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Drogen – die Entstehung von Sucht

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Drogen – die Entstehung von Sucht
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Warum manche Menschen nicht mehr aufhören können – Drogen und Sucht

Du hast wahrscheinlich schon einmal gehört, dass Rauchen oder Alkohol „süchtig machen" können. Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, warum manche Erwachsene trotz gesundheitlicher Probleme nicht einfach mit dem Rauchen aufhören oder warum manche Jugendliche immer mehr Zeit am Handy verbringen, obwohl sie es eigentlich gar nicht wollen. Diese Fragen führen mitten in ein spannendes Feld der Biologie: Sucht ist kein Zeichen von fehlender Willenskraft, sondern ein Prozess, der sich messbar im Gehirn abspielt.

Sucht ist ein Zustand, bei dem ein Mensch einen starken, oft unkontrollierbaren Drang verspürt, eine bestimmte Substanz zu konsumieren oder ein bestimmtes Verhalten auszuführen, obwohl dadurch negative Folgen entstehen. Sucht beruht auf Veränderungen im Gehirn, die durch wiederholten Konsum oder wiederholtes Verhalten ausgelöst werden.

Das Belohnungssystem – warum bestimmte Stoffe so anziehend wirken

Um zu verstehen, wie Sucht entsteht, musst du zunächst wissen, wie dein Gehirn dich normalerweise für überlebenswichtiges Verhalten belohnt. Wenn du isst, wenn dir etwas Angenehmes passiert oder du etwas Neues und Spannendes erlebst, schüttet dein Gehirn einen Botenstoff namens Dopamin aus.

Dopamin ist ein Botenstoff (Neurotransmitter) im Gehirn, der ein Gefühl von Freude, Belohnung und Motivation auslöst. Er wird normalerweise bei Verhaltensweisen ausgeschüttet, die für das Überleben wichtig sind, etwa Essen, soziale Kontakte oder Erfolgserlebnisse.

Dieses System hat die Menschheit über Jahrtausende geprägt: Wer sich nach dem Essen gut fühlte, aß auch in Zukunft ausreichend. Wer soziale Kontakte als angenehm empfand, blieb in der schützenden Gemeinschaft. Viele Suchtmittel beeinflussen das Belohnungssystem besonders stark oder langanhaltend. Wie sie das tun, unterscheidet sich von Substanz zu Substanz.

Der Weg vom Konsum zur Abhängigkeit

Damit du nachvollziehen kannst, wie aus einmaligem Konsum eine Abhängigkeit werden kann, hilft ein Blick auf die typische Abfolge im Körper:

1) Eine Substanz gelangt in den Körper und löst im Gehirn eine stark erhöhte Dopaminausschüttung aus – deutlich stärker, als es natürliche Belohnungen wie Essen oder Erfolgserlebnisse tun.

2) Das Gehirn verknüpft dieses starke Belohnungsgefühl nicht nur mit der Substanz selbst, sondern auch mit den Situationen, Orten oder Personen, die beim Konsum dabei waren. Genau diese Verknüpfung kann später starkes Verlangen auslösen, auch wenn die Substanz gar nicht in Sicht ist.

3) Bei wiederholtem Konsum passt sich das Gehirn an die dauerhaft hohe Dopaminmenge an: Es verringert die Anzahl bzw. Empfindlichkeit seiner Dopamin-Rezeptoren (man spricht von Herunterregulierung). So schützt sich das Gehirn vor der ständigen Reizüberflutung.

4) Dadurch wirkt dieselbe Menge der Substanz nicht mehr so stark wie beim ersten Mal – es entsteht eine sogenannte Toleranz.

5) Um denselben Belohnungseffekt zu erreichen, wird eine größere Menge oder häufigerer Konsum nötig.

6) Fehlt die Substanz plötzlich, gerät das angepasste Nervensystem aus dem Gleichgewicht. Dadurch können körperliche oder seelische Entzugserscheinungen entstehen.

7) Neben dieser körperlichen Abhängigkeit entwickelt sich oft auch eine psychische Abhängigkeit: Betroffene verlieren zunehmend die Kontrolle über ihren Konsum und führen ihn fort, obwohl er ihnen selbst oder anderen schadet.

Toleranz bedeutet, dass eine gleichbleibende Menge einer Substanz mit der Zeit eine immer schwächere Wirkung zeigt, weil sich das Gehirn an den Konsum angepasst hat. Entzugserscheinungen sind körperliche oder seelische Beschwerden, die auftreten, wenn eine Substanz nach gewohntem Konsum plötzlich fehlt.

Körperliche und psychische Abhängigkeit

Wie bereits angedeutet, unterscheidet man in der Biologie zwei Formen der Abhängigkeit, die häufig gemeinsam auftreten, aber unterschiedliche Ursachen haben.

Eine körperliche Abhängigkeit liegt vor, wenn sich Körper und Nervensystem an eine Substanz gewöhnt haben und beim Absetzen körperliche Beschwerden auftreten.

Eine psychische Abhängigkeit liegt vor, wenn ein starkes seelisches Verlangen nach der Substanz oder dem Verhalten besteht, ohne dass zwingend körperliche Symptome auftreten müssen.

Diese Unterscheidung erklärt, warum manche Formen von Sucht besonders schwer zu überwinden sind: Bei vielen Substanzen wirken beide Formen gleichzeitig, das körperliche Verlangen und der seelische Drang verstärken sich gegenseitig.

Merkmal Körperliche Abhängigkeit Psychische Abhängigkeit
Ursache Anpassung des Stoffwechsels und Nervensystems Starkes seelisches Verlangen, oft verknüpft mit Gewohnheiten
Symptome bei Entzug Zittern, Schwitzen, Übelkeit, Schlafstörungen Unruhe, Reizbarkeit, starkes Gedankenkreisen um die Substanz
Beispiel Entzugserscheinungen bei Nikotinabhängigkeit Verlangen nach dem Gefühl beim Glücksspiel
Kommt ohne die andere Form vor? Selten allein, meist mit psychischer Komponente Ja, z. B. bei manchen Verhaltenssüchten

Warum Jugendliche besonders gefährdet sind

Das Gehirn von Jugendlichen befindet sich noch mitten in der Entwicklung, insbesondere der Bereich, der für Impulskontrolle und langfristige Planung zuständig ist. Dieser Bereich reift beim Menschen erst bis etwa zum 25. Lebensjahr vollständig aus. Gleichzeitig reagiert das Belohnungssystem in der Jugend besonders stark auf neue und intensive Reize. Jugendliche können also besonders empfindlich für intensive Reize und riskantes Verhalten sein. Deshalb kann früher Konsum das Risiko späterer Probleme erhöhen.

Deshalb gelten für viele Substanzen wie Alkohol oder Nikotin gesetzliche Altersgrenzen, die genau diesem noch unfertigen Entwicklungsstand des jugendlichen Gehirns gerecht werden sollen.

Hilfe bei Sucht – wo Betroffene und Angehörige Unterstützung finden

Eine Sucht zu überwinden kann sehr schwierig sein. Professionelle Unterstützung erhöht häufig die Chancen, den Konsum dauerhaft zu verändern. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass es zahlreiche Anlaufstellen gibt, die professionell und meist kostenlos helfen, sowohl Betroffenen selbst als auch Freundinnen und Freunden oder Familienmitgliedern, die sich Sorgen machen.

Eine Suchtberatungsstelle ist eine professionelle Einrichtung, die Betroffene und Angehörige kostenlos und meist anonym zu Suchtfragen berät, bei der Suche nach einer Therapie unterstützt und über weiterführende Hilfsangebote informiert.

Suchtberatung

Der erste Schritt ist oft der schwierigste: das eigene Verhalten oder das eines nahestehenden Menschen offen anzusprechen. Folgende Anlaufstellen richten sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland:

  • Die Nummer gegen Kummer bietet unter der kostenlosen Telefonnummer 116 111 anonyme Beratung für Kinder und Jugendliche zu allen belastenden Themen, auch zu Sucht.
  • Örtliche Sucht- und Drogenberatungsstellen bieten persönliche Gespräche, oft auch ohne Termin, und können an weiterführende Therapieangebote vermitteln.
  • Die BIÖG (Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit) stellt über ihre Website https://www.bioeg.de/ sowie spezielle Angebote wie www.drugcom.de altersgerechte Informationen und anonyme Online-Beratung bereit.
  • Schulpsychologinnen und -psychologen oder Vertrauenslehrkräfte können erste, niedrigschwelligere Ansprechpersonen sein, wenn der Schritt zu einer externen Stelle noch zu groß erscheint.

Ausblick – das lernst du nach Drogen – die Entstehung von Sucht

Aufbauend auf diesen Grundlagen kannst du dein Wissen über eine spezifische Droge und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Körper vertiefen, indem du dich zum Beispiel mit Alkohol auseinandersetzt.

Zusammenfassung zum Thema Drogen – die Entstehung von Sucht

  • Sucht beruht auf Veränderungen im Gehirn, die durch wiederholten Konsum einer Substanz oder wiederholtes Verhalten ausgelöst werden.
  • Das Belohnungssystem des Gehirns schüttet bei bestimmten Substanzen deutlich mehr Dopamin aus, als es natürliche Reize tun.
  • Durch Toleranz wird mit der Zeit eine größere Menge einer Substanz benötigt, um denselben Effekt zu erzielen; bleibt sie aus, treten Entzugserscheinungen auf.
  • Man unterscheidet körperliche Abhängigkeit (Anpassung des Stoffwechsels) und psychische Abhängigkeit (seelisches Verlangen), die häufig gemeinsam auftreten.
  • Jugendliche sind durch ihr noch nicht vollständig ausgereiftes Gehirn besonders anfällig für die Entstehung von Sucht.
  • Bei Sucht gibt es zahlreiche kostenlose und anonyme Beratungsangebote, sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Drogen – die Entstehung von Sucht

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Vorschaubild einer Übung

Hallo! Mein Name ist Steffi. Das Thema des heutigen Films lautet: Drogen. Du lernst die Definition von Drogen kennen und den Unterschied zwischen legalen und illegalen Drogen. Außerdem zeige ich dir einen Suchtkreislauf und erläutere dir die Begriffe „seelische“ und „körperliche Abhängigkeit“. Zunächst möchte ich dir erklären, was man unter Drogen versteht. Drogen sind Stoffe, die in die Funktionen des menschlichen Körpers eingreifen. Was machen sie aber genau? Sie beeinflussen Wahrnehmung, Gefühl und Stimmung des Menschen. Nun zeige ich dir, welche Arten von Drogen es gibt. Man unterscheidet zwischen legalen und illegalen Drogen. Die legalen Drogen sind die erlaubten Drogen. Ihre Herstellung, Verkauf und Einnahme sind in Deutschland erlaubt. Dazu zählen Alkohol, Zigaretten und Medikamente. Dabei gelten Alkohol und Zigaretten als Genussmittel und Medikamente als Arzneimittel. Die illegalen Drogen sind verbotene Drogen. Ihre Herstellung, Verkauf und Einnahme ist in Deutschland verboten. Dazu zählen zum Beispiel Haschisch, Heroin, LSD, Marihuana, Kokain und auch Ecstasy. Beide Drogenarten führen bei Missbrauch zu einer seelischen und körperlichen Abhängigkeit. Aber warum nehmen Menschen überhaupt Drogen ein? Es gibt sehr viele verschiedene Ursachen wie zum Beispiel Stress, Leistungsdruck und auch Traurigkeit, man möchte sich besser fühlen. Manche Drogen erzeugen Glücksgefühle oder beruhigen den Menschen. Die Wirkung einer Droge hängt davon ab, um welches Suchtmittel es sich handelt. Beeinflusst wird die Wirkung davon, wie lange die Droge eingenommen wird, wie viel von der Droge eingenommen wird und wie die persönliche Stimmung ist. Verspürt ein Mensch das ständige Verlangen, Drogen einzunehmen, um so positive Gefühle zu erlangen oder Missstimmungen zu vermeiden, so ist er nach diesen Drogen süchtig. Solch eine Abhängigkeit kann ein Teufelskreis sein. Dieser kann in einem sogenannten Suchtkreislauf dargestellt werden. Durch Sorgen oder Probleme fühlt man sich zum Beispiel traurig. Die Einnahme von Drogen verbessert das Gefühl, man ist aufgeputscht. Mit der Zeit lässt die Wirkung der Droge nach, die Sorgen werden einem wieder bewusst. Im Laufe der Zeit benötigt der Körper immer mehr von der Droge, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Man nimmt also immer mehr von der Droge ein. Nach einiger Zeit hat man dann ständig das Verlangen, die Droge einzunehmen. Du siehst also: Drogen führen zu einer Abhängigkeit. Die Abhängigkeit teilt sich auf in eine seelische Abhängigkeit und eine körperliche Abhängigkeit. Was bedeutet das im Einzelnen? Bei der seelischen Abhängigkeit steht das Suchtmittel im Mittelpunkt. Alle Taten, Gedanken, Gefühle drehen sich um das Suchtmittel. Man kann nur noch an die Droge denken und muss sie sich unbedingt beschaffen. Wenn die Droge abgesetzt wird, bekommt der Süchtige oft Angstgefühle und Aggressionen. Neben dieser seelischen Abhängigkeit gibt es noch die körperliche Abhängigkeit. Wenn die Droge abgesetzt wird, kommt es bei dem Süchtigen zu sogenannten Entzugserscheinungen. Das sind zum Beispiel Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Schweißausbrüche und Schlaflosigkeit. Der Körper ist abhängig von der Droge. Fassen wir nochmal zusammen: Drogen werden auch als Suchtmittel bezeichnet. Es sind Stoffe, die in die Funktionen des menschlichen Körpers eingreifen. Sie beeinflussen die Wahrnehmung, das Gefühl und die Stimmung des Menschen. Wir unterscheiden zwischen legalen, erlaubten Drogen wie Alkohol, Zigaretten und Medikamenten und illegalen, verbotenen Drogen wie Kokain, Haschisch, LSD und Ecstasy. Durch die Einnahme von Drogen kann man in einen Suchtkreislauf gelangen. Drogen verursachen eine seelische und körperliche Abhängigkeit. Tschüss und bis bald!

  1. Gutes Video

    Von Gabriel, vor mehr als 3 Jahren
  2. Gut und hilfreich

    Von Deleted User 1343371, vor mehr als 5 Jahren
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    Von Michel B., vor fast 7 Jahren
  4. findet mal BITTE raus warum die scheiß Drogen überhaubt hergestellt wird

    Von M Clownfisch, vor mehr als 7 Jahren
  5. NICE :P :D und informativ

    Von M Clownfisch, vor mehr als 7 Jahren
Mehr Kommentare

Drogen – die Entstehung von Sucht Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Drogen – die Entstehung von Sucht kannst du es wiederholen und üben.
  • Tipps

    Illegale Drogen sind verbotene Drogen. Wenn man diese besitzt, handelt man gesetzeswidrig und kann bestraft werden.

    Erwachsene können in Deutschland Zigaretten an jedem Kiosk kaufen.

    Lösung

    Bei Drogen unterscheidet man zwischen legalen (erlaubten) und illegalen (verbotenen) Drogen.

    Zu den legalen Drogen gehören Zigaretten, Alkohol und Medikamente. Diese Drogen dürfen in Deutschland an Erwachsene verkauft werden. Es ist nicht verbotene, diese Drogen einzunehmen. Aber sie können wie alle Drogen süchtig machen und gefährlich sein.

    Zu den illegalen Drogen zählen Haschisch, Heroin, LSD, Ecstasy, Marihuana und Kokain. Man darf diese Drogen nicht verkaufen und nicht einnehmen. Diese Drogen machen sehr schnell süchtig und ihre Einnahme ist gefährlich für die Gesundheit.

  • Tipps

    Wenn man süchtig ist, kreisen alle Gedanken um die Droge.

    Wenn der Körper die Droge nicht erhält, geht es dem Süchtigen schnell schlecht.

    Lösung

    Bei der Einnahme von Drogen kommt es rasch zu einer Abhängigkeit. Diese teilt sich auf in seelische und körperliche Abhängigkeit.

    Bei der seelischen Abhängigkeit steht das Suchtmittel im Mittelpunkt. Alle Taten, Gedanken und Gefühle drehen sich um das Suchtmittel und dessen Beschaffung. Bei Absetzung der Droge bekommt man Angstgefühle und Aggressionen.

    Bei der körperlichen Abhängigkeit kommt es nach dem Absetzen der Drogen zu Entzugserscheinungen. Hierzu zählen zum Beispiel Schmerzen, Übelkeit und Fieber. Der Körper ist abhängig von der Droge.

  • Tipps

    Aus Teilen der Hanfpflanze wird Haschisch gewonnen.

    Der Begriff Drogen kommt vom niederländischen Wort droog und bedeutet trocken.

    Medikamente gehören zu den Arzneimitteln.

    Lösung

    Drogen sind Stoffe, die in die Funktion des menschlichen Körpers eingreifen. Sie beeinflussen Wahrnehmungen, Gefühle und Stimmungen. Bei jeder Droge führt Missbrauch zu einer seelischen und/oder körperlichen Abhängigkeit. Alkohol und Zigaretten bilden da keine Ausnahme. Gerade das Nikotin in Zigaretten ist stark suchterzeugend. Allerdings sind diese beiden Drogen in unserer Gesellschaft weit verbreitet, daher werden sie häufig als Genussmittel bezeichnet. Das sagt aber nichts über die Gefährlichkeit der beiden Drogen aus.

    Manche Drogen wie Marihuana und Haschisch werden aus Teilen der Hanfpflanzen gewonnen. Der Begriff Droge bezeichnete ursprünglich getrocknete Kräuter.

  • Tipps

    Der Zigarettenrauch kann die Lunge schädigen.

    Rauchen bewirkt, dass sich die Blutgefäße verengen.

    Lösung

    Auch wenn man nur ab und zu eine Zigarette raucht, kann der Konsum dieser Droge schädlich sein.

    Zigaretten enthalten Nikotin, dieses verursacht ein Zusammenziehen der Blutgefäße, es kann zu einem erhöhten Blutdruck kommen.

    Der enthaltene Teer verklebt die Atemwege. Weitere Ablagerungen zahlreicher Inhaltsstoffe des Rauchs können Lungenkrebs verursachen. Auch zu Luftröhrenkrebs kommt es bei Rauchern häufig. Häufig sammeln sich Ablagerungen in den Blutgefäßen am Bein, wodurch der Blutfluss im Bein gestört wird. Raucher mit diesem sogenannten Raucherbein haben Schmerzen beim Gehen und in extremen Fällen ist sogar eine Amputation notwendig.

    Im Zigarettenrauch ist auch Kohlenmonoxid enthalten, dieses verursacht, dass die roten Blutkörperchen nicht mehr richtig arbeiten und somit nicht genügend Sauerstoff transportieren. Die Folge sind Herzbeschwerden.

  • Tipps

    Die Wirkung einer Droge lässt nach der Einnahme auch irgendwann wieder nach.

    Lösung

    Verspürt man das ständige Verlangen Drogen einzunehmen, um sich besser zu fühlen, ist man nach dieser Droge süchtig.

    Es beginnt meistens damit, dass man nicht glücklich ist und sich zum Beispiel sehr traurig fühlt. Man möchte sich besser fühlen und beginnt damit eine Droge einzunehmen. Das kann zum Beispiel Alkohol sein. Die Droge kann einen die Probleme vergessen lassen. Nach einer Weile lässt die Wirkung des Alkohols aber nach, man wird nüchtern und erkennt, dass die Traurigkeit, bzw. die Probleme, immer noch da sind. So fängt man erneut an zu trinken. Wird dies zur Gewohnheit. Um die gleiche berauschende Wirkung zu erlangen, braucht man außerdem immer mehr vom Suchtmittel. So kann eine Sucht auftreten, aus der man nur sehr schwer wieder herauskommt.

  • Tipps

    Wenn jemand das ständige Verlangen hat Drogen einzunehmen, ist er abhängig.

    Lösung

    Freya und Arjen sind abhängig von Drogen. Freya kann ohne die Medikamente nicht mehr schlafen. Sie ist abhängig von Medikamenten. Arjen möchte sich gut fühlen und nimmt verschiedene Drogen ein, auch er ist abhängig.

    Semih und Marie sind nicht abhängig von Drogen. Semih trinkt nur ab und zu ein Bier. Wenn er kein Bier da hat, ist es für ihn nicht schlimm auch etwas anderes zu trinken. Marie hat einmal zuviel Alkohol getrunken. Auch das kann gefährlich sein, aber sie ist deshalb noch nicht abhängig vom Alkohol.

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