schwanz: Der Schwanzteil ist länger als der Körper.

  • Bestimme die Schutzmaßnahmen der Lebensräume.

    Tipps

    Die Reptilien benötigen viel Sonne, um sich aufzuwärmen. Es sollten daher genügend Sonnenplätze zur Verfügung stehen.

    Lösung

    Durch verschiedene Maßnahmen kann man den Lebensraum der Reptilien attraktiver gestalten.

    Im Wald sollten Waldlichtungen erhalten bleiben und auch das Totholz sollte nicht komplett entfernt werden, es dient den Reptilien als Versteck und Nistplatz.

    Für die europäische Sumpfschildkröte ist es wichtig, dass ihr Lebensraum erhalten bleibt, daher sollten Gewässerkorrekturen und Trockenlegungen vermieden werden.

    In den Übergangszonen zwischen Biotopen ist es wichtig, die Böschungen zu erhalten, sie dienen den Reptilien als Rückzugsort.

    Auch im Garten kann man viel zum Schutz der einheimischen Reptilien unternehmen. Trockenmauern und Steinhaufen in sonnigen Lagen mögen sie sehr. Die Vielfalt im Lebensraum ist Reptilien besonders wichtig. Dies kann man unterstützen, indem man eine Blumenwiese neben dem Rasen anlegt oder Hecken neben dem Komposthaufen pflanzt.

  • Erläutere wichtige Fakten zum Thema Reptilien.

    Tipps

    Reptilien werden auch als Kaltblüter bezeichnet. Allerdings ist diese Bezeichnung irreführend, denn das Blut der Reptilien ist nicht immer kalt. Die Körpertemperatur passt sich der Außentemperatur an. Sie verändert sich also ständig.

    Lösung

    Reptilien sind Wirbeltiere, mit Skelett und Rückgrat aus Knochen. Ihre Körpertemperatur ist von der Umgebungstemperatur abhängig, daher werden sie auch als wechselwarm bezeichnet. Die Schildkröte, die Eidechse, die Schlange und das Krokodil zählen zu den Reptilien. Ihre Haut ist mit überlappenden, wasserabweisenden Schuppen bedeckt. So bleibt die Feuchtigkeit im Körper enthalten und sie trocknen nicht aus. Diese Schuppen bestehen meist aus Keratin, genauso wie unsere Haare oder Fingernägel.

  • Bilde eine Nahrungskette.

    Tipps

    Zu den Produzenten zählen Pflanzen.

    Lösung

    Eine Nahrungskette setzt sich aus Produzenten und Konsumenten zusammen. Am Beginn einer solchen Kette stehen die Produzenten, zu ihnen zählen die Pflanzen. Von ihnen ernähren sich die Pflanzenfresser (Konsument 1. Ordnung). Der Pflanzenfresser wird von einem Fleischfresser gefressen (Konsument 2. Ordnung), dieser wird wiederum von einem anderen Fleischfresser gefressen.

    In unserem Fall lautet demnach die korrekte Reihenfolge der Nahrungskette: Die Maus ernährt sich von den Getreidekörnern, sie wird gefressen von der Äskulapnatter, diese wird wiederum vom Marder gefressen.

  • Beschreibe die Anforderungen an den Lebensraum für Reptilien.

    Tipps

    Als wechselwarme Tiere benötigen die Reptilien viel Sonne, um sich aufzuwärmen.

    Lösung

    Die Reptilien bewohnen unterschiedliche Lebensräume, einige bevorzugen Steinbrüche, wie die Kreuzotter. Andere brauchen Feuchtgebiete, wie die Sumpfschildkröte. Eines haben aber alle Lebensräume gemeinsam: Sie sollten unaufgeräumt sein und viele Sonnenplätze bieten. Diese benötigen die Reptilien, um sich aufzuwärmen. Das ist auch der Grund, warum sie häufig Übergangszonen zwischen Wald und Flur bzw. Sträuchern und Hecken bewohnen. Hier finden sie sonnige Lagen, aber auch Verstecke und Nistplätze.

  • Entscheide, ob es sich um eine Giftschlange handelt.

    Tipps

    Überlege, welche Schlange eine Würgeschlange sein könnte und somit nicht giftig ist.

    Lösung

    Einige Schlangenarten sind giftig, dazu zählen die Klapperschlange, die Königskobra und auch die Grüne Mamba. Auch die Kreuzottern sind mit Giftzähnen ausgestattet.

    Anders ist dies bei den Würgeschlangen wie der Python oder der Anakonda. Diese Schlangen erwürgen ihre Beute und sind nicht giftig.