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Was sind Gliederfüßer?

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Team Realfilm
Was sind Gliederfüßer?
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse - Oberstufe 5. Klasse

Was sind Gliederfüßer? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Was sind Gliederfüßer? kannst du es wiederholen und üben.
  • Ordne den vier Unterstämmen der Gliederfüßer je eine Tierart zu.

    Tipps

    Krebstiere wie Hummer können Scheren haben.

    Lösung

    Die Gliederfüßer bilden den größten Stamm im Tierreich. Zu ihnen gehören über eine Million bekannte Arten. Es gibt vier Unterstämme von Gliederfüßern:
    Zu den Kieferklauenträgern gehören zum Beispiel Spinnentiere.
    Ameisen gehören als Insekten zu den Sechsfüßern.
    Die Hundertfüßer gehören zu den Tausendfüßern.
    Zu den Krebstieren gehören unter anderem Flusskrebse.

    Doch Achtung: Trotz des Namens sind Pfeilschwanzkrebse keine Krebstiere, sondern Kieferklauenträger.

  • Vergleiche die typischen Merkmale der Säugetiere mit denen der Gliederfüßer.

    Tipps

    Zum Vergleich kannst du die Merkmale einer Katze als Beispiel für Säugetiere nehmen.

    Säugetiere produzieren Milch, um die Jungtiere zu versorgen, die sie lebend gebären.

    Lösung

    Typische Merkmale der Säugetiere:

    • Milchdrüsen
    • Fell
    • Skelett aus Knochen mit Knochenmark und Gelenken
    Merkmale der Gliederfüßer:
    • Außenskelett aus Chitin mit Gelenken
    • segmentierter Körper

  • Erläutere die typischen, körperlichen Merkmale von Gliederfüßern anhand von Beispielen.

    Tipps

    Der Körper eines Gliederfüßers kann meist in Segmente eingeteilt werden – wobei der erste und letzte Körperteil ausgenommen ist.

    Tausendfüßer besitzen sehr viele gleichartige Segmente.

    Lösung

    Gliederfüßer besitzen keine Knochen.
    Gliederfüßer, wie zum Beispiel Käfer, besitzen ein Außenskelett aus Chitin.

    Die größten Gliederfüßer leben im Meer.
    Es handelt sich hierbei um Japanische Riesenkrabben.

    Die kleinsten Gliederfüßer leben unter anderem in der Nähe von Menschen.
    Milben leben im Boden sowie auf Tieren und Menschen.

    Viele Gliederfüßer haben einen segmentierten Körper.
    Tausendfüßer haben zahlreiche, identische Segmente.

  • Fasse wesentliche Informationen über Pfeilschwanzkrebse zusammen.

    Tipps

    Krebstiere können gut durch ihre zangenartigen Mundwerkzeuge (Mandibeln) von Kieferklauenträgern unterschieden werden.

    Lösung

    Pfeilschwanzkrebse sind – ebenso wie Spinnentiere – Kieferklauenträger und gehören somit zum Stamm der Gliederfüßer. Es gibt sie schon seit mehreren hundert Millionen Jahren.

    Sie besitzen einen schützenden Panzer aus Chitin. Auf dem Meeresboden lebend, können sie durch ihre Kiemen atmen und Muscheln erbeuten.

    Im Frühjahr verlassen sie das Meer und krabbeln mit Hilfe ihrer fünf Beinpaare an Land. Sie legen bis zu eintausend Eier in eine Sandmulde am Strand ab und kehren anschließend ins Meer zurück.

  • Nenne den Tierstamm, zu dem die Pfeilschwanzkrebse gehören.

    Tipps

    Dies ist eine Zeichnung von einem Pfeilschwanzkrebs.

    Lösung

    Pfeilschwanzkrebse gehören zu den Gliederfüßern. Dies erkennt man an den typischen Merkmalen, zu denen auch das Exoskelett aus Chitin gehört.

    Vögel, Säugetiere und Amphibien sind Tierklassen des Tierstammes der Chordatiere. Sie besitzen alle eine Chorda dorsalis – einen biegsamen Achsenstab im Rückenbereich – als Vorgänger der Wirbelsäule.

  • Beschreibe das für Krebstiere ungewöhnliche Verhalten des Einsiedlerkrebses.

    Tipps

    Biologisch gesehen haben Krebse keine Arme. Daher werden die vordersten Beine als Scherenbeine bezeichnet.

    Lösung

    Das Geheimnis der Einsiedlerkrebse
    Einsiedlerkrebse verstecken ihren Hinterleib in einer Behausung. Dabei suchen sie keinen Wohnraum. Doch warum schleppen sie immer etwas mit sich herum?

    Ihr Körper ist evolutionär daran angepasst, immer eine Hülle für ihr Hinterteil zu tragen. So besitzen sie fünf Beinpaare: Das erste Paar besitzt krebstypische Scheren. Das zweite und dritte Beinpaar dient der Fortbewegung. Die hinteren beiden Beinpaare sind verkürzt und halten den angeeigneten Panzer – zum Beispiel ein Schneckenhaus – gut fest.

    Ein Einsiedlerkrebs kann sich meistens nicht komplett in das Haus zurückziehen, wie es Schnecken können.
    Zudem muss er sich, sobald er wieder gewachsen und zu groß geworden ist, einen neuen Schutz suchen.

    Diesen benötigt er, weil sein eigener Chitinpanzer am hinteren Körperende wesentlich schwächer ist als am restlichen Körper. Er beschützt also seine Schwachstelle.

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