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Hormonsystem des Menschen

Erfahre, wie Hormone als Botenstoffe wirken, wo sie herkommen und wie sie über das Schlüssel-Schloss-Prinzip an Zellen binden. Wir erkunden, welche Drüsen wie die Hirnanhangsdrüse oder die Schilddrüse Hormone produzieren und welchen Einfluss sie auf unseren Körper haben. Interessiert? Erfahre hier mehr darüber!

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Die Autor*innen
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Sabine Blumenthal
Hormonsystem des Menschen
lernst du in der Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse

Hormonsystem des Menschen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Hormonsystem des Menschen kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Lage der Hormondrüsen im menschlichen Körper.

    Tipps

    Die Hypophyse wird auch Hirnanhangdrüse genannt.

    Die Keimdrüsen unterscheiden sich bei Männern und Frauen im Aussehen. Sie werden bei den beiden Geschlechtern auch jeweils unterschiedlich benannt.

    Lösung

    Die Hypophyse ist nur etwa erbsengroß und ein halbes Gramm schwer. Sie liegt ganz nah am Gehirn.

    Die Schilddrüse mit den Nebenschilddrüsen liegt im Halsbereich an der Luftröhre.

    Die Thymusdrüse befindet sich beim Menschen im Brustbereich.

    Die Bauchspeicheldrüse liegt in der Nähe von Magen und Darm und wiegt zwischen 40 und 120 Gramm.

    Die zwei Nebennieren sitzen auf den oberen Seiten der beiden Nieren und wiegen jeweils nur wenige Gramm.

    Beim Mann werden die Keimdrüsen als Hoden bezeichnet. Bei Frauen heißen die Keimdrüsen Eierstöcke.

  • Schildere, wie ausgewählte Hormone in unserem Körper wirken.

    Tipps

    Bei Diabetes Typ I denkt die körpereigene Abwehr, dass die Insulin bildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse gefährlich sind. Das Immunsystem zerstört deshalb diese Zellen. Dadurch kann kein Insulin mehr gebildet werden.

    Bei einer Schilddrüsenunterfunktion wird kein oder zu wenig Thyroxin gebildet. Dies hat zur Folge, dass sich Betroffene oftmals müde und schlapp fühlen. Das fehlende Thyroxin kann dem Körper aber über Tabletten zugeführt werden.

    Lösung

    Die Hypophyse produziert Wachstumshormone und gibt Hormone ab, die andere Hormondrüsen anregen.

    Die Schilddrüse produziert Thyroxin, das unseren Stoff- und Energiewechsel steuert.

    Die Thymusdrüse produziert Thymosin, das beim Aufbau und der Beeinflussung des Immunsystems mitwirkt. Sie spielt in der Kindheit eine wichtige Rolle für das körpereigene Abwehrsystem. In der Pubertät verliert diese Drüse aber an Bedeutung.

    Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin und Glykagon, die unseren Blutzuckerspiegel regulieren. Außerdem spielt die Bauchspeicheldrüse eine wichtige Rolle bei der Verdauung.

    In den Nebennieren sind eigentlich zwei Drüsen zu finden. Im Nierenmark werden Stresshormone wie zum Beispiel das Adrenalin, in der Nierenrinde das entzündungshemmende Cortisol gebildet.

    Die Keimdrüsen produzieren Geschlechtshormone, die u.a. bei der Frau den Menstruationszyklus regeln und beim Mann das Muskelwachstum anregen. Außerdem sind sie für die Bereitstellung der Keimzellen zuständig. Bei Frauen sind dies die Eizellen, bei Männern die Samenzellen.

  • Untersuche, wie der Körper sich in der Pubertät durch Hormone verändert.

    Tipps

    Unbefruchtete Eizellen werden bei der Menstruation ausgeschieden.

    Die Vulva besteht aus der Klitoris und den inneren und äußeren Schamlippen.

    Lösung

    Diese Veränderungen treten bei Jungen auf:

    Das Wachstum des Bartes und der Brustbehaarung wird durch männliche Geschlechtshormone gesteuert.

    Geschlechtshormone regen die Produktion der Samenflüssigkeit an und der erste Samenerguss tritt auf.

    Das vermehrte Testosteron und das Wachstum des Kehlkopfes sorgen für den Stimmbruch, der die Stimme tiefer klingen lässt.

    Diese Veränderungen treten bei Mädchen auf:

    Geschlechtshormone regen Eizellen dazu an auszureifen. Die Eizellen sind dann bereit zur Befruchtung.

    Das Wachstum der Vulva ist ebenfalls hormonell bedingt.

    Diese Veränderungen treten bei beiden Geschlechtern auf:

    Wachstumshormone sorgen dafür, dass die Knochen und das Gewebe größer werden. Der Körper erlebt einen Wachstumsschub.

    Das Wachstum der Scham- und Achselbehaarung wird ebenfalls durch Hormone ausgelöst.

  • Skizziere, welche gesundheitlichen Folgen auftreten, wenn das Hormonsystem nicht richtig funktioniert.

    Tipps

    Rezeptoren sind Moleküle an der Zellmembran von Zielzellen, an die andere Moleküle wie zum Beispiel Hormone binden können. Die transportierten Moleküle passen in die Rezeptoren wie ein Schlüssel in das passende Schloss. Viele Krankheiten lassen sich auf defekte oder fehlende Rezeptoren zurückführen. Dann ist zwar der Schlüssel da, aber das passende Schloss fehlt.

    Lösung

    Das Fehlen einer Hormondrüse

    Bei manchen Menschen kann es passieren, dass ihnen von Geburt an eine Hormondrüse fehlt. Hormondrüsen können aber auch durch Tumore zerstört werden. Wenn der Krebsbefall bereits zu stark ist, muss die Hormondrüse dann operativ entfernt werden.

    Die Zerstörung oder Verdrängung des Drüsengewebes

    Es gibt Krankheiten, die dazu führen, dass Hormondrüsen zerstört werden. Bei Autoimmunerkrankungen greift das eigene Immunsystem das Drüsengewebe oder die Hormone produzierenden Zellen an. Aber auch Durchblutungsstörungen oder Infektionen können das Drüsengewebe beschädigen.

    Die Störung der Hormonbildung:

    Bestimmte Eiweiße helfen dem Körper, Hormone herzustellen. Diese Eiweiße nennt man Enzyme. Bei manchen Menschen fehlen diese Enzyme von Geburt an. Aber auch Erkrankungen können Schuld daran sein, dass diese Enzyme zerstört werden. Es kann aber auch sein, dass die Bausteine fehlen, aus denen die eigentlichen Hormone zusammengesetzt werden. Iod ist zum Beispiel am Hormonaufbau beteiligt. Wenn ein Mensch zu wenig Iod zu sich nimmt, wird die Hormonproduktion dadurch gestört.

    Hormone können nicht an ihren Zielzellen andocken

    Die Zielzellen, zu denen die Hormone transportiert werden, besitzen Rezeptoren, an denen die Hormone binden können. Wenn es zu wenige Rezeptoren gibt oder sie nicht richtig funktionieren, können die Hormone nicht planmäßig wirken. Es kann auch passieren, dass ein Körper keine Rezeptoren für das männliche Geschlechtshormon Testosteron besitzt. Dadurch können sich keine männlichen Geschlechtsorgane ausbilden. Die betroffenen männlichen Neugeborenen sehen dann aus wie Mädchen.

  • Zeige auf, welche Aussagen zum menschlichen Hormonsystem stimmen.

    Tipps

    Die Informationsübermittlung über das Blut wird auch als „träges System“ bezeichnet. Kannst du dir vorstellen, warum das so ist?

    Lösung

    Richtig:

    Das Hormonsystem ist ein Nachrichtensystem des Körpers.

    Die Hormone dienen als Botenstoffe, die wichtige Informationen übermitteln.

    Unsere Hormondrüsen verteilen sich über den ganzen Körper.

    Falsch:

    Die Informationsübermittlung über das Blut läuft viel schneller ab als die Übermittlung über das Nervensystem. (Richtig ist: Die Informationsübermittlung über das Blut läuft viel langsamer ab als die Informationsübermittlung über das Nervensystem. Deshalb wird es auch als träges System bezeichnet.)

    Die Fehlfunktion einer Hormondrüse kann problemlos von den anderen Hormondrüsen im Körper ausgeglichen werden. (Richtig ist: Jede Hormondrüse im Körper stellt bestimmte Hormone her, die die anderen Hormondrüsen nicht herstellen können. Wenn also eine Hormondrüse eine Fehlfunktion aufweist, kann dies nicht durch die anderen Hormondrüsen ausgeglichen werden.)

  • Zeige, welche Symptome bei einer Fehlfunktion der Schilddrüse auftreten können.

    Tipps

    Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse arbeitet der Stoffwechsel nur sehr langsam. Betroffene haben weniger Energie und fühlen sich häufig ausgelaugt.

    Bei Menschen mit einer Überfunktion der Schilddrüse ist der Stoffwechsel beschleunigt. Sie fühlen sich oft hibbelig und leiden unter Nervosität.

    Lösung

    Gewichtszunahme, depressive Stimmungen, Antriebslosigkeit und Müdigkeit können auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hinweisen. Deshalb sollte bei einem Verdacht auf eine Depression immer auch die Schilddrüse kontrolliert werden.

    Gewichtsverlust, Muskelabbau, Schlafstörungen und schnelles Schwitzen können auf eine Überfunktion der Schilddrüse hinweisen. Betroffene haben oft ein geringes Gewicht, obwohl sie normal essen.