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Amphibien – Frösche, Kröten, Unken, Salamander und Molche

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Bio-Team
Amphibien – Frösche, Kröten, Unken, Salamander und Molche
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Grundlagen zum Thema Amphibien – Frösche, Kröten, Unken, Salamander und Molche

Inhalt

Amphibien einfach erklärt – Biologie

Sicher hast du schon einmal davon gehört, dass alles Leben auf unserem Planeten im Meer entstanden ist. Vor vielen Millionen Jahren waren es dann zuerst die Pflanzen, die das Land besiedelten. Später kamen die Gliederfüßer, zu denen man Krebse, Spinnen und Insekten zählt. Die Wirbeltiere gehören zu der jüngsten Gruppe der Landgänger. Allerdings wechselten nicht alle Wirbeltiere ins Trockene. Die Fische blieben in den verschiedenen Gewässern, während Reptilien, Vögel und Säugetiere das Land eroberten. Die erste Wirbeltierklasse, die das Land besiedelte, waren die Amphibien. Doch haben sie das Leben im Wasser nie wirklich hinter sich gelassen. Auch wenn sie in Wiesen, Gebüschen, Hecken und sogar auf Bäumen leben, müssen Amphibien immer wieder zurück ins Wasser, um Nachwuchs zu bekommen.

Was sind Amphibien? – Definition

Das Wort „amphibios“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „doppellebig“. Eine Amphibie ist also ein Tier, das ein Doppelleben führt: Als Jungtier, die Biologen sprechen von der Larve, lebt eine Amphibie ausschließlich im Wasser. Die erwachsenen Amphibien sind Landlebewesen – allerdings mit einem starken Hang zum Wasser, in dem sie oft anzutreffen sind. Amphibien werden übrigens auch häufig als Lurche bezeichnet. Dieses Wort bedeutet ursprünglich „Kröte“ und ist vor ein paar Hundert Jahren auf alle biologischen Verwandten der Kröte übertragen worden.

Welche Tiere gehören zu den Amphibien? – einheimische Arten

Wollte man alle Amphibien hier aufzählen, müssten etwa 8 000 Artnamen genannt werden. In Deutschland findest du 21 davon. Die bekanntesten Beispiele für Amphibien sind hierzulande der Laubfrosch, der Feuersalamander, die Erdkröte sowie der Teichmolch. Weniger bekannt sind Springfrosch, Kreuzkröte sowie Rotbauch- und Gelbbauchunke.

Steckbrief Amphibien Salamander Bergmolch

Wie kann man die Amphibien einteilen?

Amphibien, auch Lurche genannt, werden in drei große Gruppen eingeteilt: Die Froschlurche, die Schwanzlurche und die Schleichenlurche. Da es in Deutschland jedoch keine Schleichenlurche gibt, werden wir diese im folgenden Text nicht näher behandeln.

Welche Tiere sind Amphibien? Systematik der Amphibien Einteilung

Froschlurche und Schwanzlurche – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Der Laubfrosch ist bei uns in Deutschland wohl der bekannteste Frosch, auch wenn er in vielen Regionen inzwischen auch der seltenste ist. Alle Amphibien, die als Erwachsene lange, sprungstarke Hinterbeine, kurze Vorderbeine und keinen Schwanz haben, wie der Laubfrosch, sind Froschlurche. Dazu zählen natürlich die verschiedenen Froscharten sowie die Kröten und auch die Unken. Ihr Skelett weist neben einer kurzen Wirbelsäule ein großes Becken auf, das den kräftigen Hinterbeinen Halt gibt. Die Fortbewegung dieser Amphibienarten erfolgt laufend, hüpfend oder springend.

Der bekannteste Schwanzlurch ist der Feuersalamander. Er verfügt ebenso wie seine nahen Verwandten, die Molche, über eine lange Wirbelsäule, die in einem kräftigen Schwanz endet. Der hat vor allem als Antrieb beim Schwimmen eine große Bedeutung. Das Becken ist nur klein und die Vorder- und Hinterbeine stehen seitlich vom Körper ab. Deren Gelenke sind bei Weitem nicht so beweglich wie bei den Säugetieren. Die Gliedmaßen dieser Amphibienarten werden eher durch Krümmung der Wirbelsäule bewegt, was den Schwanzlurchen eine schlängelnde Fortbewegung verleiht.

 Amphibien Körperbau:,Skelette von Amphibien

Eigenschaften und Merkmale der Amphibien

Was sind die Merkmale der Amphibien? Das schauen wir uns in den folgenden Abschnitten genauer an.

Welche Körpertemperatur haben Amphibien?

Amphibien sind wechselwarm. Das bedeutet, dass die Außentemperatur großen Einfluss auf die Körpertemperatur hat. Ist es kalt, sind Amphibien kaum beweglich. Den Winter verbringen sie bewegungsunfähig in einem Erdloch oder im Schlamm eines Gewässers verborgen. Da sie keine eigene Wärmeregulation haben, sonnen sich insbesondere die Froschlurche gerne. Sie kommen dann auf eine Körpertemperatur, die ihnen wahrlich „auf die Sprünge“ hilft.

Wie atmen Amphibien? – Atmung der Amphibien

Die Amphibienlarven sind, wie Fische, reine Wasserlebewesen. Die Alttiere legen ihren Nachwuchs als Ei oder als bereits geschlüpfte Larve (Salamander) im Wasser ab. Dort atmen die Jung-Amphibien mithilfe von Kiemen. Beim Erwachsenwerden verschwinden die Kiemen und sowohl Froschlurche als auch Schwanzlurche gehören von da an zu den Lungenatmern.

Der Blutkreislauf der Amphibien

Bei den Amphibien besteht das Herz aus nur einer Kammer und zwei Vorhöfen. Da in der Hauptkammer eine Scheidewand fehlt, kommt es zur Vermischung von sauerstoffarmem und sauerstoffreichem Blut. Man spricht dann auch von Mischblut. Der Blutkreislauf der Amphibien wird als doppelter Blutkreislauf bezeichnet, da der Gasaustausch sowohl in der Lunge als auch in der Haut stattfindet. Die beiden Kreisläufe der Amphibien tragen die Bezeichnung Lungen-Haut-Kreislauf und Körperkreislauf.

Wie ist die Haut der Amphibien? – Körperbedeckung

Wer einmal einen Frosch erschreckt und zum Abtauchen gebracht hat, weiß, dass es recht lange dauern kann, bis das Tier wieder auftaucht. Nur mit Luftanhalten würde das nicht funktionieren. Die dünne Amphibienhaut unterstützt die einfache Lunge der Tiere bei der Sauerstoffaufnahme. Diese Hautatmung ist ein Kennzeichen der Amphibien und funktioniert nicht nur unter Wasser, sondern trägt auch an Land zur Sauerstoffversorgung der Tiere bei. Damit das funktioniert, muss die Haut immer feucht gehalten werden. Dazu haben die Amphibien zahllose spezielle Hautdrüsen, die das ganze Tier mit einer schützenden Schleimhaut überziehen. Dieser Feuchtigkeitsfilm ist bei vielen Arten der Amphibien (leicht) giftig. Das hilft gegen Feinde, schützt aber auch gegen den Befall von Bakterien und Pilzen.

Lebensweise der Amphibien – Fortpflanzung und Entwicklung

Die Mehrzahl der Amphibien legt ihre Eier, den Laich, ins Wasser ab: Bei Fröschen, Kröten und Unken als Ballen, Klumpen oder lange Schnüre, Molche heften ihre bis zu 250 Eier einzeln an Wasserpflanzen. Bei Salamandern entwickeln sich die Eier im Körper des Weibchens und werden nach einiger Zeit als voll lebensfähige Larven im Wasser abgesetzt. Alle erwachsenen Amphibien sind räuberische Lebewesen, die sich von Klein- und Kleinstlebewesen ernähren. Die Larven der Molche und Salamander sehen ihren Eltern von Anfang an ähnlich und haben auch dieselbe Ernährungsweise.

Metamorphose: Larven werden zu erwachsenen Tieren

Während der Entwicklungszeit unter Wasser werden die jungen Schwanzlurche ihren Eltern immer ähnlicher. Zuletzt werden die Kiemen zurückgebildet und das Tier zählt fortan zu den Landlebewesen. Diese Verwandlung bezeichnen die Biologen als Metamorphose. Die Larven der Froschlurche haben einen kräftigen Schwanz und am rundlichen Vorderkörper sind über lange Zeit noch keine Beine vorhanden. Diese Larven nennt man Kaulquappen. Sie ernähren sich ausschließlich pflanzlich. Viel mehr Veränderungen durchlaufen die Kaulquappen, wenn sie zu erwachsenen Tieren werden. Die Beine entwickeln sich innerhalb weniger Tage, der Schwanz wird zurückgebildet und die rundliche Form des Vorderkörpers verändert sich zu der des erwachsenen Froschlurches. Mit dem Abschluss der Metamorphose ändert der Froschlurch auch seine Ernährungsgewohnheiten. Er wird zum Jäger, der sich von kleineren Lebewesen ernährt.

Entwicklung Amphibien: Befruchtung

Amphibien: Gefährdung und Amphibienschutz

In Deutschland machen den Amphibien einige Dinge zu schaffen, unter anderem sind dabei folgende Punkte aufzuführen:

  • Fortschreitender Verlust von Lebensräumen
  • Straßen stellen für sie eine Gefahr dar (insbesondere bei ihren Wanderungen zu den Laichgewässern).
  • Pestizide gelangen über ihre durchlässige Haut in ihre Körper.
  • Amphibien werden durch eine aggressive Pilzerkrankung (Chytridiomykose) der Haut dezimiert.

Von den insgesamt 21 in Deutschland heimischen Amphibienarten gelten 8 Arten als bedroht. Um das Aussterben der Amphibien zu verhindern und damit die Artenvielfalt zu bewahren, werden zum Beispiel sogenannte Krötenzäune aufgestellt, um wandernde Amphibien vor den Straßen zu schützen. In den frühen Morgenstunden werden die Tiere dann eingesammelt und von Helfern über die Straße getragen. Wenn man den Amphibien helfen möchte, kann man zum Beispiel seinen Garten amphibienfreundlich gestalten, indem man einen kleinen fischfreien Teich anlegt.

Amphibien – Zusammenfassung:

Du hast jetzt einen kurzen Überblick über die Besonderheiten der Amphibien erhalten. Es sind Wirbeltiere, die in ihrem Lebenskreislauf das Leben im Wasser und zu Land vereinen. Das Leben beginnt im Wasser, die Amphibienlarven wachsen heran und nach einer Metamorphose verlassen sie ihr Herkunftsgewässer und leben als Lungenatmer an Land. Zur Eiablage oder zum Absetzen der Jungtiere kehren sie dann wieder in ihr Gewässer zurück.

Du kannst dein Wissen in unserer Übung oder mit dem Arbeitsblatt Merkmale der Amphibien anwenden und in unserer Videosammlung findest du weitere interessante Infos zu dieser vielfältigen Wirbeltierklasse.

Häufige Fragen zum Thema Amphibien

Wo leben Amphibien?
Warum sind Amphibien gefährdet?
Wie viele Arten von Amphibien gibt es?
Sind Amphibien Wirbeltiere?

Transkript Amphibien – Frösche, Kröten, Unken, Salamander und Molche

Hallo! Weißt du, was dieses Fahrzeug und dieses Tier gemeinsam haben? Es sind beides Amphibien. Das eine ist ein Amphibienfahrzeug - das andere ein Amphibienlebewesen. Aber was bezeichnet das Wort „Amphibien“ und was hat das Auto mit dem Tier zu tun? In diesem Video wollen wie herausfinden, was Amphibienlebewesen sind und was sie auszeichnet.

Lurche

Zu den Amphibienlebewesen sagt man auch „Lurche“. Zu den Lurchen gehören Frösche, Kröten, Unken und Salamander. Das Wort „Amphibie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „doppellebig“. Und das passt gut zu den Lurchen, denn Lurche verbringen einen Teil ihres Lebens im Wasser, den anderen an Land.

Darum sagt man zu Fahrzeugen, die sich sowohl an Land als auch auf dem Wasser fortbewegen können, auch Amphibienfahrzeuge. Die Lurche kann man in Froschlurche und Schwanzlurche einteilen. Zu den Froschlurchen gehören Frösche, Kröten und Unken. Zu den Schwanzlurchen gehören Salamander und Molche.

Skelett von Amphibien

Wie man sie voneinander unterscheiden kann, siehst du bei einem Blick auf die Skelette von Frosch- und Schwanzlurche. Lurche sind Wirbeltiere, sie besitzen also eine Wirbelsäule. Froschlurche haben nur eine sehr kurze Wirbelsäule, dafür ist das Becken in die Länge gezogen.

Die Wirbelsäule von Schwanzlurchen besteht aus einer größeren Zahl von Wirbeln. Außerdem besitzen Schwanzlurche einen Schwanz. Das ist das augenscheinlichste Merkmal, um Frosch- und Schwanzlurche voneinander zu unterscheiden.

Du siehst, dass die Froschlurche auffällig lange Hinterbeine haben. Die brauchen Frösche und Kröten u.a. zum Springen und Schwimmen. Salamander und Molche springen nicht - ihre vier Gliedmaßen sind gleichermaßen kurz. Zur Fortbewegung an Land krümmen sie ihre Wirbelsäule abwechselnd nach links und rechts und heben dabei jeweils zwei diagonal gegenüberliegende Beinchen leicht an. Ihre Fortbewegung gleicht dem Schlängeln einer Schlange - nur eben mit Füßen.

Fortpflanzung von Amphibien

Die Fortpflanzung von allen Froschlurchen ist ähnlich. Das Weibchen legt die befruchteten Eier unter Wasser ab. Bei Grasfröschen handelt es sich um Laichballen, bei Erdkröten sind es Laichschnüre. Aus diesen Eiern entwickeln sich langsam Larven, die man Kaulquappen nennt. Diese Kaulquappen schlängeln sich durchs Wasser und ernähren sich von Algen und Pflanzenteilen.

Die Atmung erfolgt über Kiemen - also so wie bei Fischen. Die Kaulquappen wachsen heran und je größer sie werden, desto mehr entwickelt sich ihr Aussehen zu dem, was du vielleicht unter Fröschen verstehst. Es wachsen also Hinter- und später auch Vorderbeine. Es entwickelt sich eine Lunge und die Kiemen bilden sich langsam zurück. Nach und nach wird aus den Kaulquappen ein richtiger Frosch.

Wenn die Verwandlung - die so genannte Metamorphose - abgeschlossen ist, hüpft der Froschlurch an Land und beginnt sein Erwachsenenleben. Erwachsene Froschlurche sind aber nicht nur an Land zuhause. Durch die Schwimmhäute zwischen ihren Zehen sind sie auch sehr gewandte Schwimmer.

Bei Schwanzlurchen sieht die Entwicklung ähnlich aus. Nur dass sich die Eier bei Schwanzlurchen im Körper des Weibchen zu Larven entwickeln. Erst wenn die Larven schon kleine Ruderschwänze haben, werden sie ins Wasser gesetzt und beginnen ihr Larvenleben unter Wasser.

Atmung von Amphibien

Die Atmung von Lurchen hängt vom Entwicklungsstand ab. Als Larven sind Lurche Kiemenatmer. Als Erwachsene atmen sie mit einer Lunge. Aber nicht nur, denn Lurche atmen zusätzlich über ihre Haut. Die Haut von Lurchen ist sehr dünn und - dank der Schleimdrüsen - immer schön glitschig. So können Lurche auch direkt über die Haut Sauerstoff in ihr Blut aufnehmen.

Man nennt diese Atmung Hautatmung. Die Haut muss immer feucht sein, sonst versagt die Hautatmung und der Lurch verendet.

Zusammenfassung

Lurche sind also Amphibien. Sie leben zum Teil im Wasser und zum Teil an Land. Ihr Larvenstadium verbringen die Lurche im Wasser. Hierbei nutzen sie ihre Kiemen zum Atmen, die sich jedoch mit dem erwachsenwerden zurückbilden und sich Lungen ausprägen. Grund dafür ist ihr Wechsel zum Landleben.

Doch sie können jeder Zeit zurück ins Wasser. Dafür haben sie die Hautatmung, die auch ohne Kiemen ein längeres Tauchen unter Wasser ermöglicht. Und Froschlurche haben sogar noch Schwimmhäute, die ein Leben auch im Wasser stark erleichtern.

Und das Amphibienauto? Es kann genau so wie die Lurche zwischen Land und Wasser wechseln. Das ist ein erheblicher Vorteil, aber tauchen wie der Froschlurch kann das Auto bestimmt nicht! Tschüss und bis zum nächsten Mal!

70 Kommentare

70 Kommentare
  1. War super

    Von Pommes Pinguin , vor 2 Monaten
  2. Das Video ist super! Das hilft mir das Thema noch mal besser zu verstehen.

    Von Alicia, vor 3 Monaten
  3. Mann lernt auch schnell in Sofatutor. Es ist zwar nicht mein Lieblings Fach aber trotzdem sehr gut 🌈👍

    Von Miau Miaaaau, vor 4 Monaten
  4. Super erklärt 👍👍👍👍 ich liebe es🌈🌈

    Von Miau Miaaaau, vor 4 Monaten
  5. sehr gut

    Von Luis, vor 5 Monaten
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Amphibien – Frösche, Kröten, Unken, Salamander und Molche Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Amphibien – Frösche, Kröten, Unken, Salamander und Molche kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Körperform der Amphibien.

    Tipps

    Einen solchen Sprung schaffen Schwanzlurche nicht.

    Lösung

    Froschlurche haben eine kurze Wirbelsäule und ein langes Becken. Ihre Hinterbeine sind sehr kräftig, daher können sie auch weit springen.

    Schwanzlurche besitzen mehr Wirbel als die Froschlurche. Ihre Wirbelsäule ist länger und ihre Gliedmaßen sind gleichmäßig kurz. Zudem besitzen sie, wie der Name schon verrät, einen Schwanz. Schwanzlurche sind nicht besonders schnell, daher können sie nur langsame Insekten und Würmer fangen.

  • Beschreibe die Entwicklung von Fröschen.

    Tipps

    Als Metamorphose beschreibt man den Wandel der Amphibien vom jungen bis zum ausgewachsenen Tier.

    Als Kaulquappen haben Frösche noch einen Schwanz.

    Lösung

    Nach der Paarung legt das Weibchen die Eier ab, die wie kleine Klumpen aussehen. Eine klebrige Gallertschicht umgibt sie. Sie dient als Schutz und später als Nahrung. Nach ein bis drei Wochen schlüpfen die Larven. Sie ernähren sich von Algen und Pflanzenteilen. Nach ein paar Tagen entwickeln sie sich zu Kaulquappen mit Augen, Kiemen und Ruderschwanz. Nach fünf Wochen entwickeln sich ihre Hinterbeine und der Schwanz wird kleiner. Nach weiteren zwei Wochen wachsen die Vorderbeine und das Aussehen ähnelt einem Frosch, wie wir ihn kennen.

  • Bestimme verschiedene Amphibien und Reptilien.

    Tipps

    Reptilien werden auch als Kriechtiere bezeichnet.

    Lösung

    Die Amphibien hast du in diesem Video näher kennengelernt. Zu ihnen gehören Frösche, Kröten, Unken und auch Molche sowie Salamander.

    Die Reptilien sind auch eine sehr artenreiche Tiergruppe, sie werden oft mit den Amphibien verwechselt. Zu den Reptilien gehören Schildkröten und Schlangen sowie Echsen.

    Es gibt einige Gemeinsamkeiten zwischen ihnen, wie das Legen von Eiern. Außerdem sind Reptilien wie die Amphibien auch wechselwarme Tiere.

  • Erkläre, was Amphibien im Winter machen.

    Tipps

    Amphibien sind wechselwarm, das bedeutet, ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebungstemperatur ab.

    Lösung

    Amphibien, wie der heimische Grasfrosch, halten Winterstarre. Er wandert Mitte Okober zu seinen Laichplätzen, taucht auf den Grund des Gewässers und verkriecht sich im Schlamm. Wenn der See tief genug ist und nicht durchfriert, kann er dort bei Wassertemperaturen um 4 °C überwintern. Seine Stoffwechselvorgänge sind gedrosselt, das Herz schlägt langsam und die Luft im Wasser, die er über die Haut aufnimmt, genügt ihm.

  • Bestimme, um welche Art von Lurch es sich handelt.

    Tipps

    Schwanzlurche besitzen, wie der Name bereits verrät, einen Schwanz.

    Lösung

    Zu den Froschlurchen gehören: Frösche, Unken und Kröten.

    Zu den Schwanzlurchen gehören: Salamander und Molche.

  • Bewerte folgende Aussagen über besondere Amphibien.

    Tipps

    Auch Amphibien müssen sich verteidigen und besitzen dafür unterschiedliche Strategien. Manche sind dafür geeignet, den Feind in die Flucht zu schlagen, und andere werden genutzt, um Artgenossen zu warnen.

    Der Schwanzlurch lebt vorwiegend an Land.

    Gifte und auch Stachel werden von Amphibien manchmal auch zur Jagd benutzt.

    Lösung

    Die Ampibien sind sehr artenreich! So gibt es Kröten, die Giftdrüsen besitzen und eine giftige Flüssigkeit bei Gefahr absondern. Auch Molche können sich bei Gefahr wehren, einige von ihnen besitzen Stacheln. Diese sind sehr spitz und erteilen den Feinden eine schmerzhafte Lektion. Der Frosch kann sich bei Gefahr aufblähen, diese Vergrößerung wirkt abschreckend auf den Angreifer. Schreiende Frösche gibt es tatsächlich. Der Chaco-Pfeiffrosch reißt sein Maul weit auf und schreit bei Gefahr. Schwimmhäute besitzen nur die Froschlurche, den Schwanzlurchen fehlen diese. Die Verwandlung in einen Prinzen finden wir leider nur im Märchen.

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