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Lurche – Bau und Lebensweise

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Die Autor*innen
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Team Digital
Lurche – Bau und Lebensweise
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Lurche – Bau und Lebensweise

Inhalt

Lurche – Biologie

Sicherlich weißt du, dass man Frösche manchmal an Land und manchmal im Wasser findet. Und dass sie, bevor sie zum Frosch werden, zunächst als Kaulquappen im Wasser leben. Frösche leben also sowohl an Land als auch im Wasser. Aber da sind sie nicht die einzigen Tiere. In diesem Text wirst du mehr über die Lurche lernen, zu denen auch die Frösche gehören.

Was sind Lurche?

In der Biologie bezeichnet man Landwirbeltiere, die sich im Wasser fortpflanzen, als Lurche oder auch Amphibien. Die Lurche sind also eine Klasse der Wirbeltiere. Alle Arten, die zu dieser Klasse gehören, haben ganz bestimmte Eigenschaften, die ihnen allen gemeinsam sind. Welche das sind und wo es Unterschiede zwischen den Lurchen gibt, erklären wir in diesem Text.

Lurche Übersicht

In Deutschland gibt es 21 unterschiedliche Arten von Lurchen. Sie lassen sich in unterschiedliche Gruppen unterteilen. Welche das sind und wie man bestimmen kann, um welche Art von Lurch es sich handelt, erklären wir in den folgenden Abschnitten.

Einteilung der Lurche

Die Lurche werden grundsätzlich in Schwanzlurche, Froschlurche und Schleichenlurche unterteilt. In Deutschland gibt es jedoch keine Schleichenlurche, deshalb werden wir diese hier nicht näher behandeln. Zu den Schwanzlurchen gehören Molche und Salamander. Zu den Froschlurchen zählt man alle Unken, Frösche und Kröten. Die Begriffe Molch und Lurch werden häufig miteinander verwechselt. Was also ist der Unterschied zwischen Molch und Lurch? Molche gehören zu den Lurchen, genauer gesagt zu den Schwanzlurchen, während der Begriff Lurch noch weitere Tiergruppen einschließt.

Systematik der Lurche

Lurche – Beispiele

Lurche gibt es in unterschiedlichen Formen und Farben, viele Vertreter kennst du sicherlich auch. Welche Lurche gibt es in Deutschland? Ein paar bekannte Lurcharten sind der Laubfrosch, der Feuersalamander, der Bergmolch oder die Erdkröte.

Gemeinsamkeiten von Froschlurchen und Schwanzlurchen

Froschlurche und Schwanzlurche haben viele Gemeinsamkeiten, aber unterscheiden sich auch in einigen Dingen. Zunächst werden wir dir die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Gruppen erklären. Das sind also die Merkmale, die alle Lurche gemeinsam haben.

Merkmale Lurche

Alle Lurche sind Wirbeltiere. Der äußere Bau der Lurche ist im Grunde immer gleich: Die Lurche haben einen Kopf, einen Rumpf und ein Skelett mit vier Gliedmaßen, also Beinen. Außerdem haben alle Lurche ein Gehirn, einen Verdauungstrakt und ein Herz, das das Blut durch den Körper pumpt. Die Lurche haben dabei einen doppelten Blutkreislauf. Einfach erklärt ist beim Blutkreislauf der Lurche also sauerstoffreiches Blut von sauerstoffarmem Blut getrennt.

Atmung der Lurche

Lurche atmen wie wir Menschen über die Lunge. Auf diesem Weg können sie jedoch nicht genug Sauerstoff aufnehmen. Deshalb müssen sie zusätzlich zur Lungenatmung auch über die Hautatmung Sauerstoff aufnehmen. Bei der Hautatmung gelangt der Sauerstoff direkt über die Haut ins Blut. Das ist auch der Grund, warum die Haut der Lurche immer feucht sein muss – die Lurche sind Feuchtlufttiere. Bei trockener Haut funktioniert die Hautatmung nicht. Feuchtlufttiere sind Tiere, die auf eine hohe Luftfeuchtigkeit angewiesen sind. Das ist bei Lurchen der Fall, denn sie haben keinen Verdunstungsschutz auf ihrer Haut und halten sich deshalb auch überwiegend in der Nähe von Gewässern auf. Damit ihre Haut immer feucht bleibt, sondern Lurche über Schleimdrüsen außerdem immer Flüssigkeit ab, deshalb sind sie auch so glitschig.

Was ist der Lebensraum der Lurche?

Lurche leben sowohl an Land als auch im Wasser. Bestimmte Lebensphasen (z. B. die Kaulquappen bei Fröschen) verbringen sie ausschließlich im Wasser. Lurche sind also amphibische Lebewesen, denn sie leben sowohl im Wasser auch an Land. Sie benötigen im Laufe ihres Lebens also unterschiedliche Lebensräume. Diese Lebensräume zu schützen, ist also wichtig für den Schutz der Lurche, denn der Mangel an Lebensräumen ist ein Grund für ihre Gefährdung.

Körpertemperatur und Lebensweise der Lurche

Die Aktivität von Lurchen ist stark abhängig von der Außentemperatur. Lurche sind nämlich wechselwarme Tiere. Das heißt, sie haben nicht wie wir Menschen immer die gleiche Körpertemperatur, sondern passen ihre Körpertemperatur der Umgebungstemperatur an. Ist es also draußen sehr kalt, sinkt auch die Körpertemperatur der Lurche. Deshalb werden sie träge oder fallen sogar in eine Kältestarre.

Was fressen Lurche?

Alle Lurche ernähren sich sehr ähnlich. Sie fressen Insekten, Insektenlarven, andere Kleintiere und Würmer. Ihre Nahrung finden sie dabei sowohl im Wasser als auch an Land.

Unterschiede zwischen Froschlurchen und Schwanzlurchen

Die wichtigsten Eigenschaften der Lurche wurden beschrieben. Diese haben sowohl Frosch- als auch Schwanzlurche. Dennoch gibt es auch viele Unterschiede zwischen den beiden Gruppen, die wir dir im Folgenden erläutern werden.

Das Skelett der Lurche

Die Skelette sind vielleicht der offensichtlichste Unterschied zwischen Frosch- und Schwanzlurchen. Das Skelett von Schwanzlurchen hat nämlich einen Schwanz, während Froschlurche keinen Schwanz besitzen. Außerdem erkennt man deutliche Unterschiede bei den hinteren Beinen. Die Fortbewegung der Lurche unterscheidet sich nämlich zwischen Frosch- und Schwanzlurchen. Während sich Schwanzlurche gehend fortbewegen, sind die Hinterbeine von Froschlurchen an das Springen angepasst.

Fortpflanzung und Entwicklung der Lurche

Die Entwicklung der Lurche ist gekennzeichnet durch eine Metamorphose, also ein Gestaltwandel im Laufe des Lebens: Lurche legen zunächst Eier im Wasser, aus denen die Larven der Lurche schlüpfen. Bei den Fröschen sind das zum Beispiel die Kaulquappen. Diese Larven entwickeln sich dann zu den adulten Lurchen, die an Land gehen. Bei den Froschlurchen bildet sich hierbei der Schwanz zurück, nicht so bei den Schwanzlurchen. Eine Ausnahme bei der Entwicklung bildet außerdem der Feuersalamander: Er legt keine Eier, sondern bringt lebende Larven im Wasser zur Welt.

Lurche Steckbrief

Die wichtigsten Eigenschaften von Lurchen sowie die Unterschiede zwischen Frosch- und Schwanzlurchen haben wir hier noch einmal in einer Tabelle zusammengefasst.

Froschlurche Schwanzlurche
Unterstamm Wirbeltiere Wirbeltiere
Anzahl Gliedmaßen vier vier
Atmung Lungenatmung und Hautatmung Lungenatmung und Hautatmung
Blutkreislauf doppelt doppelt
Nahrung Insekten, Insektenlarven, Kleintiere, Würmer Insekten, Insektenlarven, Kleintiere, Würmer
Lebensraum Land und Wasser Land und Wasser
Temperatur wechselwarm wechselwarm
Skelett kein Schwanz, Hinterbeine Sprungbeine Schwanz, Hinterbeine zum Gehen
Metamorphose ja, mit Rückbildung des Schwanzes ja, ohne Rückbildung des Schwanzes
Eiablage ja ja, Ausnahme: Feuersalamander
Beispiele Laubfrosch, Gelbbauchunke, Erdkröte Feuersalamander, Teichmolch

Zusammenfassung – Lurche

Lurche gehören zu den Wirbeltieren und werden auch Amphibien genannt. Sie leben sowohl im Wasser als auch an Land und machen eine Metamorphose durch. Sie atmen sowohl über die Lunge als auch über die Haut. Ihre Körpertemperatur ändert sich je nach Umgebungstemperatur – sie sind wechselwarm. Du weißt nun, was Lurche zum Fressen brauchen, und du hast mehr über ihre Lebensweise erfahren. Um dein Wissen zu testen, kannst du direkt im Anschluss Übungen oder ein Arbeitsblatt zum Thema Lurche machen. Viel Spaß!

Transkript Lurche – Bau und Lebensweise

Hier siehst du eine Kröte bei der Jagd. Beobachte einmal genau ihre Augen! Fällt dir dabei etwas auf? Sobald sie die Beute gefangen hat, kneift die Kröte ihre Augen zusammen. Hast du eine Idee, warum sie das so macht? Kröten und auch Frösche schlucken mithilfe der Augen, da sie keine Muskeln für das Schlucken so wie wir Menschen besitzen. Weitere spannende Fakten über Kröten, Frösche und andere Lurche erfährst du in diesem Video mit dem Titel: „Lurche – Bau und Lebensweise“. In Deutschland lebende Lurche, oder auch „Amphibien“ werden in „Froschlurche“ und „Schwanzlurche“ unterteilt. Zu den Froschlurchen gehören Frösche, Kröten und Unken. Zu den Schwanzlurchen gehören Molche und Salamander. Was fällt dir spontan an Unterschieden zwischen Frosch- und Schwanzlurchen auf? Drücke gerne auf Pause und überlege kurz. Sie unterscheiden sich deutlich in ihrem Bau und Aussehen – das ist dir bestimmt aufgefallen. Noch deutlicher wird es, wenn wir uns exemplarisch die Skelette eines Froschlurchs und eines Schwanzlurchs ansehen. Lurche sind „Wirbeltiere“ – sie besitzen also eine Wirbelsäule. Diese Wirbelsäule ist bei Froschlurchen eher kurz, dafür ist das Becken in die Länge gezogen. Schwanzlurche haben eine längere Wirbelsäule und besitzen offensichtlich einen Schwanz. Bei den Froschlurchen fallen die langen Hinterbeine auf, die sie unter anderem zum Springen und Schwimmen benötigen. Salamander und Molche springen nicht, daher sind ihre Gliedmaßen entsprechend kurz. Zur Fortbewegung an Land krümmen sie ihre Wirbelsäule abwechselnd nach links und rechts und heben jeweils zwei diagonal gegenüberliegende Beinchen leicht an. Ihre Fortbewegung ähnelt dem Schlängeln einer Schlange – nur benutzen Schwanzlurche eben zusätzlich ihre Füße. Ansonsten sind alle Lurche ähnlich aufgebaut. Sie besitzen vier Gliedmaßen, ein Gehirn, ein Herz, und einen Verdauungstrakt, der aus einem Magen und einem Darm besteht. Lurche leben amphibisch. Das bedeutet, sie leben sowohl an Land als auch im Wasser. Dies ist der Grund, weshalb sie neben ihrer Lunge auch noch mit einem anderen Organ atmen können. Hast du eine Idee, welches das sein könnte? Lurche können sehr effektiv über ihre Haut atmen. Dabei wird über die Haut Sauerstoff aufgenommen und ins Blut abgegeben. Dafür muss die Haut allerdings immer gut befeuchtet sein, was mit Hilfe von Schleimdrüsen gewährleistet wird. Erwachsene Lurche fressen Insekten, Insektenlarven, Würmer und anderes Kleintier. An Land hilft ihnen ihre klebrige Klappzunge beim Beutefang. Da bleibt dem Opfer kaum mehr Zeit zu reagieren, so schnell klebt es an der herausschnellenden Zunge des Frosches und wird im Ganzen verschluckt. Lurche sind wechselwarm. Das heißt, ihre Körpertemperatur liegt stets nur knapp über der Umgebungstemperatur, da sie sich der Außentemperatur anpassen. Je kälter es wird, desto kälter wird auch der Lurch und seine Bewegungen werden langsamer. Wenn es sehr kalt wird, fallen Lurche in eine „Winterstarre“ und bewegen sich gar nicht mehr. Die Lungenatmung setzt dabei komplett aus, und die Atmung über die Haut reicht aus, um den Winter zu überdauern. Wenn die Temperaturen steigen, wird auch der Lurch wieder warm und erwacht aus der Winterstarre. Werfen wir zuletzt noch einen Blick auf die Fortpflanzung der Lurche. Grasfrösche legen ihre Eier ins Wasser ab, wo sie anschließend befruchtet werden und heranreifen bis schließlich eine Larve daraus entsteht. Diese Larven werden „Kaulquappen“ genannt. Kaulquappen sind „Kiemenatmer“ und ernähren sich von Algen und anderen pflanzlichen Resten. Nach und nach wachsen der Kaulquappe erst die Hinter-, dann die Vorderbeine. Die Kiemen bilden sich zurück und die Lunge entwickelt sich. Bei Froschlurchen entwickelt sich der Schwanz zurück, die Schwanzlurche behalten ihn hingegen. Die erwachsenen Lurche können nun ihr Leben an Land beginnen. Diese Verwandlung wird „Metamorphose“ genannt. Bei der Fortpflanzung der Lurche gibt es allerdings Unterschiede zwischen den einzelnen Arten. Molche schlüpfen, wie auch die Frösche, aus Eiern. Beim Feuersalamander reifen die Eier allerdings bereits im Körper zu lebenden Larven heran. Super! Jetzt weißt du einiges über den Bau und die Lebensweise der Lurche. Fassen wir noch einmal zusammen. Lurche unterteilen sich in Frosch- und Schwanzlurche. Sie leben amphibisch, sind wechselwarm und halten stets ihre Haut feucht, um die Funktion der Hautatmung zu gewährleisten. Ganz schöne Überflieger, diese Lurche! Und Tschüss!

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