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Federico García Lorca

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Team Zeitreise
Federico García Lorca
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Grundlagen zum Thema Federico García Lorca

Der spanische Schriftsteller und Dichter Federico García Lorca wurde am 5. Juni 1898 in der Provinz Granada geboren. Er zählt zu den bedeutendsten spanischen Autoren des 20. Jahrhunderts und gehörte der Autorengruppe "Generación del 27" an. García Lorca wurde am 19. August 1936, zu Beginn des Spanischen Bürgerkriegs (1936 - 1939), in Viznar von spanischen Nationalisten ermordet, obwohl er am politischen Leben nicht einmal aktiv beteiligt war.

Transkript Federico García Lorca

Am 19. August 1936 wird Federico García Lorca im spanischen Bürgerkrieg erschossen. Er ist jener Dichter, dessen Leben und Werk einen Mythos unserer Zeit darstellt. Geboren ist er in der Nähe Granadas, im Juni 1898. Sein Vater ist Bauer, und die Mutter hat eine Leidenschaft für die Musik, die sie ihrem Sohn mitteilt. Das Kind wächst nach innen gekehrt und einsam auf. Seine ersten Lehrer sind, neben der Mutter, die Bauern. García Lorca kennt von Kindheit an die Folklore seiner Heimat. Sein lyrisches und dramatisches Werk ist davon tief beeinflusst. Im Jahr 1818 tritt er in die Universität von Granada ein und studiert dort Rechtswissenschaft. Er schließt dieses Studium ab, um einem Wunsch seiner Eltern zu entsprechen. Zur gleichen Zeit entschließt sich García Lorca aber, Literatur in Madrid zu studieren. Dort lebt er in einem Studentenheim, das zu dieser Zeit ein Zentrum der spanischen Kultur ist. Es beherbergt junge Dichter und Künstler, darunter den Maler Dalí, den späteren Filmregisseur Buñuel und den Dichter Rafael Alberti. Im Jahr 1921 gibt García Lorca im Selbstverlag sein erstes Buch der Dichtungen heraus. Es enthält alle Gedichte, die zwischen 1918 und 1920 entstanden sind. Darin finden sich noch keine Anklänge an die dramatische Situation Spaniens vor der Revolution. Wenn auch García Lorcas Sympathien, wie die der meisten spanischen Intellektuellen, nach links gehen, so hat er sich doch keiner besonderen Partei angeschlossen. Mit dem Komponisten Manuel de Falla schreibt er eine Reihe von Theaterwerken, die alle den Charakter von Schwenken haben. 1928 wird Mariana Pineda uraufgeführt. Das Werk ist ein großer Erfolg. Im selben Jahr stellt García Lorca in Barcelona eine Serie von Zeichnungen aus und publiziert die Zigeunerromanzen. Darin zeigt sich seine außergewöhnliche dichterische Ader, aber auch eine tiefe Unruhe. Das Verlangen nach neuen Erfahrungen veranlasst ihn, eine Einladung nach Amerika anzunehmen. Aber New York enttäuscht den Dichter. Er kann nicht Englisch und es gelingt ihm nicht, sich für das zu interessieren, was ihn umgibt. Er sucht das ferne Spanien, das er zum Teil auf einer Reise nach Kuba in der Musik der Mulatten findet, die ihn an die Zigeunerweisen erinnert. Daraus entsteht der Lyrikband Dichter in New York. Es ist der einzige Punkt der Ruhe in einer Zeit, die beherrscht ist von Angst, Bedrängnis und Konfusion. Während des Aufenthaltes in Amerika nimmt García Lorca mit der berühmten Ballerina und Sängerin Tinita ein seltenes Dokument, eine Serie von Platten mit Volksliedern auf. Nach der Ausrufung der spanischen Republik im Jahr 1931 kehrt García Lorca nach Barcelona zurück, wo ihm die Direktion des Theaters La Barraca anvertraut wird. Man beauftragt ihn, die Werke der spanischen Literatur bis in die kleinsten Dörfer zu verbreiten. Nun kann sich seine geniale Begabung als Regisseur, Autor und Maler in völliger Freiheit entfalten. Das führt zu erstaunlichen Resultaten. Seine letzten lyrischen Werke von 1935 enthüllen allerdings einen Geisteszustand, der dunkel und beängstigend ist. Im folgenden Jahr wird García Lorca denunziert, obwohl er nie aktiv am politischen Leben teilgenommen hat. Man beschuldigt ihn der Spionage. Am 18. August 1936 wird er in Granada verhaftet. Als seine Gefängniswärter den Auftrag erhalten, ihn zu befreien, lässt man ihn verschwinden. Am nächsten Tag wird Federico García Lorca, während er mit vier anderen Gefangenen durchs Gebirge marschiert, von hinten erschossen.

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