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Warum das Lernen Bewegung braucht

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Warum das Lernen Bewegung braucht
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Grundlagen zum Thema Warum das Lernen Bewegung braucht

Inhalt

Lernen durch Bewegung – einfach erklärt

Man könnte meinen, Lernprozesse seien auf den Kopf beschränkt und der Körper spiele dabei eigentlich keine Rolle, da das Wissen im Gehirn gespeichert wird. Warum also sollte man sich beim Lernen bewegen?

Warum kann man mit Bewegung besser lernen?

Beim Lernen werden Signale im Gehirn übertragen und neuronale Verbindungen beansprucht. Jede Übertragung verändert die Strukturen des neuronalen Netzes im Gehirn und stärkt diese.

Wenn nun zwei Signale gleichzeitig übertragen werden, wie beim Lernen durch Bewegung, können Lerninhalte besonders gut gefestigt werden. Dieser Effekt wird in der Fachsprache „Paired Associative Stimulation“ (PAS) genannt.
Auf eine Nervenzelle wirken zur gleichen Zeit zwei Reize ein, der Reiz des Denksignals und zusätzlich der Reiz eines Bewegungssignals. Auf diese Weise werden die neuronalen Verbindungen schneller und nachhaltiger gestärkt. Die Nervenzellen werden gewissermaßen doppelt trainiert. Lernen und Bewegung gleichzeitig stärken deshalb das Gehirn besonders effektiv.

Lernen mit Bewegung

Besser lernen durch Bewegung – Beispiele

Lernen ist ein lebenslanger Prozess und kann jederzeit sowie überall stattfinden. Nicht immer lassen sich Bewegungen sinnvoll einbinden, doch in vielen Fällen kann der Zusammenhang von Bewegung und Lernen zum eigenen Vorteil genutzt werden.
Bewegung im Unterricht kann die Konzentration stärken, dazu beitragen, Lerninhalte besser zu festigen, und darüber hinaus auch Spaß machen. Auch zu Hause können Lernübungen dabei helfen, effektiver und schneller zu lernen.

Bereits jüngere Kinder nutzen die Bewegung, um schneller und besser zu lernen. Sie krabbeln, nehmen Dinge in den Mund oder die Hand und erschließen sich auf diese Weise die Welt. Diese Bewegungserfahrungen sind für die Entwicklung des Gehirns sehr wichtig, da sich das Gehirn eines Kindes noch im Wachstum befindet. Das neuronale Netz muss sich noch bilden. Bewegung leistet dafür einen wichtigen und unersetzlichen Beitrag.

Einen besonderen Einfluss auf die Vernetzung unseres Gehirns haben dabei die sogenannten Botenstoffe Dopamin und Serotonin.
Unter anderem übertragen diese Botenstoffe Signale zwischen den Nervenzellen; Dopamin und Serotonin helfen so bei der Entwicklung unseres neuronalen Netzes und auch beim Lernen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Lernen durch Bewegung

Warum ist Bewegung wichtig fürs Lernen?
Ab welchem Alter ist Bewegung nützlich?
Was ist der „Paired Associative Stimulation“ (PAS)?

Transkript Warum das Lernen Bewegung braucht

Warum das Lernen die Bewegung braucht. Lernen und Bewegung gehören zusammen, denn Geist und Körper bilden ein System, das nur gemeinsam funktioniert. Von Anfang an durchlaufen Geist und Körper einen gemeinsamen Reifungsprozess. Vielleicht kennt ihr den Satz: Kinde begreifen die Welt. Dieser Satz ist wörtlich zu verstehen. Kinder erkrabbeln, ertasten, erschließen sich die Welt, indem sie sich in ihr bewegen. Sie handeln und lernen daraus. Diese Bewegungserfahrungen sind besonders wichtig für die Entwicklung unseres Gehirns, denn das Gehirn ist nicht einfach fertig, wenn wir geboren werden. Das Netz der Gehirnzellen, man nennt es auch neuronales Netz, muss sich erst bilden und dabei hilft die Bewegung. Der Reifungsprozess des Gehirns kann bis in das 20. Lebensjahr dauern. Einen besonderen Einfluss auf die Vernetzung unseres Gehirns spielen die Botenstoffe Dopamin und Serotonin. Botenstoffe übertragen Signale zwischen den Nervenzellen. Dopamin und Serotonin helfen bei der Entwicklung unseres neuronalen Netzes und später auch beim Lernen. Aber das Zusammenspiel von Dopamin und Serotonin kommt durcheinander, wenn wir uns in der Phase des Reifungsprozesses zu wenig bewegen. Das hat Auswirkungen auf unser neuronales Netz, und zwar auf die Leistung und Lernfähigkeit. Das bedeutet, wenn wir uns zu dieser Zeit zu wenig bewegen, verringern wir für den Rest unseres Lebens die Lern-und Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Auch nach Abschluss des Leistungsprozesses sollten wir Lernen und Bewegung miteinander verbinden. Dafür gibt es einen einfachen Grund. Wir lernen einfach besser, wenn wir uns dabei bewegen. Dafür verantwortlich ist ein Effekt, der in der Fachsprache „Paired Associative Stimulation“ genannt wird, kurz „PAS“. PAS bedeutet, dass auf eine Nervenzelle gleichzeitig zwei Reize einwirken. Einmal der Reiz von einem Denksignal, und zum anderen der Reiz von einem Bewegungssignal. Bei jeder Übertragung eines solchen Signals werden die neuronalen Verbindungen beansprucht und dadurch gestärkt. Das heißt wir verändern jedes Mal, wenn wir etwas lernen, die Strukturen unseres neuronalen Netzes. Man kann es sich ungefähr wie bei einem Muskel vorstellen. Benutzen wir häufig den selben Muskel, wächst er. Treffen Denk- und Bewegungssignale gleichzeitig auf die Nervenzellen, dann werden sie schneller und nachhaltiger gestärkt. Es ist so, als würden wir sie doppelt trainieren. Bewegung und Lernen zusammen sind ein doppeltes Training für unsere Nervenzellen. Wir lernen schneller, und das gelernte bleibt uns länger im Gedächtnis. Also, denkt daran: Lernen und Bewegung sind ein super Paar.

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