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Elastomere - Exkurs

Exkurs

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Elastomere

Kunststoffe werden in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere eingeteilt. Elastomere sind Kunststoffe, die zu hohem Grad reversibel verformbar sind. Die Elastizität lässt sich mit dem molekularen Aufbau erklären: Die Makromoleküle liegen „verknäult“ vor. Beim Dehnen werden diese „Knäule“ auseinandergezogen, kehren aber danach in ihre „verknäulte“ Ausgangslage zurück. Elastomere gehören zur Gruppe der entropieelastischen Körper, da beim Dehnen die Moleküle in einen geordneten Zustand (entropisch ungünstig) gebracht werden, jedoch bei Entlastung in den ungeordneten Zustand zurückkehren, wobei eine Entropiezunahme erfolgt. Die Reißdehnung von Elastomeren kann mehrere hundert Prozent betragen und hängt vom Grad der Vernetzung ab. Des Weiteren sind Elastomere hitzebeständig und nicht durch Hitze verformbar. Bei großer Kälte verlieren sie ihre Elastizität. Anwendung finden Elastomere bspw. als Material für Gummibänder und Autoreifen. Ein weiteres Beispiel sind Polyurethane, welche vor allem als Schaumstoff zur Polsterung von Möbeln oder Autositzen verwendet werden. Die bekanntesten Elastomere sind die verschiedenen Kautschuk-Varianten. Naturkautschuk besteht aus polymerisiertem Isopren (2-Methyl-1,3-butadien), es wird aus dem Milchsaft (Latex) vieler verschiedener Kautschukpflanzen gewonnen und wird unter anderem zu Autoreifen weiterverarbeitet.

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