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Lurche – Bau und Lebensweise

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Bio-Team
Lurche – Bau und Lebensweise
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Lurche – Bau und Lebensweise

Inhalt

Lurche – Biologie

Sicherlich weißt du, dass man Frösche manchmal an Land und manchmal im Wasser findet. Und dass sie, bevor sie zum Frosch werden, zunächst als Kaulquappen im Wasser leben. Frösche leben also sowohl an Land als auch im Wasser. Aber da sind sie nicht die einzigen Tiere. In diesem Text wirst du mehr über die Lurche lernen, zu denen auch die Frösche gehören.

Was sind Lurche?

In der Biologie bezeichnet man Landwirbeltiere, die sich im Wasser fortpflanzen, als Lurche oder auch Amphibien. Die Lurche sind also eine Klasse der Wirbeltiere. Alle Arten, die zu dieser Klasse gehören, haben ganz bestimmte Eigenschaften, die ihnen allen gemeinsam sind. Welche das sind und wo es Unterschiede zwischen den Lurchen gibt, erklären wir in diesem Text.

Lurche Übersicht

In Deutschland gibt es 21 unterschiedliche Arten von Lurchen. Sie lassen sich in unterschiedliche Gruppen unterteilen. Welche das sind und wie man bestimmen kann, um welche Art von Lurch es sich handelt, erklären wir in den folgenden Abschnitten.

Einteilung der Lurche

Die Lurche werden grundsätzlich in Schwanzlurche, Froschlurche und Schleichenlurche unterteilt. In Deutschland gibt es jedoch keine Schleichenlurche, deshalb werden wir diese hier nicht näher behandeln.
Zu den Schwanzlurchen gehören Molche und Salamander. Zu den Froschlurchen zählt man alle Unken, Frösche und Kröten.
Die Begriffe Molch und Lurch werden häufig miteinander verwechselt. Was also ist der Unterschied zwischen Molch und Lurch? Molche gehören zu den Lurchen, genauer gesagt zu den Schwanzlurchen, während der Begriff Lurch noch weitere Tiergruppen einschließt.

Systematik der Lurche

Lurche – Beispiele

Lurche gibt es in unterschiedlichen Formen und Farben, viele Vertreter kennst du sicherlich auch. Welche Lurche gibt es in Deutschland?
Ein paar bekannte Lurcharten sind der Laubfrosch, der Feuersalamander, der Bergmolch oder die Erdkröte.

Gemeinsamkeiten von Froschlurchen und Schwanzlurchen

Froschlurche und Schwanzlurche haben viele Gemeinsamkeiten, aber unterscheiden sich auch in einigen Dingen. Zunächst werden wir dir die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Gruppen erklären. Das sind also die Merkmale, die alle Lurche gemeinsam haben.

Merkmale Lurche

Alle Lurche sind Wirbeltiere. Der äußere Bau der Lurche ist im Grunde immer gleich: Die Lurche haben einen Kopf, einen Rumpf und ein Skelett mit vier Gliedmaßen, also Beinen.
Außerdem haben alle Lurche ein Gehirn, einen Verdauungstrakt und ein Herz, das das Blut durch den Körper pumpt. Die Lurche haben dabei einen doppelten Blutkreislauf. Einfach erklärt ist beim Blutkreislauf der Lurche also sauerstoffreiches Blut von sauerstoffarmem Blut getrennt.

Atmung der Lurche

Lurche atmen wie wir Menschen über die Lunge. Auf diesem Weg können sie jedoch nicht genug Sauerstoff aufnehmen. Deshalb müssen sie zusätzlich zur Lungenatmung auch über die Hautatmung Sauerstoff aufnehmen. Bei der Hautatmung gelangt der Sauerstoff direkt über die Haut ins Blut. Das ist auch der Grund, warum die Haut der Lurche immer feucht sein muss – die Lurche sind Feuchtlufttiere. Bei trockener Haut funktioniert die Hautatmung nicht.
Feuchtlufttiere sind Tiere, die auf eine hohe Luftfeuchtigkeit angewiesen sind. Das ist bei Lurchen der Fall, denn sie haben keinen Verdunstungsschutz auf ihrer Haut und halten sich deshalb auch überwiegend in der Nähe von Gewässern auf. Damit ihre Haut immer feucht bleibt, sondern Lurche über Schleimdrüsen außerdem immer Flüssigkeit ab, deshalb sind sie auch so glitschig.

Was ist der Lebensraum der Lurche?

Lurche leben sowohl an Land als auch im Wasser. Bestimmte Lebensphasen (z. B. die Kaulquappen bei Fröschen) verbringen sie ausschließlich im Wasser. Lurche sind also amphibische Lebewesen, denn sie leben sowohl im Wasser auch an Land. Sie benötigen im Laufe ihres Lebens also unterschiedliche Lebensräume. Diese Lebensräume zu schützen, ist also wichtig für den Schutz der Lurche, denn der Mangel an Lebensräumen ist ein Grund für ihre Gefährdung.

Körpertemperatur und Lebensweise der Lurche

Die Aktivität von Lurchen ist stark abhängig von der Außentemperatur. Lurche sind nämlich wechselwarme Tiere. Das heißt, sie haben nicht wie wir Menschen immer die gleiche Körpertemperatur, sondern passen ihre Körpertemperatur der Umgebungstemperatur an. Ist es also draußen sehr kalt, sinkt auch die Körpertemperatur der Lurche. Deshalb werden sie träge oder fallen sogar in eine Kältestarre.

Was fressen Lurche?

Alle Lurche ernähren sich sehr ähnlich. Sie fressen Insekten, Insektenlarven, andere Kleintiere und Würmer. Ihre Nahrung finden sie dabei sowohl im Wasser als auch an Land.

Unterschiede zwischen Froschlurchen und Schwanzlurchen

Die wichtigsten Eigenschaften der Lurche wurden beschrieben. Diese haben sowohl Frosch- als auch Schwanzlurche. Dennoch gibt es auch viele Unterschiede zwischen den beiden Gruppen, die wir dir im Folgenden erläutern werden.

Das Skelett der Lurche

Die Skelette sind vielleicht der offensichtlichste Unterschied zwischen Frosch- und Schwanzlurchen. Das Skelett von Schwanzlurchen hat nämlich einen Schwanz, während Froschlurche keinen Schwanz besitzen. Außerdem erkennt man deutliche Unterschiede bei den hinteren Beinen. Die Fortbewegung der Lurche unterscheidet sich nämlich zwischen Frosch- und Schwanzlurchen. Während sich Schwanzlurche gehend fortbewegen, sind die Hinterbeine von Froschlurchen an das Springen angepasst.

Fortpflanzung und Entwicklung der Lurche

Die Entwicklung der Lurche ist gekennzeichnet durch eine Metamorphose, also ein Gestaltwandel im Laufe des Lebens: Lurche legen zunächst Eier im Wasser, aus denen die Larven der Lurche schlüpfen. Bei den Fröschen sind das zum Beispiel die Kaulquappen. Diese Larven entwickeln sich dann zu den adulten Lurchen, die an Land gehen. Bei den Froschlurchen bildet sich hierbei der Schwanz zurück, nicht so bei den Schwanzlurchen.
Eine Ausnahme bei der Entwicklung bildet außerdem der Feuersalamander: Er legt keine Eier, sondern bringt lebende Larven im Wasser zur Welt.

Lurche Steckbrief

Die wichtigsten Eigenschaften von Lurchen sowie die Unterschiede zwischen Frosch- und Schwanzlurchen haben wir hier noch einmal in einer Tabelle zusammengefasst.

Froschlurche Schwanzlurche
Unterstamm Wirbeltiere Wirbeltiere
Anzahl Gliedmaßen vier vier
Atmung Lungenatmung und Hautatmung Lungenatmung und Hautatmung
Blutkreislauf doppelt doppelt
Nahrung Insekten, Insektenlarven, Kleintiere, Würmer Insekten, Insektenlarven, Kleintiere, Würmer
Lebensraum Land und Wasser Land und Wasser
Temperatur wechselwarm wechselwarm
Skelett kein Schwanz, Hinterbeine Sprungbeine Schwanz, Hinterbeine zum Gehen
Metamorphose ja, mit Rückbildung des Schwanzes ja, ohne Rückbildung des Schwanzes
Eiablage ja ja, Ausnahme: Feuersalamander
Beispiele Laubfrosch, Gelbbauchunke, Erdkröte Feuersalamander, Teichmolch

Zusammenfassung – Lurche

Lurche gehören zu den Wirbeltieren und werden auch Amphibien genannt. Sie leben sowohl im Wasser als auch an Land und machen eine Metamorphose durch. Sie atmen sowohl über die Lunge als auch über die Haut. Ihre Körpertemperatur ändert sich je nach Umgebungstemperatur – sie sind wechselwarm. Du weißt nun, was Lurche zum Fressen brauchen, und du hast mehr über ihre Lebensweise erfahren.
Um dein Wissen zu testen, kannst du direkt im Anschluss Übungen oder ein Arbeitsblatt zum Thema Lurche machen. Viel Spaß!

Transkript Lurche – Bau und Lebensweise

Hallo! Bestimmt hast du schon mal einen Frosch gesehen oder eine Kröte. Vielleicht hast du sie an Land hocken gesehen, vielleicht hast du sie auch im Wasser schwimmen gesehen. Das liegt daran, dass sie sowohl an Land als auch im Wasser leben. Was Frösche und Salamander gemeinsam haben und was sie unterscheidet, lernst du in diesem Video. Außerdem erfährst du, warum die Haut von Fröschen und Kröten immer feucht und glitschig ist. Frösche, Kröten und Salamander gehören zu den Lurchen. Die Lurche teilt man in Schwanzlurche und Froschlurche auf. Zu den Schwanzlurchen gehören alle Arten von Molchen und Salamandern. Ihnen ist gemein, dass auch die erwachsenen Tiere einen Schwanz besitzen. Zu den Froschlurchen gehören alle Unken, Frösche und Kröten. Die erwachsenen Froschlurche besitzen keinen Schwanz. Lurche haben sehr viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Erstmal wollen wir uns die Gemeinsamkeiten ansehen. Lurche sind Wirbeltiere und besitzen vier Gliedmaßen. Sie besitzen ein Gehirn sowie einen Verdauungstrakt, der aus Magen und Darm besteht. Das Herz besteht aus mehreren Kammern und pumpt das Blut in einem einzigen Kreislauf durch den Körper. Beim Menschen wird durch das Weiten des Brustkorbs Luft in die Lunge gesogen. Lurche atmen jedoch anders. Vielleicht hast du schon einmal beobachtet, wie ein Frosch den unteren Teil des Mundes, den Mundboden, nach unten vergrößert. Durch diese Vergrößerung wird Luft in den Mundraum gesogen. Anschließend werden Mund und Nase geschlossen. Wenn der vergrößerte Mundboden wieder zusammengedrückt wird, wird die Luft in die Lunge gepresst. So funktioniert die Atmung der Lurche. Da über die Lungenatmung nicht genügend Sauerstoff aufgenommen werden kann, besitzen Lurche zusätzlich eine sehr ausgeprägte Hautatmung. Über die Haut wird Sauerstoff aufgenommen und direkt ins Blut geleitet. Dafür muss die Haut der Lurche allerdings feucht sein. Bei trockener Haut versagt die Hautatmung und der Lurch verendet. Um die Haut stets feucht zu halten, sondern Lurche über Schleimdrüsen immerzu Flüssigkeit ab. Deshalb sind Lurche auch immer so glitschig. Lurche leben amphibisch. Das heißt, sie können an Land und im Wasser leben. Lurche fressen Insekten, Insektenlarven und anderes Kleintier. Unter Wasser jagen sie nach Würmern, Kleinkrebsen und Insektenlarven. An Land hilft ihnen ihre klebrige Klappzunge beim Beutefang. So schnell kann eine Fliege gar nicht reagieren, schon klebt sie an der herausschnellenden Zunge eines Frosches und wird im Ganzen verschluckt. Lurche sind wechselwarm, das heißt, dass ihre Körpertemperatur stets nur knapp über der Umgebungstemperatur liegt. Je kälter es wird, desto kälter wird auch der Lurch und seine Bewegungen werden langsamer. Wenn es sehr kalt wird, fallen Lurche in eine Kältestarre und bewegen sich gar nicht mehr. Die Lungenatmung setzt dabei vollkommen aus. Die Atmung über die Haut reicht dann aus, um den Winter zu überdauern. Wenn die Temperaturen steigen, erwachen die Lurche wieder zu neuem Leben. Aber was unterscheidet eigentlich Schwanzlurche von Froschlurchen? Wenn man die Skelette von Schwanz- und Froschlurchen vergleicht, erkennt man klare Unterschiede. Schwanzlurche besitzen einen Schwanz. Bei Froschlurchen ist das Skelett der Hinterbeine anders ausgeprägt. Das liegt daran, dass Froschlurche vor allem ihre Hinterbeine benutzen, um sich springend fortzubewegen. Schwanzlurche hingegen gehen und benutzen dabei alle vier Beine. Sicher willst du auch wissen, wie sich Lurche fortpflanzen. Zur Fortpflanzung legen Grasfrösche Eier ins Wasser ab. Nach der Befruchtung reifen sie heran, bis schließlich kleine Kaulquappen entstanden sind. Das sind die Larven der Lurche. Kaulquappen sind Kiemenatmer, besitzen einen kräftigen Ruderschwanz und leben ausschließlich im Wasser. Sie fressen Algen und knabbern an Wasserpflanzen. Langsam wachsen der Kaulquappe Beinchen, die Lunge bildet sich heraus und die Kiemen verschwinden. Bei Froschlurchen bildet sich der Schwanz zurück, Schwanzlurche behalten ihn. Bei Grasfröschen ist nach etwa 70 Tagen aus der Kaulquappe ein Frosch geworden. Die Metamorphose ist abgeschlossen und das Leben an Land beginnt. Bei der Art der Fortpflanzung der Lurche gibt es durchaus Unterschiede. Molche schlüpfen wie die Frösche aus Eiern. Der Feuersalamander aber legt keine Eier ins Wasser, sondern lebende Larven. Da Lurche Amphibien sind und die Verbindung zum Wasser wichtig ist, leben Lurche immer in der Nähe von natürlichen Wasserstellen. Jetzt hast du einiges über Lurche gelernt: Lurche unterteilen sich also in Schwanzlurche und Froschlurche. Sie leben amphibisch, sind wechselwarm und halten stets ihre Haut feucht, um die Funktion der Hautatmung zu gewährleisten. Übrigens: Lurche stehen unter Naturschutz! Wundere dich also nicht, wenn du demnächst wieder ein Straßenschild mit einem Froschlurch siehst. Tschüss und bis bald.

25 Kommentare

25 Kommentare
  1. Ich bin zwar erst 4. Klasse aber ich gucke das Video auch!

    Von Tamia, vor 3 Monaten
  2. Ich da eine sehr gute Note bekommen 🐱🐱🌈🐱🌈

    Von Miau Miaaaau, vor 3 Monaten
  3. Ein sehr gutes Video 🌈🐱🐱

    Von Miau Miaaaau, vor 3 Monaten
  4. Mirgefelt das Vidio sehr dolle und ich habe mir Screen-schots gemacht für mein Vortrag.Nicht nur von dem Vidio sondern auch von dem erstem Vidio.

    Von Max, vor 6 Monaten
  5. Good video, it was interesting!

    Von KOBE, vor 8 Monaten
Mehr Kommentare

Lurche – Bau und Lebensweise Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Lurche – Bau und Lebensweise kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme Frosch- und Schwanzlurche.

    Tipps

    Froschlurche besitzen keinen Schwanz.

    Lösung

    Die Klasse der Lurche wird in Frosch- und Schwanzlurche untergliedert.

    Zu den Schwanzlurchen gehören Salamander und Molche.

    Zu den Froschlurchen zählen Frösche, Unken und Kröten.

    Anhand des fehlenden oder vorhandenen Schwanzes kannst du sehr leicht erkennen, ob es ein Frosch- oder Schwanzlurch ist.

  • Benenne Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Frosch- und Schwanzlurche.

    Tipps

    Froschlurche besitzen keinen Schwanz.

    Lösung

    Die Schwanz- und Froschlurche besitzen viele Gemeinsamkeiten, sie zählen beide zu den Wirbeltieren, sind wechselwarm und besitzen vier Gliedmaßen. Zudem können beide Klassen auch über die Haut atmen. Im Winter wirst du keine Amphibien sehen, denn sie halten Winterstarre.

    Sie besitzen aber auch Unterschiede, dazu zählen die Anatomie und die Fortpflanzung.

  • Erkläre, warum ein Frosch morgens wenig aktiv ist.

    Tipps

    Frösche sind wechselwarme Tiere.

    Lösung

    Wir können Lea beruhigen, dem Frosch geht es sicherlich gut. Es ist ganz normal, dass ein Frosch morgens, wenn es noch kalt ist, eher nicht so beweglich ist wie z.B. mittags. Das liegt daran, dass Frösche zu den wechselwarmen Tieren gehören. Wenn nun die Umgebungstemperatur niedrig ist, ist auch seine Körpertemperatur niedrig. Aus diesem Grund reagieren auch seine Muskeln nicht so schnell. Dies gibt sich aber schnell wieder, sobald es wärmer wird.

  • Zeige Feinde und Beute der Lurche auf.

    Tipps

    Lurche schlucken ihre Beute im Ganzen herunter.

    Lösung

    Nur die Kaulquappen der Froschlurche ernähren sich pflanzlich.

    Erwachsene Frosch- und Schwanzlurche ernähren sich tierisch. Zu ihrer Beute zählen zum Beispiel Asseln, Schnecken, Käfer, Spinnen, Fliegen, Würmer und Kleinkrebse.

    Natürlich besitzen die Amphibien auch Feinde, dazu zählen u.a. Igel, Greifvögel und Schlangen.

  • Beschreibe die Hautatmung der Amphibien.

    Tipps

    Frösche sind Feuchtlufttiere.

    Lösung

    Die Lungenatmung der Amphibien ist nicht besonders effektiv, daher atmen sie zusätzlich noch über die Haut. Die Hautatmung funktioniert auch unter Wasser, so kann der Frosch längere Zeit abtauchen.

    Die Haut der Lurche ist sehr dünn und besitzt viele Blutgefäße. Zudem besitzt sie Schleimdrüsen, diese halten die Haut immer schön feucht. Aus diesem Grund ist ein Frosch auch immer so glitschig. Wo sich die Schleimdrüsen in der Haut der Amphibien befinden, kannst du auf dem Bild im Kopfbereich sehen.

  • Ermittle geeignete Schutzmaßnahmen im Lebensraum der Lurche.

    Tipps

    Amphibien sind Feuchtlufttiere.

    Lösung

    Die Zahl der Amphibien sinkt in Deutschland von Jahr zu Jahr. Aus diesem Grund sind Maßnahmen wichtig, welche die Amphibien schützen. Dazu gehören zum Beispiel sogenannte Krötentunnel. Diese werden an Straßen mit viel Verkehr angelegt. Die Amphibien benutzen diese unterirdischen Wege und können so nicht von Autos überfahren werden.

    Die Erhaltung der Feuchtgebiete ist ebenfalls sehr wichtig. Jeder von uns, der einen Garten hat, kann dort auch aktiv etwas für die Amphibien tun. Zum Beispiel einen Gartenteich und Trockenmauern anlegen.

    Die Landwirtschaft sollte weniger Dünger und Pestizide verwenden, sodass der Eintrag in die Gewässer nicht so groß ist.

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