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Mikroskop – Aufbau und Handhabung

Ein Mikroskop ist ein wichtiges Werkzeug in der Biologie, um winzige Objekte zu vergrößern. Erfahre, wie es funktioniert und welche Teile es enthält. Interessiert? In dem detaillierten Text erfährst du mehr darüber!

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Team Digital
Mikroskop – Aufbau und Handhabung
lernst du in der Unterstufe 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse - Oberstufe 5. Klasse

Mikroskop – Aufbau und Handhabung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Mikroskop – Aufbau und Handhabung kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Bestandteile eines Lichtmikroskops.

    Tipps

    Wie wir Menschen steht auch das Mikroskop auf einem Fuß.

    Wenn du etwas mikroskopieren möchtest, legst du das Objekt auf den Objekttisch.

    Durch das Okular schaust du beim Mikroskopieren hindurch.

    Mikroskopfuß und Stativ bilden die Halterung für das Mikroskop.

    Lösung

    Das Lichtmikroskop ist aus unterschiedlichen Teilen zusammengesetzt. In der Abbildung kannst du die Namen der unterschiedlichen Bestandteile sehen.

    Das Stativ und der Mikroskopfuß dienen als Halterung der einzelnen Bestandteile und der Stabilisierung des Mikroskops.
    Wenn du etwas mikroskopieren möchtest, legst du das zu untersuchende Objekt auf den Objekttisch. Das Objekt wird dabei in der Regel zwischen zwei kleine Glasscheiben gelegt und auf dem Objekttisch befestigt.
    Direkt über dem Objekttisch befindet sich das Objektiv. Das Objektiv enthält die Linsen, die das Objekt erfassen. Hier erfolgt die Primärvergrößerung.
    Um dann etwas zu sehen, musst du durch das Okular schauen, das sich ganz oben am Mikroskop befindet. Die Okulare sind die oberen Linsen am Mikroskop. Sie erfassen das Bild, das das Objektiv erzeugt, und leiten es auf unser Auge weiter. Diese Linsen dienen der Sekundärvergrößerung.

  • Fasse die Funktionen der unterschiedlichen Bestandteile eines Mikroskops zusammen.

    Tipps

    Schau dir das Bild im Kopfteil der Übung genau an.

    Das Objektiv ist genau über dem Objekt. Damit kann das Objekt dann zunächst erstmal vergrößert werden.

    Durch das Okular schaust du mit deinem Auge.

    Lösung

    Ein Mikroskop setzt sich aus vielen unterschiedlichen Bestandteilen zusammen. Sie alle haben ganz bestimmte Funktionen.

    • Stativ: Das Stativ dient als Halterung der einzelnen Bestandteile und zur Stabilisierung des Mikroskops.
    • Objektiv: Das Objektiv enthält die Linsen, die das Objekt erfassen. Hier erfolgt die Primärvergrößerung.
    • Objektivrevolver: Der Objektivrevolver ist eine drehbare Halterung am Mikroskop. An diesem sind mehrere Objektive mit unterschiedlichen Vergrößerungsstufen angebracht. So kann durch einen kleinen Handgriff das Objekt mit wenig Aufwand in verschiedenen Vergrößerungen abgebildet werden.
    • Okulare: Die Okulare sind die oberen Linsen am Mikroskop. Sie erfassen das Bild, das das Objektiv erzeugt, und leiten es auf unser Auge weiter. Diese Linsen dienen der Sekundärvergrößerung.
    • Tubus: Der Tubus ist eine Röhre und verbindet das Objektiv und das Okular miteinander. Durch den Tubus wird das Bild vom Objektiv zum Okular weitergeleitet. Zusätzlich verhindert der Tubus, dass Licht aus der Umgebung zwischen Okular und Objektiv gelangt.
    • Objekttisch: Auf dem Objekttisch liegt das zu untersuchende Objekt. Dieses wird in der Regel zwischen zwei kleine Glasscheiben gelegt und auf dem Objekttisch befestigt.
    • Kondensor mit Blende: Der Kondensor und die Blende sind unterhalb des Objekttischs befestigt. Der Kondensor besteht aus mehreren Hilfslinsen. Die Blende dient zur Bündelung und Regulation des Lichts. Insgesamt erfolgt durch Kondensor und Blende eine gleichmäßige Ausleuchtung des Objekts.
    • Grob- und Feintrieb: Der Grobtrieb und der Feintrieb sind Rädchen am Stativ, mit denen man den Abstand zwischen Objektiv und Objekt verändern kann. Das ist wichtig, um das Bild im Mikroskop scharf zu stellen.

  • Überprüfe die Aussagen zur Funktionsweise eines Lichtmikroskops auf ihre Richtigkeit.

    Tipps

    Vier der Antworten sind richtig.

    Mit einer Lupe kannst du zum Beispiel kleine Insekten vergrößert sehen.

    Das Objektiv befindet sich über dem Objekttisch.

    Sterne schaut man sich mit einem Fernrohr an.

    Lösung

    Ein Mikroskop hat mindestens zwei Linsen: Jeweils mindestens eine im Okular und im Objektiv.

    Das Objektiv vergrößert das Bild des Objekts. Der Tubus verbindet Okular und Objektiv, wodurch das Bild vom Objektiv zum Okular weitergeleitet wird. Das Okular wirkt über eine oder mehrere Linsen im Prinzip wie eine Lupe und vergrößert das Bild noch weiter.

    Mit einem Mikroskop kannst du kleine Dinge wie Körperzellen, Bakterien oder Pflanzenzellen anschauen.

    Wenn du dir Sterne anschauen möchtest, brauchst du ein Fernrohr.

  • Beschreibe den Vorgang des Mikroskopierens.

    Tipps

    Das Objekt wird von unten mit einer Leuchte angestrahlt.

    Das lateinische Wort tubus heißt übersetzt Röhre.

    Lösung

    Um ein Objekt unterm Mikroskop genauer zu untersuchen, wird es zunächst auf den Objekttisch gelegt. Darunter liegt die Mikroskopleuchte. Damit wird das Objekt, welches du untersuchen willst, durchleuchtet.

    Über dem Objekt befindet sich der Objektivrevolver, an dem mehrere Objektive angebracht sind. Das Objektiv stellt ein vergrößertes Bild des Objektes her. Bei den meisten Mikroskopen gibt es verschiedene Objektive mit jeweils unterschiedlicher Vergrößerung – standardmäßig vierfach, zehnfach und vierzigfach.

    Der Tubus ist eine Röhre, die Okular und Objektiv verbindet, wodurch das Bild vom Objektiv weitergeleitet wird. Das Okular vergrößert das Objektbild ebenfalls. Es ist der Teil des Mikroskops, in den du hineinschaust. Das Okular wirkt über eine oder mehrere Linsen im Prinzip wie eine Lupe und vergrößert das bereits vergrößerte Bild noch weiter.

    Blickst du nun durch das Okular, muss noch einiges eingestellt werden, um das vergrößerte Objekt klar und deutlich zu sehen.

    An den Triebrädern kannst du das Bild scharf stellen, indem du den Abstand zwischen Objekttisch und Objektiv veränderst.

    Der Kondensor mit der Blende reguliert Helligkeit und Kontrast des Bildes.

  • Berechne die Vergrößerung durch ein Mikroskop.

    Tipps

    Um die Gesamtvergrößerung zu berechnen, musst du einfach die Vergrößerung des Okulars mit der Vergrößerung des Objekts multiplizieren.

    Lösung

    Bei der Betrachtung eines Objekts unter dem Mikroskop ist immer die Vergrößerung anzugeben. Diese ergibt sich aus der Vergrößerungsstufe von Objektiv und Okular.

    Dazu musst du einfach die Vergrößerung des Okulars mit der Vergrößerung des Objekts multiplizieren. Also so:

    $ \text{Gesamtvergrößerung Objekt} = $ $\text{Vergrößerung Okular} \cdot \text{Vergrößerung Objekt} $

    Besitzt das Objektiv eine 20-fache Vergrößerung und das Okular eine 10-fache Vergrößerung, ergibt sich insgesamt eine 200-fache Vergrößerung.

    Besitzt das Objektiv eine 60-fache Vergrößerung und das Okular eine 10-fache Vergrößerung, ergibt sich insgesamt eine 600-fache Vergrößerung.

    Besitzt das Objektiv eine 40-fache Vergrößerung und das Okular eine 20-fache Vergrößerung, ergibt sich insgesamt eine 800-fache Vergrößerung.

    Besitzt das Objektiv eine 4-fache Vergrößerung und das Okular eine 15-fache Vergrößerung, ergibt sich insgesamt eine 60-fache Vergrößerung.

  • Fasse zusammen, wie ein Präparat fürs Mikroskopieren hergestellt wird.

    Tipps

    Für das Mikroskopieren wird ein hauchdünnes Objekt benötigt.

    Der Objektträger ist eine Glasplatte.

    Das Objekt befindet sich zwischen Objektträger und Deckplättchen.

    Lösung

    Zum Mikroskopieren gehört auch das Vorbereiten von Präparaten. In diesem Fall soll eine Zwiebelzelle betrachtet werden.

    Dafür wird zuerst mit einem Skalpell oder einer Rasierklinge vorsichtig ein Rechteck in die konkave Seite einer Zwiebelhaut geritzt. Als Nächstes zieht man vorsichtig mit einer Pinzette die oberste Schicht der Zwiebel von dem rechteckigen Stückchen ab.
    Auf einen Objektträger wird ein Tropfen Wasser gegeben. Die dünne Haut der Zwiebel wird nun auf diesen Wassertropfen gelegt und glatt gestrichen. Im Anschluss setzt man vorsichtig das Deckgläschen darauf und kann das Objekt anschließend unter dem Mikroskop betrachten.