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Pubertät bei Jungen

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Team Realfilm
Pubertät bei Jungen
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Grundlagen zum Thema Pubertät bei Jungen

Inhalt

Pubertät bei Jungen – Biologie

Der Bartwuchs und die Behaarung beginnen, die Schultern werden breiter, der Stimmbruch setzt ein und die Pickel sprießen. All diese körperlichen Veränderungen sind die ersten Anzeichen der Pubertät bei Jungen.
In diesem Text werden die Fragen „Wie lange dauert die Pubertät bei Jungen?“, „Wann beginnt die Pubertät bei Jungen?“ und „Was sind die ersten Anzeichen der Pubertät bei Jungen?“ einfach erklärt und beantwortet.

Pubertät bei Jungen – Definition

Die Pubertät ist ein Teil der körperlichen Entwicklung und führt zur sexuellen Reife. Im Rahmen dieser Entwicklungsphase passieren zahlreiche körperliche Veränderungen.
Bei der Pubertät von Jungen führen diese Veränderungen zur Entwicklung eines biologischen Mannes. Die Begriffe „Mann“ und „Junge“ bezeichnen in diesem Kontext also Personen mit einem männlichen Körper.

Pubertät bei Jungen – Ablauf

Etwa zwischen dem zwölften und dem fünfzehnten Lebensjahr findet die Pubertät von Jungen statt. Zu Beginn der Pubertät von Jungen werden Hormone im Gehirn ausgeschüttet, die einen Einfluss auf die Hoden haben. Dort startet die Produktion der Spermien und des Hormons Testosteron.
Das Testosteron wird über das Blut durch den ganzen Körper verteilt. Es wachsen Haare im Gesicht, auf der Brust und im Schambereich. Der Junge bekommt einen Wachstumsschub und die Schultern werden breiter. Die Stimme verändert sich. Sie wird tiefer und man kann den Adamsapfel sehen. Pickel und Akne entstehen während der Pubertät bei Jungen im Gesicht und am Körper, weil die Talgdrüsen mehr Talg produzieren.
Alle äußerlichen Merkmale, die den Körper „männlich“ erscheinen lassen, nennt man sekundäre Geschlechtsmerkmale. Sie bilden sich in der Pubertät aus und verändern das äußere Erscheinungsbild, sind jedoch nicht für die Fortpflanzung nötig. Dazu gehören also zum Beispiel die vermehrte Körperbehaarung, der Stimmbruch und der Adamsapfel sowie eine „männliche“ Statur mit breiten Schultern und Muskeln.
Davon zu unterscheiden sind die primären Geschlechtsmerkmale bzw. primären Geschlechtsorgane, die für die Fortpflanzung nötig sind. Diese Merkmale sind schon von Geburt an da, verändern sich aber teilweise noch im Laufe der Pubertät: Das männliche Sexualhormon Testosteron sorgt dafür, dass Penis und Hoden wachsen. Mit dem ersten Samenerguss ist der Junge geschlechtsreif, also bereit für die Fortpflanzung.
Weil bei all diesen Prozessen hormonelle Veränderungen eine große Rolle spielen, sind in dieser Zeit auch psychische Veränderungen bei Jungen nicht selten und ganz normal.

Pubertät bei Jungen – Zusammenfassung

In diesem Video lernst du, was bei der Pubertät von Jungen passiert. Während der Pubertät verändert sich Wachstum und die Körperformen der Jungen. Außerdem verändern und entwickeln sich auch die Geschlechtsorgane des Mannes. Du erfährst, wann die Pubertät bei Jungen vorbei ist und wann man als Junge in die Pubertät kommt.

In der Tabelle findest du zusammengefasst den Ablauf der Pubertät bei Jungen. Außerdem kannst du sehen, was in welchem Alter des Jungen passiert. Die Angaben sind nur ungefähre Richtwerte und können sich von Person zu Person unterscheiden, das ist ganz normal.

Pubertät bei Jungen Alter der Jungen
Wachstum der Hoden ca. 10 bis 13,5 Jahre
Schambehaarung ca. 10 bis 15 Jahre
Wachstum des Penis ca. 9 bis 16 Jahre
Körperwachstum (Wachstumsschub) ab ca. 12 Jahren
Stimmbruch ca. 11 bis 16 Jahre
sexuelles Bewusstsein ab ca. 14 Jahren
erster Samenerguss ca. 11 bis 15 Jahre

Wenn dich das Thema interessiert, kannst du dir auch das Video Pubertät Mädchen und die Geschlechtsorgane der Frau ansehen.

Im Anschluss an das Video und diesen Text findest du Übungsaufgaben, um dein erlerntes Wissen zu überprüfen. Viel Spaß!

Transkript Pubertät bei Jungen

Die Pubertät findet bei Jungen normalerweise im Alter von etwa 12 bis 15 Jahren statt. Hormone werden vom Gehirn freigesetzt und wirken auf die Hoden. Das regt die Produktion von Spermien und von Testosteron an. Testosteron ist das männliche Sexualhormon. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Penis und Hoden wachsen und sexuell reifen zu lassen, sodass der Körper für die Fortpflanzung bereit ist. Erektionen werden häufiger und nun, da die Hoden Spermien produzieren, kann es zu Samenergüssen kommen. Wenn die Hoden reifen, setzen sie mehr und mehr Testosteron frei. Über das Blut verteilt es sich im ganzen Körper und führt dort zu zahlreichen anderen Veränderungen. Diese Veränderungen, die nicht die Fortpflanzungsorgane betreffen, aber Unterschiede in der körperlichen Erscheinung von Jungen und Mädchen hervorrufen, nennt man sekundäre Geschlechtsmerkmale. Bei Jungen gehören dazu der Haarwuchs im Gesicht und auf der Brust ebenso wie der im Schambereich. „Plötzlich hab ich Haare an den seltsamsten Stellen bemerkt.“ Der Körper erlebt einen Wachstumsschub und Brustkorb und Schultern werden breiter. „Ich bin einen Meter fünfzig groß.“ Die Muskeln werden stärker. Die Stimme wird tiefer und der Adamsapfel tritt hervor. Durch die Flut an Hormonen verändert sich auch die Haut. Die Talgdrüsen produzieren mehr Talg, wodurch Pickel und Akne im Gesicht und am Körper entstehen können. Wenn die Hormone das Ruder übernehmen, sind Jungen oft frustriert und verärgert, die Kontrolle über ihren Körper zu verlieren. Aber diese Gefühle sind ganz normal. Durch sie sagt einem die Natur: Zeit, erwachsen zu werden – körperlich und geistig. „Kann ich jetzt wieder in meiner Jacke weiterschlafen?“

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. tollllllllllllll

    Von Beatrice, vor 11 Monaten

Pubertät bei Jungen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Pubertät bei Jungen kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Fakten über die männliche Pubertät.

    Tipps

    Zwei der fünf Fakten über die männliche Pubertät sind falsch.

    Lösung

    Die Pubertät beginnt bei Jungen meist etwas später als bei Mädchen – etwa im Alter von 12-15 Jahren.

    Das Gehirn setzt dabei Hormone frei, die unter anderem die Produktion des Sexualhormons Testosteron anregen. Testosteron wiederum wirkt auf die Geschlechtsorgane und regt die Spermienproduktion an. Pro Tag werden in etwa 120 Millionen Spermien gebildet.

    Auch bei der Haut kommt es zu Veränderungen durch die Hormone. So produzieren die Talgdrüsen mehr Talg, was zu Pickeln und unreiner Haut bis hin zu Akne führen kann.

  • Nenne die Funktion der aufgeführten Begriffe.

    Tipps

    Der Penis besitzt drei Schwellkörper, die bei sexueller Erregung mit Blut gefüllt werden.

    Lösung

    Wenn die Hoden reifen, setzen sie mehr und mehr Testosteron frei.

    Die Bildung von Spermien findet in den Hoden statt. In den Nebenhoden reifen sie und werden dort gespeichert.

    Bei einem Samenerguss, dem eine Erektion vorangeht, werden Spermien über Muskelkontraktion außerhalb des Körpers transportiert.

    Bei einer Erektion schwillt der Penis an, da Blut in seine Schwellkörper fließt.

  • Vergleiche primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale bei Männern.

    Tipps

    Achtung: Nicht alles, was du markieren kannst, solltest du markieren.

    Lösung

    Primäre Geschlechtsmerkmale sind jene, die bereits von Geburt an vorhanden sind, also die Geschlechtsorgane. Dazu zählen beim Mann die Hoden und der Penis.

    Fußball zu mögen ist zwar gesellschaftlich in die Männerschublade eingeordnet, allerdings gibt es auch Frauen, die gerne Fußball spielen. Hierbei handelt es sich nicht um ein Geschlechtsmerkmal und sollte entsprechend nicht farbig markiert werden.

    Der zunehmende Haarwuchs am Körper, der Bartwuchs, die verbreiterten Schultern und der Stimmbruch, der durch die stärkere Ausprägung des Adamsapfels hervorgerufen wird und in einer tieferen Stimmlage resultiert, sind sekundäre Geschlechtsmerkmale.
    Dabei sind sekundäre Geschlechtsmerkmale solche Veränderungen, die die Fortpflanzungsorgane nicht direkt betreffen.

  • Beschreibe die Entstehung einer Erektion.

    Tipps

    Eine vollständige Erektion findet nur statt, wenn die Venen nicht mehr in der Lage sind, das Blut wieder abführen zu können.

    Lösung

    Eine Erektion beginnt mit einem Reiz als Auslöser. Dieser kann eine Berührung oder Fantasie sein, welche den Mann erregt.

    Das Nervensystem reagiert auf die Reize und weitet durch eine Kettenreaktion die Blutgefäße im Penis.

    Nun können die Schwellkörper besser durchblutet werden, woraufhin sich der Penis vergrößert.

    Nach und nach werden die Venen von den stark durchbluteten Schwellkörpern abgedrückt, sodass kein Blut mehr abgeführt werden kann.

    Daher füllen sich schließlich die Schwellkörper mit Blut, woraufhin die Erektion, also das Aufrichten und Versteifen des Penis, erreicht wird.

  • Skizziere typische sekundäre Geschlechtsmerkmale, die Jungen von erwachsenen Männern unterscheiden.

    Tipps

    In der Pubertät kommt es zum Stimmbruch.

    Lösung

    In der Pubertät findet die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen statt.
    Dabei entwickeln sich durch veränderte Hormone einige sekundäre Geschlechtsmerkmale, die Jungen noch nicht haben.
    Neben einem Wachstumsschub – Männer sind im Durchschnitt etwa 1,80 m groß und Jungen im Alter von 8-9 Jahren etwa 1,35 m – kommt es zu einem vermehrten Haarwuchs am ganzen Körper. Männer haben daher Bartwuchs und Schambehaarung.
    Außerdem haben sie auf Grund des Stimmbruchs, der in der Pubertät stattfindet, meist eine tiefere Stimme.
    Auch breitere Schultern und eine generell muskulösere Statur entwickeln sich.

  • Fasse dein Wissen über männliche Sexualhormone zusammen.

    Tipps

    Sortiere die durcheinandergeratenen Buchstaben der gesuchten Begriffe, die hinter den jeweiligen Lücken in Klammern stehen.

    Das männliche Sexualhormon wirkt zunächst vor allem auf die primären Geschlechtsmerkmale.

    Lösung

    Das männliche Sexualhormon heißt Testosteron. Es wirkt auf die Hoden.
    Eine wichtige Aufgabe von Testosteron ist es, Penis und Hoden wachsen zu lassen und somit den Körper für die Fortpflanzung bereit zu machen.

    Die Hoden beginnen Spermien zu produzieren und es kommt zunehmend zu Samenergüssen. Dies geschieht die ersten Male oft sehr spontan und unkontrolliert.
    Wenn die Hoden reifen, setzen sie immer mehr Sexualhormone frei, die über das Blut im ganzen Körper verteilt werden. Dadurch kommt es zu vielen weiteren Veränderungen während der Pubertät.

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