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Honigbiene – innerer und äußerer Bau

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Bio-Team
Honigbiene – innerer und äußerer Bau
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Honigbiene – innerer und äußerer Bau

Inhalt

Innerer und äußerer Bau der Honigbiene – Biologie

Im Frühjahr und Sommer kannst du die Honigbienen beobachten. Die meisten von ihnen sind Arbeiterinnen, die unter anderem den Nektar und die Pollen sammeln. Daneben gibt es bei den Honigbienen noch die Königin und die Drohnen. Diese übernehmen andere Aufgaben im Bienenstaat.
Die Aufgaben der Arbeiterinnen sind besonders vielfältig und viele ihrer körperlichen Merkmale sind genau auf diese Aufgaben zugeschnitten. Doch wie ist der Körperbau der Biene? Welche Besonderheiten hat der Körperbau der Honigbiene und welche Organe hat die Biene? In diesem Lerntext erfährst du, wie die Körperteile einer Biene heißen, welche Funktionen sie haben und wie genau der Körperbau und die Körperfunktionen einer Honigbiene aussehen.

Wie ist die Honigbiene aufgebaut?

Die Honigbiene ist eine Bienenart und gehört somit zu den Insekten. Sie ist nicht die einzige Biene, die es gibt, aber weil sie sehr bekannt ist, wird der Begriff Biene häufig auch synonym für die Honigbiene verwendet. Auch in diesem Text ist mit Biene immer die Honigbiene gemeint.
Eine Honigbiene hat einen ähnlichen Körperbau wie andere Insekten, der aus Kopf, Brust und Hinterleib besteht, die voneinander durch Einschnürungen getrennt sind. Der Körper der Biene wird durch den Chitinpanzer geschützt. Das Außenskelett der Biene besteht aus einer Vielzahl einzelner über Gelenkhäute verbundener Segmente. Durch die Einteilung in einzelne Segmente bleibt der Bienenkörper beweglich.

Nun werden wir uns den Kopf, den Brustbereich und das Hinterteil der Honigbiene genauer anschauen und herausfinden, was der größte Körperteil der Biene ist.

Der Kopf der Honigbiene

Die zwei Facettenaugen, die aus vielen Einzelaugen bestehen, befinden sich am Kopf. Dabei hat die Königin etwa 8 000, die Arbeiterin etwa 9 000 und die Drohne etwa 19 000 Einzelaugen. Eine Biene hat am Kopf die Fühler und die Mundwerkzeuge.
Die Mundwerkzeuge der Honigbiene bilden einen Leckrüssel, der aus einer Oberlippe, einem Oberkiefer, einem Unterkiefer und einer Unterlippe besteht. Unterkiefer und Unterlippe bilden gemeinsam ein Saugrohr. In diesem Saugrohr befindet sich eine bewegliche Zunge, an deren Ende das Löffelchen sitzt. Damit kann die Honigbiene den Nektar aus einer Blüte saugen. Zähne hat die Biene nicht, denn die braucht sie für ihre flüssige Nahrungsaufnahme gar nicht.

Mundwerkzeuge Biene

Die Brust der Honigbiene

An der Brust befinden sich die drei Bein- und die zwei durchsichtige Flügelpaare. Die Beinchen sind in fünf Abschnitte gegliedert:

  • Hüfte
  • Schenkelring
  • Schenkel
  • Schiene
  • Fuß

Sammelbein der Honigbiene

Bei den Arbeiterinnen der Honigbiene fand eine Entwicklung statt. Das letzte Beinpaar besteht aus zwei Sammelbeinen, an deren Härchen die unzähligen Pollen kleben bleiben. Diese werden mit einer Fersenbürste nach hinten gebürstet. An dem Bein befindet sich ein sogenanntes Körbchen: Es ist eine Vertiefung an der verbreiteten Schiene des Sammelbeinchens. Die Biene schiebt dabei mit dem linken Pollenkamm die Pollen, die am rechten Sammelbein kleben, in das rechte Körbchen. Die Pollen, die am linken Sammelbein kleben, werden von dem rechten Pollenkamm in das linke Körbchen geschoben. Damit sind die Beine der Biene sehr gut an ihre Aufgabe als Pollensammlerin angepasst.

Die Bienen besitzen auch einen Honigmagen, in dem sie Nektar, Honigtau und Wasser transportieren. Sobald die Honigmägen gefüllt und die Pollenkörbchen beladen sind, fliegen die Bienen mit dem Nektar und den Pollen zurück zum Bienenstock.

Der Hinterleib der Honigbiene

Im Hinterleib befinden sich die inneren Organe der Honigbiene. Über ein Tracheensystem werden die inneren Organe mit Sauerstoff versorgt. Das Tracheensystem besteht aus verzweigten, feinsten Röhren. Die kleinsten Röhren haben nur einen Durchmesser von 0,001 mm. Die Verästelungen des Röhrensystems gelangen bis zur letzten Zelle des Bienenkörpers. Die Luft dringt dabei über kleine Atemöffnungen an der Seite der Hinterleibsringe von der Honigbiene in das Tracheensystem ein. Die Biene kann die größeren Röhren des Tracheensystems zusammendrücken, sodass die Luft aus dem Körper herausgepresst wird. Dehnen sich die Röhren wieder aus, saugen sie frische Luft an.

Die Bienen haben ein Strickleiternervensystem durch den gesamten Körper, das aus mehreren Nervenknoten (Ganglien) besteht. Jeweils zwei Ganglien bilden dabei ein Ganglienpaar und liegen sich gegenüber.

Wie viele Herzen hat eine Biene?
Die Honigbiene hat ein offenes Blutkreislaufsystem. Das Herz der Biene sitzt im Hinterleib und hat mehrere Klappen, die wie einzelne Herzen erscheinen. Die Biene hat farbloses „Blut“ (Hämolymphe) und das Herz pumpt es über die Röhren bis in den Kopf. Dort ergießt es sich und dringt weiter über den Brustbereich bis in den Hinterleib. Das Blut versorgt die Zellen und Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. An der Darmwand nimmt es Nährstoffe auf und gibt Abfallstoffe an den Darm ab. An den am Herzen befindlichen Öffnungen wird das Blut wieder aufgenommen und erneut bis zum Kopf transportiert.

Hat eine Biene eine Leber?
Nein, die Biene hat keine Leber. Aber die Honigbienen haben einen Fettkörper, der dem Speichern und der Synthese von Stoffen dient. Der Fettkörper ist vergleichbar mit der Leber des Menschen.

Wo befindet sich der Stachel bei der Biene?
Am Hinterleib befindet sich auch der Stachel mit Giftblase und Giftdrüsen. Damit können sich die Bienen gegen Räuber und fremde Tiere wehren und den Stock verteidigen. Wie funktioniert der Stachelapparat der Biene? Am Stachel befinden sich kleine Widerhaken, die in der Haut des anderen Tiers oder des Menschen stecken bleiben. Der Stachel mit Giftblase wird dabei meist aus der Biene herausgerissen. Wenn die Biene ein Tier sticht, leert sich der Inhalt der Giftblase durch den Stachel aus und gelangt so ins Blut des Tiers.

Was befindet sich auf der Bauchseite der Bienen?
Dort befinden sich bei den Arbeiterinnen die Wachsdrüsen. Sie produzieren damit kleine Wachsplättchen, mit denen die Waben für den Bienenstock gebaut werden.

Honigbiene – innerer und äußerer Bau – Zusammenfassung

Der Körperbau der Honigbiene kennzeichnet sich in eine äußere Gestalt und die inneren Organe. Der Körper gliedert sich in Kopf, Brust und Hinterleib. Die Mundwerkzeuge, die Sammelbeine und der Honigmagen sind auf das Sammeln von Nektar und Pollen und die Honigproduktion ausgelegt.

Honigbiene Merkmale
Kopf
  • Zwei Facettenaugen, bestehend aus vielen Einzelaugen
  • Fühler
  • Mundwerkzeuge (Leckrüssel)
  • Brust
  • Drei Beinpaare
  • Zwei Flügelpaare
  • Die Arbeiterinnen haben ein Sammelbeinpaar.
  • Hinterleib
  • Offenes Blutkreislaufsystem
  • Atmung findet über ein Tracheensystem statt.
  • Strickleiternervensystem
  • Nun kannst du die Fragen beantworten, wie viele Flügel eine Biene hat, was ein Honigmagen ist, ob eine Biene ein Gehirn hat und was das Körbchen bei der Biene ist. Im Anschluss an das Video und diesen Text findest du Übungsaufgaben und Arbeitsblätter zu dem Thema Honigbiene – innerer und äußerer Bau, um dein erlerntes Wissen zu überprüfen. Viel Spaß!

    Transkript Honigbiene – innerer und äußerer Bau

    Hallo! Dieses Insekt kennt jeder. Das ist eine Honigbiene. Sie ist für die Herstellung von leckerem Honig zuständig. Und ganz nebenbei bestäubt sie viele unserer Pflanzen, z.B. unsere Obstbäume, so dass diese Früchte tragen.

    Aber weißt du auch, wie eine Honigbiene aufgebaut ist? Weißt du, dass sie über ein Röhrenherz und ein offenes Blutsystem verfügt? Weißt du, wozu der Pollenkamm dient und was in den Körbchen transportiert wird? In diesem Video zeigen wir dir den Bauplan einer Honigbiene ganz genau.

    Bauplan der Honigbiene

    Ein Bienenvolk besteht hauptsächlich aus Arbeitsbienen. Außerdem gibt es ein paar wenige Drohnen und eine Königin. Die Königin ist am größten, die Arbeitsbienen sind am kleinsten.

    Der Körperbau einer Honigbiene entspricht im Wesentlichen dem Bauplan anderer Insekten und ist in drei Abschnitte unterteilt: Kopf, Brust und Hinterleib. Dazwischen liegen Einschnürungen. Die Außenhaut besteht aus Chitin. Der so genannte Chitinpanzer schützt die Biene vor Verletzungen und gibt den Körper Halt.

    Damit das Außenskelett dennoch beweglich bleibt, besteht es aus einer Vielzahl von einzelnen Segmenten, die durch Gelenkshäute miteinander verbunden sind. Am Kopf sitzen die Fühler, die Mundwerkzeuge sowie die großen Facettenaugen. Vom Brustabschnitt gehen die drei Beinpaare sowie die zwei Flügelpaare ab. Im Hinterleib finden die inneren Organe Platz.

    Innere Organe der Honigbiene

    Wie werden die inneren Organe mit Sauerstoff versorgt? Das erledigt das so genannte Tracheensystem. Das ist ein verzweigtes Röhrensystem im Inneren der Biene. Über kleine Atemöffnungen an der Seite der Hinterleibsringe dringt Luft in das Tracheensystem ein. Über die feinen Verästelungen gelangt sie bis zur letzten Zelle des Bienenkörpers.

    Die feinsten Röhren des Tracheensystems haben nur noch einen tausendstel Millimeter Durchmesser.

    Mithilfe der Muskulatur können Honigbienen die größeren Röhren zusammendrücken und damit die Luft aus dem Körper pressen. Wenn sich die Röhren wieder ausdehnen, saugen sie automatisch frische Luft an.

    Ein Nervenknoten des Strickleiternervensystems heißt Ganglion, die Mehrzahl heißt Ganglien. Das Nervensystem durchzieht den gesamten Körper.

    Das Blutsystem der Honigbiene ist nicht geschlossen, wie beim Menschen, sondern offen. Der Kreislauf des Blutes findet also nicht ausschließlich in dafür vorgesehenen Gefäßen - also zum Beispiel Adern oder Venen - statt.

    Das Herz der Honigbiene zieht sich röhrenförmig durch den Unterleib. Genaugenommen handelt es sich um mehrere Herzen, die miteinander verbunden sind.

    Das farblose Blut wird in dieser Röhre zum Kopf transportiert, wo es sich in den Innenraum ergießt und die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Es dringt weiter über den Brustbereich in den Hinterleib vor und umspült auch dort die Organe.

    Einerseits versorgt es sie mit Sauerstoff, andererseits nimmt es zum Beispiel direkt von der Darmwand Nährstoffe auf und gibt Abfallstoffe an den Darm ab. Über kleine Öffnungen wird das Blut anschließend wieder vom Herzen aufgenommen, um erneut in den Kopf gepumpt zu werden.

    Beinchen und Flügel der Honigbiene

    Eine Biene verfügt über zwei durchsichtige Flügelpaare sowie drei Beinpaare. Jedes Beinchen ist in fünf Abschnitte gegliedert: Hüfte, Schenkelring, Schenkel, Schiene und Fußglieder.

    Bei den Arbeitsbienen hat sich das letzte Beinpaar zum so genannten Sammelbeinen entwickelt. Während die Biene von Blüte zu Blüte fliegt, um dort den süßen Nektar in ihren Honigmagen aufzunehmen, bleiben unzählige feine Pollen an den Härchen ihrer Außenhülle kleben.

    Während des Flugs werden diese Pollen mit der Fersenbürste nach hinten gebürstet. Die Schiene des Sammelbeines ist verbreitert und weist eine Vertiefung auf. Das ist das Körbchen.

    Mit dem linken Pollenkamm, der zwischen Schiene und Fuß sitzt, werden die Pollen auf dem rechten Sammelbeinchen ins Körbchen geschoben. Umgekehrt werden die Pollen auf dem linken Beinchen mit dem Pollenkamm des rechten Sammelbeins ins Körbchen gekämmt.

    Wenn der Honigmagen gefüllt ist, sind auch meist die Pollenkörbchen vollbeladen mit gelben Blütenstaub. Nektar und Pollen werden zurück in den Bienenstock gebracht.

    Mundwerkzeug und Stachel der Honigbiene

    Bienen verfügen über kräftige Mundwerkzeuge bestehend aus Oberlippe, Oberkiefer, Unterkiefer und Unterlippe. Die Zunge mit dem Löffelchen dient zur Aufname des Nektars. Außerdem besitzt eine Honigbiene einen Stachel samt Giftblase und Giftdrüsen. Mit dieser effektiven Waffe können zb fremde Tiere und Räuber vom Bienenstock abgewehrt werden.

    Zusammenfassung

    Bienen sind für die Honigherstellung zuständig und bestäuben z.B. unsere Obstbäume. In diesem Video hast du den Körperbau der Honigbiene kennen gelernt. Der Körper einer Biene gliedert sich in Kopf, Brust und Hinterleib.

    Die Versorgung mit Sauerstoff erfolgt über die Tracheen, der Blutkreislauf ist offen.

    Arbeitsbienen verfügen über speziell entwickelte Hinterbeine, die Sammelbeine. Mit Bürste und Kamm werden die Pollen in die Körbchen geschoben und der Stachel der Biene ist eine wirksame Waffe gegen andere Insekten. Tschüss und bis zum nächsten Mal.

    17 Kommentare

    17 Kommentare
    1. Ich liebe liebe liebe Eure Videos sie sind sooooooo toll und alles wird mega gut erklärt (sogar besser als meine Lehrerin 👩‍🏫 😅)
      🥰

      Von Shirin , vor 3 Monaten
    2. Sehr hilfreich,
      aber bei den Übungen war es irgendwie durcheinander, also die Texte und die Lösungen die konnte ich nicht bewegen.
      Aber trotzdem gut

      Von Kizzi, vor 9 Monaten
    3. gibt es soetwas nicht in der 5 Klasse

      Von Amanye0, vor mehr als einem Jahr
    4. Hallo Samaryaziji123,

      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Ja, das ist absolut richtig. Der Stachel einer Biene ist mit einem kleinen Widerhaken versehen, welcher beim Kontakt mit der menschlichen Haut steckenbleibt. Wenn sich nun die Biene versucht wieder zu befreien, reist oftmals der Stechapparat, meistens sogar der gesamte Hinterleib, ab. Durch den Verlust des Körperteils stirbt die Biene in der Regel innerhalb weniger Tage. Nur selten verankert sich der Widerhaken oberflächlich in der Haut und die Biene kommt unbeschadet davon.
      Bei weiteren Fragen besuche uns auch gerne im Hausaufgaben-Chat. Dort sind wir immer montags-freitags zwischen 17:00-19:00 Uhr für dich da.
      Viel Spaß beim weiteren Lernen!
      Dein sofatutor

      Von Laura S., vor fast 2 Jahren
    5. Gut erklärt

      Von Alidaniela928, vor fast 2 Jahren
    Mehr Kommentare

    Honigbiene – innerer und äußerer Bau Übung

    Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Honigbiene – innerer und äußerer Bau kannst du es wiederholen und üben.
    • Beschreibe die Anatomie der Honigbiene.

      Tipps

      Die Honigbiene trägt zwei Fühler. Auf diesem Bild ist jedoch nur ein Fühler zu sehen. Der andere wird verdeckt.

      Lösung

      Der Körper der Honigbiene kann in Kopf, Brust und Hinterleib unterteilt werden. Am Kopf trägt die Biene Facettenaugen und ein Paar Fühler. Außerdem sind in diesem Bereich noch die Mundwerkzeuge zu erkennen. Vom Brustbereich gehen die beiden Flügel und die drei Beinpaare ab. Die Honigbiene wird durch einen Chitinpanzer vor äußeren Einflüssen geschützt. Im Hinterleib der Biene befinden sich die inneren Organe.

    • Beschreibe wichtige Bereiche des Körpers der Honigbiene.

      Tipps

      Tracheen sind verzweigte Kanäle zur Versorgung des Gewebes eines Tieres mit Luft.

      Der Körperbau der Biene teilt sich in Kopf, Brustteil und Hinterleib.

      Jedes Bein ist in fünf Abschnitte gegliedert.

      Lösung

      Die Honigbiene besitzt einen Chitinpanzer, durch den sie vor Verletzungen geschützt ist und der ihr Halt gibt. Damit die Biene dennoch beweglich ist, sind ihre Segmente über Gelenkshäute miteinander verbunden. Vom Brustabschnitt der Biene gehen die drei Beinpaare und die beiden Flügelpaare ab. Im Hinterleib der Honigbiene befinden sich die inneren Organe. Das Tracheensystem der Biene ermöglicht es, den Körper der Biene mit Sauerstoff zu versorgen. Dabei dringt die Luft über Körperöffnungen am Hinterleib ein.

    • Erkläre die Funktionsweise eines offenen Blutkreislaufsystems.

      Tipps

      Das Blut der Bienen ist farblos.

      Lösung

      Die Honigbiene verfügt, wie alle Insekten, über einen offenen Blutkreislauf. Dieser Blutkreislauf wird so genannt, da das Blut nicht in geschlossenen Adern fließt, sondern sich in einer Art Schlauch befindet, der sich durch den gesamten Körper der Biene zieht. Das Blut der Biene ist farblos und hat auch die Aufgabe, die eine Lymphe hat. Die Aufgabe dieses Blutes ist der Transport von Nährstoffen, Proteinen, Hormonen und Abfallstoffen. Zudem enthält es Zellen, die bei der Wundheilung aktiv werden und die Krankheitserreger bekämpfen können.

    • Beschreibe den Körperbau einer Ameise.

      Tipps

      Du wunderst dich vielleicht, warum diese Ameise Flügel trägt. Hier ist eine Ameisenkönigin dargestellt.

      Lösung

      Ameisen haben einen sehr ähnlichen Körperbau wie die Honigbiene. Auch ihr Körper lässt sich in Kopf, Brust und Hinterleib unterteilen. Im Kopfbereich findest du die Facettenaugen, die Mundwerkzeuge sowie die Fühler. Vom Brustbereich der Ameise gehen drei Beinpaare ab. Auch Flügel trägt diese Ameise, denn es handelt sich um eine Ameisenkönigin. Eine weitere Gemeinsamkeit ist der Chitinpanzer, der sowohl die Honigbiene als auch die Ameise vor äußeren Einflüssen schützt.

    • Benenne die Mundwerkzeuge der Honigbiene.

      Tipps

      Welcher Teil des Mundwerkzeugs der Biene sieht aus wie ein Löffel?

      Lösung

      Bienen verfügen über kräftige Mundwerkzeuge. Diese bestehen aus Oberlippe, Oberkiefer, Unterkiefer und Unterlippe. Die Zunge mit dem Löffelchen dient der Aufnahme des Nektars.

    • Erkläre, warum Honigbienen für den Erhalt einer Obstplantage von großer Bedeutung sind.

      Tipps

      Es ist besonders wichtig, dass die Pflanzen mit dem Pollen einer entsprechenden Pflanze bestäubt werden. So kann ein Apfelbaum natürlich nur mit Pollen eines anderen Apfelbaums bestäubt werden.

      Lösung

      Dass die Honigbiene so wichtig für die Erhaltung unserer Obstplantagen ist, liegt daran, dass sie ein sehr effektiver Bestäuber ist. Die Bienen überwintern im Volk, wodurch sie im Frühjahr schnell wieder bereit für ihren nächsten Einsatz sind. Außerdem sind die Bienen blütenstet und ortsstet. Das bedeutet, dass sie einer Blütenart und auch einem Ort zunächst einmal „treu bleiben“, sich nur um diese Blütenart kümmern und am gleichen Ort bleiben. Das ist bei einer Obstplantage natürlich von großem Vorteil. Bis zu 40 Millionen Blüten besucht ein Bienenvolk pro Tag, sodass wir uns über viele befruchtete Obstblüten freuen können, aus denen dann unsere Früchte entstehen.

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