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Sprache untersuchen

Wortarten, Satzglieder & Co. zu erkennen und richtig zuzuordnen, ist gar nicht so einfach. Die sichere Verwendung von grammatischen Grundbegriffen kann dir dabei helfen, auch Texte besser zu verstehen.

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Sprache untersuchen - wozu?

Grammatik ist ein wesentlicher Bestandteil des Deutschunterrichts. Findest du die deutsche Grammatik auch verwirrend und wünschst dir, dass das Ganze aus der Schule verbannt wird? Das Nachdenken und Sprechen über die deutsche Sprache und ihre Regeln sind Voraussetzung dafür, sie sowohl im Alltag als auch im schulischen Umfeld sicher anzuwenden. Darüber hinaus kann dich dein grammatisches Wissen dabei unterstützen, Texte besser zu verstehen und Verständigungsprobleme zu beseitigen. Die deutsche Grammatik ist also gar nicht so kompliziert, wie sie auf den ersten Blick scheint. Mit den richtigen Tipps und Tricks werden Satzgliedbestimmung, Wortarten und die 4 Fälle zu einer Leichtigkeit.

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Wortarten

Bereits in der Grundschule lernst du viele verschiedene Wörter kennen. Sie können ganz unterschiedliche Eigenschaften haben und sind dabei immer einer bestimmten Wortart zuzuordnen. Zu den wichtigsten Wortarten zählen die Nomen bzw. Substantive (oder auch: Namenwörter) wie Apfel, Hund oder Straße. Vor den Nomen stehen die Artikel (der, die, das, ein, eine, ein), deswegen werden sie auch Begleiter genannt. Außerdem gibt es noch die Adjektive bzw. Eigenschaftswörter wie zum Beispiel grün, hübsch oder gemütlich. Eine weitere wichtige Wortart sind die Verben (spielen, schwimmen, träumen), die auch Tätigkeitswörter oder Tu-Wörter genannt werden. Jedes Verb hat eine Grundform (Infinitiv). Das Spannendste dabei ist aber, dass du die Zeitformen der Verben (Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft) verändern kannst. Im Deutschen sehr gebräuchlich sind darüber hinaus die Wortarten Präposition (in, über, wegen) und Adverb (vielleicht, gestern, oben).

Satzglieder

Von großer Bedeutung in der deutschen Grammatik sind neben den Wortarten die Satzglieder. Ein Satzglied kann aus einem Wort, aber auch aus mehreren Wörtern bestehen. Du kannst ein Satzglied als Ganzes verschieben oder es durch ein anderes Wort ersetzen, ohne dass sich der Sinn des Satzes grundlegend verändert. Ein Satz kann aus folgenden Satzgliedern bestehen: Subjekt, Prädikat, Objekt und adverbiale Bestimmung, auch Umstandsbestimmung genannt.

Die vier Fälle

Nomen können dir im Satz in unterschiedlichen Formen begegnen. Im Deutschen unterscheidest du dabei zwischen vier Fällen (Kasus): Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Ein Nomen, das im Satz die Funktion des Subjekts übernimmt, steht immer im Nominativ. Ist das Nomen Teil des Objekts, steht es entweder im Dativ oder im Akkusativ. Der Genitiv hingegen wird in der Alltagssprache kaum noch verwendet. Alle vier Fälle kannst du mithilfe von Fragen bestimmen (Wer? Wessen? Wem? Wen?).