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Schnecke – innerer und äußerer Bau

Schnecken sind Weichtiere ohne Gliedmaßen, mit symmetrischem Körper und oft mit einer Kalkschale. Erfahre mehr über ihren Körperbau, ihre Sinnesorgane und ihre Atmung. Interessiert? Dies und vieles mehr findest du im folgenden Video!

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Schnecke – innerer und äußerer Bau
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Schnecke – innerer und äußerer Bau Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Schnecke – innerer und äußerer Bau kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Anatomie der Weinbergschnecke.

    Tipps

    Als Eingeweide bezeichnet man die inneren Organe eines Lebewesens.

    Lösung

    Der Körper der Schnecke lässt sich in vier Bereiche gliedern. Am Kopf der Schnecke befinden sich die Sinnesorgane, wie die Augen und die Zunge, die die Schnecke zum Raspeln von Blättern oder anderem pflanzlichen Material gebraucht.

    Der Fuß der Schnecke dient ihr zur Fortbewegung.

    Der Mantel wird von der Kalkschale gebildet, die auch als Schneckenhaus bezeichnet wird.

    Der Eingeweidesack enthält die inneren Organe der Schnecke.

  • Beschreibe die Organe der Schnecke.

    Tipps

    Die Tentakel sind sehr empfindlich. Sie werden von der Schnecke bei kleinsten Berührungen zurückgezogen.

    Lösung

    Die Schnecke trägt im oberen Bereich ihres Kopfes die Augententakel, an deren Enden sich die Augen befinden. Am unteren Bereich des Kopfes befinden sich die Sinnestentakel, die es der Schnecke ermöglichen, zu tasten, zu riechen und sich gut zu orientieren. Die Radula wird auch als Raspelzunge bezeichnet. Mit ihr kann die Schnecke pflanzliches Material zerkleinern. Die Speicheldrüsen der Schnecke münden in den Schlund und ermöglichen, dass die Verdauung der Schnecke bereits beginnen kann, bevor die Nahrung im Magen ankommt.

  • Bestimme die Klassen der Weichtiere.

    Tipps

    Eine Abbildung zeigt eine Napfschnecke. Napfschnecken besitzen einen sehr starken, hufeisenförmigen Muskel, mit dem sie sich auf Felsen festsetzen können. Dieser Muskel ist so stark, dass Napfschnecken oft nur mithilfe eines Messers von Steinen und Felsen entfernt werden können.

    Das Seeohr wird meist mit den Muscheln verwechselt.

    Lösung

    Du lernst in diesem Bild mehrere Vertreter der Weichtiere (lat.: Mollusca) kennen. Als Vertreter der Schnecken (lat.: Gastropoda) siehst du hier die Turbanschnecke, die leicht anhand ihrer Marmorierung zu erkennen ist, die Napfschnecke, die meist gut getarnt auf Felsen oder Steinen sitzt, und das Seeohr. Das Seeohr ist leicht mit den Muscheln zu verwechseln, gehört aber zu den Schnecken.

    Als Vertreter der Muscheln hast du hier die Herzmuschel und die Miesmuschel kennengelernt. Diese Muscheln sind oft als Strandfund zu entdecken.

    Auch die Tintenfische und Kraken gehören zum Stamm der Weichtiere. Hier ist die gewöhnliche Krake dargestellt. Kraken ernähren sich hauptsächlich von kleinen Krebsen, teilweise aber auch von kleinen Schnecken oder Muscheln.

  • Erkläre die Fortpflanzung der Schnecken.

    Tipps

    Bei der Begattung wird der Samen zwischen zwei Schnecken ausgetauscht.

    Lösung

    Schnecken, die wir in unserem täglichen Leben wahrnehmen, gehören meist zu den Landlungenschnecken. Sie sind zwittrige Wesen. Das heißt, sie können sowohl den männlichen Samen als auch die weiblichen Eizellen herstellen. Selbstbefruchtung, also die Befruchtung der eigenen Eizellen durch den eigenen Samen, kommt bei Schnecken nur selten vor.

    Die Landlungenschecken tauschen nach mehrstündigem Liebesspiel ihren Samen aus, der in einer Befruchtungstasche gespeichert wird und letztendlich die Eizellen der Schnecke befruchtet. Landlungenschnecken legen Eier, aus denen dann schließlich kleine Schnecken schlüpfen.

  • Erkläre Atmung und Aufbau der inneren Organe bei einer Lungenschnecke.

    Tipps

    In der Lunge wird das Blut mit Sauerstoff angereichert.

    Lösung

    Die Weinbergschnecke gehört zu den Lungenschnecken. Das bedeutet, dass diese Schnecke über eine Lunge verfügt. Außerdem besitzt sie ein Atemloch, das sich öffnet und schließt. So kann Luft in die Lunge gelangen, wo sauerstoffarmes Blut mit dem Sauerstoff der Luft angereichert wird. Mithilfe des Herzens wird dieses sauerstoffreiche Blut dann in den gesamten Körper transportiert. Zudem kann die Schnecke auch über ihre Haut atmen, das nennen wir Hautatmung. Hierdurch ist es der Schnecke möglich, Sauerstoff über die Haut aufzunehmen.

  • Beschreibe, warum es einer Schnecke möglich ist, über eine scharfe Klinge zu kriechen, ohne sich zu verletzen.

    Tipps

    Der Tastsinn, der Unterdruck, den die Schnecke mit ihrem Fuß erzeugen kann, und die Produktion des Schleims spielen beim Rasiermesserversuch eine große Rolle.

    Lösung

    Die Schnecke kann sich durch ihren Fuß sicher fortbewegen. Sie kann mit diesem Fuß einen Unterdruck erzeugen, der es ihr ermöglicht, in jeder denkbaren Position zu kriechen. Dies ist auch bei der Überquerung eines Rasiermessers von Vorteil, denn so kann die Schnecke sich gut festhalten. Verletzen wird sich die Schnecke bei diesem Versuch nicht, denn sie produziert sehr viel Schleim, der die Reibung zwischen Fuß und Oberfläche reduziert, also einen Schutzfilm zwischen der Schnecke und dem Messer bildet.