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Laubblatt – Aufbau, Funktion und Anpassungen an den Standort

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Die Autor*innen
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Sabine Basine
Laubblatt – Aufbau, Funktion und Anpassungen an den Standort
lernst du in der Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse

Laubblatt – Aufbau, Funktion und Anpassungen an den Standort Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Laubblatt – Aufbau, Funktion und Anpassungen an den Standort kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Teile eines Laubblattes.

    Tipps

    Beachte auf welcher Seite sich die Blattoberfläche befindet.

    Das Palisadengewebe verdankt seinen Namen der Form seiner Zellen.

    Lösung

    Als wasserundurchlässiger Schutzfilm liegt über den ersten Zellen eines Laubblattes eine Wachsschicht, die sogenannte Cuticula. Die oberste Zellschicht ist die obere Epidermis. Epidermis und Cuticula schützen das Blatt vor dem Austrocknen. Darunter befindet sich das Palisadengewebe. Diese lang gestreckten Zellen enthalten viele Chloroplasten (als grüne Punkte in der Abbildung dargestellt). Unter dem Palisadengewebe liegt das Schwammgewebe. Die Löcher innerhalb des Schwammgewebes werden als Interzellularräume bezeichnet. Sie dienen der Durchlüftung des Blattes. Kohlenstoffdioxid, das für die Fotosynthese gebraucht wird, genauso wie Wasserdampf und Sauerstoff, hier zwischengelagert. Auch das Schwammgewebe beinhaltet viele Chloroplasten. An der Blattunterkante liegt die untere Epidermis, die in regelmäßigen Abständen von den Spaltöffnungen durchbrochen wird. Spaltöffnungen bestehen aus Schließzellen und den dazwischen liegenden Spalten. Sie regulieren den Gasaustausch.

  • Beschreibe die Anpassungen der Laubblätter an ihren Standort.

    Tipps

    Versuche dich an den generellen Aufbau eines Laubblattes zu erinnern und überlege, welche Eigenschaften an den jeweiligen Standorten eine besondere Rolle spielen.

    Die Zellen des Palisadengewebes besitzen viele Chloroplasten.

    Cuticula kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Häutchen.

    Lösung

    Die Cuticula ist eine dünne Wachsschicht und schützt die Pflanze vor dem Austrocknen. Daher ist sie bei Wasserpflanzen, den Hydrophyten, gar nicht oder nur sehr dünn vorhanden. Bei Trockenplanzen, den Xerophyten, ist sie dagegen sehr dick und bei Feuchtpflanzen, den Hygrophyten, gar nicht vorhanden, damit diese leichter Wasser an ihre Umgebung abgeben können.

    Die Spaltöffnungen von Wasserpflanzen befinden sich häufig auf der Oberseite des Blatts. Dies erleichtert einen Gasaustausch. Befänden sich die Spaltöffnungen auf der Unterseite, könnte die Wasserpflanze gar kein Kohlenstoffdioxid aus der Luft erhalten. Bei den Trockenpflanzen sind die Spaltöffnungen abgesenkt und mit Haaren versehen, um vor Verdunstung zu schützen. Die Spaltöffnungen der Feuchtpflanzen ragen aus der unteren Epidermis hervor, damit der Gasaustausch, insbesondere die Abgabe von Wasserdampf, erleichtert wird.

    Die Zellen des Palisadengewebes besitzen viele Chloroplasten. Daher ist das Palisadengewebe der Hauptort der Fotosynthese. Die Fotosynthese benötigt Sonnenenergie, weshalb es bei den Trockenpflanzen, die einer hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, mehrschichtig ausgeprägt ist.

    Aus diesem Grund ist auch das Schwammgewebe, dessen Zellen ebenfalls Chloroplasten enthalten, bei Trockenpflanzen regelmäßig ausgebildet. Die Lücken innerhalb dieses Gewebes, die auch Interzellularräume genannt werden, sind bei Wasserpflanzen besonders groß. Sie werden als Aerenchym bezeichnet und dienen dem Auftrieb der Pflanze. Dagegen ist das Schwammgewebe bei Feuchtpflanzen kaum ausgebildet, damit kein Wasserdampf aus der feuchten Luft gespeichert wird.

  • Vergleiche die Pflanzen hinsichtlich ihres Gestalttyps.

    Tipps

    Überlege, in welchen Lebensräumen und Standorten die Pflanzen zu finden sind.

    Die Blüten des Springkrauts sind oft gelb oder rosa. Springkraut findet man an schattigen Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit.

    Trockenpflanzen haben eine sehr dicke Epidermis und Cuticula. Manche entwickeln statt Blättern sogar nur Dornen.

    Mesophyten sind sehr wandlungsfähige Pflanzen. Während einer Trockenzeit verlieren sie beispielsweise ihre Blätter.

    Reisfelder werden häufig überflutet.

    Lösung

    Im Wasser lebende Pflanzen wie die Seerose und die Wasserpest gehören zu den Wasserpflanzen. Das Springkraut und die Reispflanze sind Vertreter der Feuchtpflanzen. Die Steineiche gehört zu den Laubbäumen und ist somit den wandlungsfähigen Pflanzen zuzuordnen. Die Stechpalme und die Kakteen gehören zu den Trockenpflanzen.

  • Untersuche den Querschnitt eines Laubblattes.

    Tipps

    Um die Aufgabe lösen zu können, musst du dir erst überlegen, um welchen Gestalttyp es sich handelt. Handelt es sich um eine Wasser-, Feucht-, oder Trockenpflanze?

    Die Haare von Säugetieren bestehen aus abgestorbenen Zellen. Im Gegensatz dazu bestehen lebende Haare aus vitalen Pflanzenzellen.

    Sieh dir die Spaltöffnung des Laubblattes nochmal genau an. Gehen die Zellen dieser in die Epidermis hinein oder treten sie hervor?

    Welche Form hat die Oberfläche des Laubblattes?

    Lösung

    Die Abbildung zeigt den Querschnitt des Laubblattes einer Feuchtpflanze. Diese verfolgen mit ihrem Aufbau das Ziel, überschüssiges Wasser leicht an die Umgebung abgeben zu können. Daher besitzen sie keine wasserundurchlässige Cuticula. Die langen, lebenden Haare aus vitalen Pflanzenzellen und die gewölbte Epidermis sorgen durch das Prinzip der Oberflächenvergrößerung für eine erleichterte Abgabe von Wasser. Die aus der unteren Epidermis hervorstehenden Spaltöffnungen tragen durch die Abgabe von Wasserdampf ebenfalls dazu bei.

  • Beschreibe den Aufbau eines Laubblattes.

    Tipps

    Epidermis ist Griechisch für Oberhaut.

    Das Schwammgewebe weist Ähnlichkeiten mit der Struktur eines Schwammes auf.

    Lösung

    Als wasserundurchlässiger Schutzfilm liegt über den ersten Zellen eines Laubblattes eine Wachsschicht, die sogenannte Cuticula. Die oberste Zellschicht ist die obere Epidermis. Sie gibt dem Blatt Stabilität und schützt es vor äußeren Einflüssen. Darunter befindet sich das Palisadengewebe, welches viele Chloroplasten enthält und somit den Hauptort der Fotosynthese darstellt. Das nachfolgende Schwammgewebe weist viele Interzellularräume auf, die der Durchlüftung des Blattes dienen. Kohlenstoffdioxid, das für die Fotosynthese gebraucht wird, genauso wie Wasserdampf und Sauerstoff, werden hier zwischengelagert. Auch das Schwammgewebe beinhaltet viele Chloroplasten. An der Blattunterkante liegt die untere Epidermis, die in regelmäßigen Abständen von den Spaltöffnungen durchbrochen wird. Spaltöffnungen bestehen aus Schließzellen und den dazwischen liegenden Spalten. Sie regulieren den Gasaustausch.

  • Bestimme Eigenschaften des Aufbaus von Sonnen- und Schattenpflanzen.

    Tipps

    Überlege, welchen Einfluss die Sonnenstrahlung auf die Fotosynthese hat.

    Was wird für die Fotosynthese neben Lichtenergie noch benötigt und wie gelangen diese Stoffe in die Pflanze?

    Lösung

    Die Laubblätter von Schattenpflanzen sind meist sehr groß, um möglichst viel Sonnenlicht einfangen zu können. Dennoch sind die Blätter sehr dünn, denn sie weisen ein dünnes Palisaden- und Schwammgewebe auf, da es weniger Bedarf an Fotosynthese gibt. Daher besitzen sie auch weniger Chloroplasten. Ein Schattenblatt muss in der Regel nicht vor starker Austrocknung geschützt werden. Aus diesem Grund ist die Cuticula sehr dünn.

    Die Laubblätter von Sonnenpflanzen sind dagegen kleiner und dicker. Durch die hohe Sonneneinstrahlung können sie sehr viel Fotosynthese betreiben und haben daher sehr viele Chloroplasten, die sich in einem dicken Palisaden- und Schwammgewebe befinden. Damit die Pflanze in der Sonne nicht austrocknet, hat das Blatt eine dicke, schützende Cuticula. Da die Blätter von Sonnenpflanzen viel Fotosynthese betreiben, findet ein starker Gasaustausch statt. Daher weisen sie viele Spaltöffnungen und große Interzellularräume auf.

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