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Beruf

Weißt du schon, was du später mal werden willst? Diese Frage hast du sicher schon einige Male gehört. Hier erfährst du, wie du auf Französisch über Berufe sprechen kannst.

Berufsbezeichnungen

Stell dir vor, du bist mit deiner Klasse auf einem Austausch in Frankreich und gemeinsam mit der französischen Partnerklasse besucht ihr ein Berufsinformationszentrum. Zuerst werden euch verschiedene Berufsbezeichnungen vorgestellt.

Den ersten Beruf kennst du sicher schon – Lehrer, also le/la professeur. Die Kurzform ist le/la prof. Das jeweilige Fach wird dann mit der Präposition de angeschlossen:

  • M. Dufour est prof de maths et Mme Laroche est prof d’allemand. Ils enseignent au collège Alfred Kastler. (Herr Dufour ist Mathelehrer und Frau Laroche ist Deutschlehrerin. Sie unterrichten an der Alfred-Kastler-Schule.)

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Als Nächstes lernst du Berufe aus dem Gesundheitswesen kennen. Die Krankenschwester und der Krankenpfleger sind auf Französisch une infirmière und un infirmier und der Arzt ist le/la médecin, also Medizinier, oder le/la docteur:

  • Les infirmières et les médecins soignent et traitent les malades à l’hôpitel. (Die Krankenschwestern und Ärzte pflegen und behandeln die Kranken im Krankenhaus.)
  • Un cuisinier travaille aussi à l‘hôpital. Il prépare les repas. (Ein Koch arbeitet auch im Krankenhaus. Er bereitet die Gerichte zu.)

Die meisten Köche arbeiten allerdings in Restaurants in der Küche – la cuisine. Daher auch die Berufsbezeichnung un cuisinier/une cuisinière.

Als Nächstes erzählt euch Marie, welche Berufe ihre Familienmitglieder ausüben:

  • Marie: Voilà les professions de ma famille : Mon père est ingénieur et ma mère est médecin. Ma grande sœur veut aussi travailler à l’hôpital. Elle va devenir infirmière. Mon oncle est avocat et ma tante travaille comme psychologue. Ma cousine est employée de bureau et mon cousin est ouvrier. Il travaille comme menuisier. Dans ma famille personne n’est au chômage. Heureusement !
  • Marie: Hier die Berufe meiner Familie: Mein Vater ist Ingenieur und meine Mutter ist Ärztin. Meine große Schwester möchte auch im Krankenhaus arbeiten. Sie wird Krankenschwester. Mein Onkel ist Anwalt und meine Tante arbeitet als Psychologin. Meine Cousine ist Büroangestellte und mein Cousin Handwerker. Er arbeitet als Tischler. In meiner Familie ist niemand arbeitslos. Zum Glück!

L'ambulance.jpg

In Maries Vortrag kommen folgende Berufsbezeichnungen vor:

  • un / une ingénieur (Ingenieur / Ingenieurin)
  • un épicier / une épicière (Lebensmittelhändler / Lebensmittelhändlerin) → hier steckt das Wort épice (Gewürz) drin.
  • un avocat / une avocate (Anwalt / Anwältin)
  • un / une psychologue (Psychologe / Psychologin)
  • un employé / une employée de bureau (Büroangestellter / Büroangestellte)
  • un ouvrier / une ouvrière (Handwerker / Handwerkerin)
  • être au chômage (arbeitslos sein)

An der nächsten Station des Rundgangs durch das Berufsinformationszentrum werden euch etwas ausgefallenere Berufe vorgestellt: Hier geht es um:

  • l'auteur de livres d’enfants (Kinderbuchautor)
  • le créateur de mode (Modedesigner)
  • le spécialiste de l’informatique (IT-Spezialist)
  • le travailleur social (Sozialarbeiter)

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass es nur bei wenigen Berufen unterschiedliche Formen für die beiden Geschlechter gibt (z.B. un infirmier / une infirmière, un éducateur / une éducatrice). Meist benutzt man auch für die weibliche Berufsbezeichnung den männlichen Begriff und ändert nur den Artikel (z.B. un / une professeur).

Wenn du sagen willst, welchen Beruf jemand ausübt, fällt der Artikel vor dem Beruf weg, genau wie im Deutschen:

  • Je suis avocate. (Ich bin Anwältin.)
  • Je travaille comme vendeur. (Ich arbeite als Verkäufer).

Berufsausbildung – l’enseignement professionel

An verschiedenen Ständen informierst du dich nun darüber, wie man einen bestimmten Beruf erlernen kann. Du entscheidest dich für die Berufe Lehrer, Arzt, Koch und Erzieher. Wie in Deutschland gibt es auch die Unterscheidung in Ausbildungsberufe und Berufe, für die man ein Studium braucht. Allerdings gibt es in Frankreich einige Unterschiede im enseignement professionel. Der Abschluss des Collège, das Brevet, ist die Voraussetzung für eine Ausbildung. Diese kann man entweder in einem Betrieb absolvieren oder in Form einer schulischen Ausbildung.

Geht man auf das Lycée, kann man unterschiedliche Ausrichtungen wählen: Es gibt z.B. technische Lycées oder Berufsgymnasien, auf denen man das Bac Pro erhält, das wie ein Ausbildungszeugnis zählt. Geht man auf ein Lycée général, erhält man am Ende das Baccalauréat, also das Abi, das für ein Studium an Universitäten erforderlich ist. An der Uni gibt es inzwischen wie in Deutschland Bachelor- und Master-Studiengänge. Vor allem im technischen Bereich gibt es spezialisierte Hochschulen. Eine französische Besonderheit sind die Grandes écoles. Das sind sehr teure Privatunis, vor allem in den Bereichen Wirtschaft und Politik. Um also beispielsweise Lehrer oder Arzt zu werden, muss man an einer Uni studieren. Um Koch zu werden macht man eine Ausbildung oder ein Bac Pro in Hotellerie und um éducateur, also Erzieher zu werden kannst du entweder Pädagogik studieren oder an einer speziellen Schule das Staatsdiplom für Erzieher machen.

Arbeitsplätze

Viele Berufe finden im Büro statt, aber einige haben auch spezielle Einsatzorte. Darum geht es an der letzten Station eures Besuchs im Berufsinfozentrum.

  • L’architecte travaille au bureau d’architecte et parfois sur le chantier. (Der Architekt arbeitet im Architektenbüro und manchmal auf der Baustelle.)
  • Le boulanger travaille dans une boulangerie. (Der Bäcker arbeitet in einer Bäckerei.)
  • Un artiste travaille à l’atelier. (Ein Künstler arbeitet im Atelier.)
  • Un agriculteur travaille dans sa ferme. (Ein Landwirt arbeitet auf seinem Bauernhof.)
  • Le forestier travaille dans la forêt. (Der Förster arbeitet im Wald.)

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Übrigens, wenn du spezielle Informationen zu einem Beruf auf Französisch suchst, dann schau doch einfach mal auf die Seite der französischen Agentur für Arbeit, dem Pôle emploi.

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