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Bestandteile unserer Nahrung – Kohlenhydrate

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Team Realfilm
Bestandteile unserer Nahrung – Kohlenhydrate
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Grundlagen zum Thema Bestandteile unserer Nahrung – Kohlenhydrate

Nudeln, Reis und Kartoffeln – was haben diese Nahrungsmittel gemeinsam? Sie bestehen aus Kohlenhydraten. Kohlenhydrate sind Polymere aus Zuckern. Kleine Zuckermoleküle können sich miteinander verbinden. Zwei ergeben ein Disaccharid, drei ergeben ein Trisaccharid, mehr als drei ergeben ein Polysaccharid, auch Kohlenhydrat genannt. Doch Kohlenhydrate schmecken nicht nur lecker, sie liefern auch sehr viel Energie für unseren Körper. Im Gegensatz zu anderen Nahrungsbestandteilen wie Fetten und Eiweißen liefern Kohlenhydrate am schnellsten Energie.

Transkript Bestandteile unserer Nahrung – Kohlenhydrate

Wir essen sie in stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Nudeln und Reis und in zuckerhaltigen Leckereien wie Marmelade und Süßigkeiten. Sie versorgen unseren Körper mit Energie und sie werden alle von Pflanzen hergestellt. Kohlenhydrate – einer der Hauptbestandteile unserer Ernährung. Alle Kohlenhydrate bestehen aus nur drei Elementen – Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Diese Atome verbinden sich auf unterschiedliche Weise zu zwei Haupttypen von Molekülen – kleinen Einfachzuckern und viel größeren, komplexen Kohlenhydraten wie Stärke. Der einfachste Zucker ist Glukose, ein einzelnes Molekül mit 24 Atomen: sechs Kohlenstoff-, sechs Sauerstoff- und zwölf Wasserstoffatomen. Ordnet man die 24 Atome in der Glukose anders an, bildet sich Fruktose, die Honig seinen süßen Geschmack gibt. Die einzelnen Moleküle können sich zu anderen Zuckern verbinden. Glukose und Fruktose bildet zum Beispiel Saccharose – Haushaltszucker. Aber Glukose kann sich auch zu viel längeren Ketten aus Tausenden von Molekülen verbinden. Diese Polymere sind die Kohlenhydrate. Die Art und Weise, wie sich die Glukosemonomere verbinden, beeinflusst die Eigenschaften des gebildeten komplexen Kohlenhydrats. Geradlinige Ketten können Zellulose bilden, die starr ist und so den Pflanzen ein Gerüst verschafft. Dagegen können sich in Stärke die Ketten gewunden anordnen, vollbepackt mit vielen Glukose-Molekülen auf kleinem Raum. Das ist ein guter Energiespeicher. In den Körper aufgenommen, werden die langen Stärkemoleküle durch Enzyme im Speichel und Dünndarm wieder zu Glukose abgebaut und in den Blutkreislauf abgegeben. Dieser gleichmäßige Abbau von Stärke bedeutet, dass die Energie langsamer freigesetzt wird als bei zuckerhaltigen Nahrungsmitteln. Einfachzucker können direkt durch die Darmwände in den Blutkreislauf aufgenommen werden und so für eine sofortige Energiefreisetzung sorgen. Aber die langsamere Freisetzung von Glukose aus Stärke hilft, einen konstanteren Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten, sodass Stärke den Großteil der Kohlenhydrate in unserer Ernährung bilden sollte.

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